RNBO für Move: Eigene Synths, Effekte und MIDI-Tools direkt für Ableton Move entwickeln
Neue Firmware bringt Sounddesign, DSP-Experimente und individuelle Tools direkt auf die mobile Groovebox
RNBO für Move erweitert Ableton Move um eine weitere spannende Möglichkeit für alle, die gerne tiefer in das Sounddesign und die Entwicklung eigener Instrumente und Effekte eintauchen möchten. Neben Projekten wie Move Everything ist dies die zweite offene Firmware, die den Funktionsumfang der kleinen Hardware deutlich erweitert. Der Unterschied liegt jedoch im Ansatz. Während das Original und Move Everything Instrumente und Funktionen bereitstellen, ermöglicht RNBO für Move vor allem die Entwicklung eigener Synthesizer und Effekte. Und das sehr einfach und intuitiv. Das klingt nach sehr viel Spaß!
Das Wichtigste zu RNBO für Move
RNBO für Move bringt eigene DSP-Tools auf die Ableton-Hardware
Die Grundlage dafür bildet RNBO von Cycling ’74, ein System aus der Max-Umgebung, das es erlaubt, Audioalgorithmen aus eigenen Patches zu exportieren. Genau diese exportierten Prozesse lassen sich anschließend auf verschiedenen Plattformen ausführen. Mit RNBO für Move stehen euch diese Möglichkeiten nun direkt auf der mobilen Hardware von Ableton zur Verfügung.
Wenn ihr bereits mit Max arbeitet oder euch für DSP-Experimente interessiert, könnt ihr eigene Synths, Effekte oder MIDI-Tools erstellen und sie anschließend einfach auf Move nutzen. Dadurch verwandelt sich die kleine mobile Groovebox Schritt für Schritt in eine offene Klangplattform.
Syntheseformen und Effekte direkt auf Move testen
Das eröffnet vor allem für Sounddesigner im Alltag interessante Möglichkeiten. So könnt ihr beispielsweise ungewöhnliche Syntheseformen programmieren, eigene Modulationen entwickeln oder spezielle Effektketten bauen. Wer gerne mit granularen Prozessen, experimentellen Filtern oder generativen Sequencern arbeitet, kann solche Ideen direkt auf „spielend einfach“ Move umsetzen.
Besonders spannend ist dabei die Kombination aus eigener Entwicklung und mobiler Hardware. Anstatt alles nur im Studio zu programmieren, lassen sich viele Ideen unterwegs testen und direkt im musikalischen Kontext ausprobieren.
RNBO für Move macht Ableton Move zur offenen Klangplattform
Für die Move-Community bedeutet RNBO für Move vor allem mehr Freiheit beim Arbeiten mit der Hardware. Ableton Move wird somit nicht nur als fertiges Instrument genutzt, sondern zunehmend als Plattform für eigene Klangideen. Wenn Projekte wie Move Everything bereits zeigen, welches Potenzial in offenen Erweiterungen steckt, geht dieser Ansatz noch einen Schritt weiter.
Ihr könnt eure eigenen Instrumente, Effekte und MIDI-Tools entwickeln und sie exakt auf euren Workflow zuschneiden – und das per Drag-and-Drop in der Browser-Oberfläche von RNBO. Gerade für experimentierfreudige Produzenten und Sounddesigner, die ihre Tools gerne selbst gestalten, wird Ableton Move dadurch noch interessanter, fast schon ein No-brainer. Die herunterladbare Version befindet sich zurzeit noch im Alpha-Status.
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