AlphaTheta DJM-V5: 3-Kanal-DJ-Mixer der nächsten Generation
Kompakter DJ-Mixer mit großem Potential und SonicLink

AlphaTheta DJM-V5 nimmt sich den großen DJM-V10 vor, packt dessen Design aber in einen schlanken 3-Kanal-Mixer. Zusätzlich gibt es ein paar gut überlegte Optimierungen – im Ergebnis entsteht ein Dj-Mischpult, das sich in kleinen Clubs ebenso zuhause fühlt wie in deinem Wohnzimmer. Und mit der Integration von SonicLink schenkt dir der neue DJ-Mixer auch noch sehr viel Freiheit.
AlphaTheta DJM-V5: Kompakter DJ-Mixer mit drei Kanälen

Nicht alle brauchen große DJ-Mixer. Das gilt nicht nur für DJs, die zuhause oder in ihrem Studio ein Setup zum Auflegen brauchen, sondern ebenso für einige Clubs, die mit einer überschaubaren Konfiguration auskommen. AlphaTheta DJM-V5 soll genau auf diese Bedürfnisse und Anforderungen eingehen.
Wie bereits gesagt, soll hier die Design-Philosophie des DJM-V10 auf ein kompaktes Format treffen, von sechs Kanälen wird der neue Mischer auf ein 3-Kanal-Pult gebracht. Und dabei wird an den wichtigsten Stellen nicht gespart – stattdessen kommt AlphaTheta DJM-V5 auch noch mit ein paar Optimierungen daher.
Um das Wichtigste schon vorwegzunehmen: DJM-V5 sieht nach einem ausgezeichneten DJ-Mixer aus, es ist aber auch erstaunlich, in welchen Preissegmenten sich so eine Hardware mittlerweile bewegt.
Kleines Format, großer Sound
Das früher unter der Pioneer DJ Marke geführte DJM-Mischpult setzt in der V5-Version auf das gleiche taktile Feeling wie das DJM-V10 Mischpult, verpackt aber alles in einem laut Hersteller um 30 % geschrumpften Format. Die entscheidenden Dinge bleiben aber unverändert, so erwarten dich 60-mm-Fader auf den Kanalzügen, 4-Band-EQ, Kompressor und Send-Effekte.
Wird ein Fader abgesenkt, sorgt der neue Soft-Mix-Curve-Modus automatisch für eine subtile Absenkung der Höhen, um so weichere und natürlichere Übergänge zu erzeugen – ein cooles Feature. AlphaTheta DJM-V5 soll zudem über den gleichen hochauflösenden und warmen Sound wie der große Mixer verfügen, der stets für einen unverzerrten und ausgeglichenen Klang sorgt. Der interne Mixing-DSP arbeitet mit 96 kHz und 64 Bit Auflösung, die ESS-Wandler lösen in 32 Bit auf.

Die sechs Send-Effekte Short Delay, Reverb, Shimmer, Tape Echo, PingPong und Echo-Verb lassen sich auf jedem Kanal mit einem dedizierten Regler einstellen. Der Time-Regler steuert Zeitparameter und Decay der Effekte und bietet je nach gewähltem Effekt einen speziellen Clicking-Mechanismus. Du stellst damit also entweder Notenwerte für das Tempo ein (von 1/16 Note bis einen Takt) oder erzielst einen fließenden Effekt (bei Short Delay, Reverb oder Shimmer).
Außerdem verfügt jeder Kanal über einen eigenen Filter-Regler, drei Filtertypen stehen dafür bereit: Neben Tief- und Hochpass gibt’s den brandneuen „Cross-Pass“ – dieser behält die Bassfrequenzen bei und filtert die Mitten und Höhen eher zurückhaltend. Für feine Sweeps bestimmt ein interessanter Effekt!

Anschlüsse für alle Player und SonicLink für Bewegungsfreiheit
An der Rückseite sitzen die Anschlüsse, auch hier spart DJM-V5 nicht am falschen Ende. Alle drei Kanäle verfügen über Eingänge für Phono- und Line-Signale, dazu kommt PRO DJ LINK für Player wie CDJ-3000X or CDJ-3000 oder rekordbox – Effekte lassen sich so ganz einfach perfekt synchron zum Beat spielen. Über USB-C wird der Laptop verbunden, für Software wie Serato DJ Pro wird auch DVS unterstützt.
Ausgangsseitig stehen Anschlüsse für Master (XLR), Booth (symmetrische Klinke) und Record (Cinch) zur Verfügung. Der Send-Kanal wird über Klinke ausgegeben, das gilt ebenso für den Return-Kanal. Die Send- und Return-Wege gehören zum MULTI I/O genannten Ein- und Ausgang. Dafür steht neben den gerade genannten Anschlüssen zusätzlich ein USB-C-Port auf der Oberseite des Mischpults bereit. Hierüber können iPhone oder iPad integriert werden, noch interessanter ist aber, dass auch das neue RMX-IGNITE Effektgerät spielend über USB eingebunden wird.
Außerdem gibt’s einen Mikrofoneingang im Combo-Format für XLR und Klinke, dafür steht ein 2-Band-EQ zur Verfügung.
Und auch das ist spannend: Neben den zwei Kopfhöreranschlüssen (kleine und große Klinke) gibt’s SonicLink, um kabellos und mit superniedriger Latenz den HDJ-F10 einzubinden. Wer also komplett „unverkabelt“ hinterm Mischpult stehen will, bekommt hiermit die Möglichkeit.

Verfügbarkeit und Preis
AlphaTheta DJM-V5 ist für 2199 US-Dollar zuzüglich Steuern erhältlich.

