Elastic OSC: Der geniale Synthesizer im Stil von MI Plaits ist jetzt für Mac und PC erhältlich
Der beliebte Macro-Oszillator im neuen Gewand

Darauf haben bestimmt viele gewartet: Elastic OSC macht den Sprung von iOS auf Desktop-Rechner. Endlich ist die geniale Interpretation von Mutable Instruments Plaits auch als Plugin- und Standalone-Version für macOS und Windows erhältlich.
Alle Infos zu Elastic OSC für Windows und macOS
Elastic Instruments Elastic OSC for Desktop
Elastic OSC basiert auf den Open-Source-Algorithmen des Macro-Oszillators Mutable Instruments Plaits und macht daraus ein geniales Synthese-Tool. Auf iOS und zuletzt Android begeistert der Synthesizer schon seit einiger Zeit, nun erscheint die längst überfällige Version für macOS und Windows.
Genau wie beim Vorbild stecken hier 24 Oszillator-Modelle drin, die Synthese-Arten wie FM, VA, Wavetable, additive und Granular-Synthese, Physical Modeling, Chords, Sprache, Drums und mehr abdecken – verpackt das alles aber mit Möglichkeiten, die über die Fähigkeiten des Originals hinausgehen. Dazu zählt nicht nur die achtstimmige Polyphonie, sondern vielmehr das gesamte Paket drumherum.
Über ein ausdrucksstarkes X/Y-Pad lassen sich an Elastic OSC die von Plaits bekannten Parameter Frequency, Harmonics, Morph und Timbre für schnelle und teils drastische Klangänderungen intuitiv steuern. Dazu gesellt sich hier aber noch ein zweites X/Y-Pad, das einen direkten Zugriff auf die zusätzlichen Effekte bietet.

Elastische Automationen und Modulation über LFOs
Bewegungen an diesen Pads können direkt in Elastic OSC aufgenommen und als Presets gespeichert werden. Bis zu vier Take kann so eine Automation lang sein. Laut dem Entwickler Oliver Greschke sind damit organischere und auch überraschendere Sounds möglich als mit einer eingezeichneten Automation innerhalb der DAW. Und wer die App bereits kennt, wird das mit Sicherheit bestätigen. Diese „Elastic-Automationen“ bleiben übrigens auch dann erhalten, wenn du zwischen den 24 Oszillator-Modellen wechselst. Auch dabei entstehen mitunter ziemlich interessante Ergebnisse.
Zudem bietet Elastic OSC for Desktop auch noch die Extras, die in der App nachträglich freigeschaltet werden mussten. Dazu zählen vier LFOs für noch mehr Modulation, kombiniert mit dem sehr coolen LFO-Mixer. Auf die sechs Parameter Frequency, Timbre, Morph, Harmonics, Filter und Pan lassen sich die LFOs zuweisen. Geschwindigkeit und Form der LFOs können ebenfalls automatisiert werden!
MPE macht aus Elastic OSC ein ausdrucksstarkes Instrument
Quasi als Kirsche auf der Sahnehaube wird auch MPE unterstützt, um mit Glide X, Glide Y und Pressure bis zu acht Synthese-Parameter zu steuern. Gesten funktionieren hier auch polyphon, jede gespielte Note verfügt in dem Sinne also über einen individuellen Ausdruck.
Abgerundet wird Elastic OSC von über 500 Presets, die zum Beispiel von Arovane, Robert Lippok, Nerk oder Peter Kirn stammen.
Verfügbarkeit und Preis
Elastic OSC ist ab heute hier über Elastic Instruments für den Einführungspreis von 39 Euro erhältlich (regulär 45 Euro).
Der Synthesizer läuft Standalone oder als Plugin (VST3/AU) auf macOS (10.14 oder neuer) sowie Windows (10 oder neuer). Weiterhin sind auch die Versionen für iOS und Android erhältlich.
Elastic Instruments findest du auf der Superbooth 2026 in der Booth Z380 zusammen mit anderen Berliner Herstellern.
Weitere Infos
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