Fender Limited Edition George Harrison 1967 Bass VI: Sechssaiter, Beatles-Aura, Luxus pur
Wenn McCartney mal nicht wollte
Was haben wir denn da? Ein Beatles-Bass und KEIN Höfner? Wann immer McCartney Klavier oder Gitarre, sah man Lennon oder Harrison an einem Sechssaiter-Bass. Und eine originalgetreue Nachbildung von genau diesem stellt Fender heute mit der Limited Edition George Harrison 1967 Bass VI vor. Hier hat man auf die allerkleinsten Details Wert gelegt, Harrisons Original bis ins die letzte Detail nachempfunden. Und das hat seinen Preis.
Der Bass VI von George Harrison
Bevor wir zu den technischen Spezifikationen des George Harrison 1967 Bass VI kommen, kurz ein Rückblick auf diesen legendären Bass der Beatles. Wenn sich drei Songwriting-Titanen wie Lennon, McCartney und Harrison so multiinstrumental aufstellen, dann muss man mit einem munteren Wechselspiel rechnen.
Und das taten die Pilzköpfe im Laufe ihrer Karriere häufig. Bei aller Festlegung bei McCartney am Bass zog es Paul doch auch des Öfteren ans Klavier oder die Gitarre. In diesem Fall spielten Lennon oder Harrison jedoch nicht McCartneys Violin-Bass, sondern nutzten meist Harrisons Bass VI, einen sechsseitigen Offset-Bass von Fender. Diesen sieht man beispielsweise bei einer Performance von „Hey Jude“ in Aktion:
Laut Beatles-Wiki soll Harrison der Bass unter anderem auch auf den Songs „Birthday“ und „Honey Pie“ auf dem weißen Album gespielt haben. Auch Lennon spielte den Sechssaiter. Seine Bass-Performance hört man auf den Songs „Rocky Racoon“, „Back in the U.S.S.R“ und „Helter Skelter“.
Limited Edition George Harrison 1967 Bass VI: So nah wie möglich
Mit der Limited Edition des George Harrison 1967 Bass VI stellt Fender nun eine Version für alle Beatles-Bass-Fans vor, die über den Höfner-Tellerrand schauen möchten. Rein optisch hat man sich beim George Harrison 1967 Bass VI sehr nah am Original orientiert.

Das gebleichte 3-Color-Sunburst-Relic-Finish gleicht dem Vorbild, auch das 60s-„C“-Halsprofil fand man so beim Vorbild. Überhaupt die Tonhölzer: Hier setzt Fender beim Offset-Korpus auf zweiteilige Erle, beim Hals auf Ahorn, und beim Griffbrett sogar auf AAA-Palisander samt Block-Inlays. Exakt so, wie diese Modelle damals auch im Handel waren.
Auch bei den Maßen gibt es keine Überraschungen: 30-Zoll-Mensur, 7,25.-Zoll-Griffbrettradius.
Handgewickelte Jaguar-Pickups
Wenn es schon edel und exklusiv ist, dann richtig. So kommt jedes Modell des George Harrison 1967 Bass VI mit drei handgewickelten Custom Shop Jaguar Singlecoils. Das dürfte dem Sechssaiter eine ziemliche Bandbreite an Sounds entlocken.

Was natürlich auch dazu gehört, ist die recht exotische Pickup-Wahl. Hier ist kein Drei-Wege-Schalter, sondern gleich ein ganzer Apparat an Kippschaltern, vier an der Zahl, dabei. Mit den ersten drei schaltet man jeweils einen Pickup aktiv, der vierte bringt einen Bass-Cut, falls es dann doch zu sehr rumpelt.
Vintage Hardware und limitierte Auflage
Auch bei der Hardware des George Harrison 1967 Bass VI bleibt es originalgetreu. So verbaut Fender hier Vintage-Mechaniken, dazu ein Vintage-„Floating Vibrato“-Tremolo am Vintage-Style-Steg mit Mute Foam. Wer also immer schon von etwas ausschweifenderen Bass-Soli auf einem Sechssaiter-Bass geträumt hat, kann sich hier ausleben…
… wenn das nötige Kleingeld vorhanden ist. Denn das Ding ist sehr, sehr stark limitiert. Ganze 80 Stück wird es weltweit geben. Und das hat seinen Preis.
Preis und Verfügbarkeit
Der Fender Limited Edition George Harrison 1967 Bass VI ist ab sofort für 9.999,- Euro bei Thomann* bestellbar. Man sollte sich aber bis zur Lieferbarkeit noch ein paar Monate gedulden.
Infos über den neuen Bass von Fender
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Ein Kommentar zu “Fender Limited Edition George Harrison 1967 Bass VI: Sechssaiter, Beatles-Aura, Luxus pur”

Och Nö, lass man, vielleicht gibt’s die Replika irgendwann auch von Squire.