von  Marcus Schmahl  | |  Lesezeit: 6 Min
FabFilter Pro-C 3 ist ab sofort verfügbar!

FabFilter Pro-C 3 ist ab sofort verfügbar!  ·  Quelle: FabFilter

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Mit dem Pro-C 3 präsentiert FabFilter sein neues Flaggschiff im Bereich der Dynamikbearbeitung und erweitert die bewährte Präzision der Vorgängerversion um zahlreiche moderne Tools. Das Plugin richtet sich an Produzenten, Engineers und Sounddesigner, die im Mix- oder Mastering-Alltag eine flexible und zugleich musikalische Lösung suchen. FabFilter hat die Benutzeroberfläche überarbeitet, die Algorithmen verbessert und dabei den charakteristischen Workflow beibehalten, für den die Software bekannt ist. Der Pro-C 3 ist ab sofort erhältlich und stellt eine logische Weiterentwicklung dar, die sich sowohl im Klang als auch in der Bedienbarkeit bemerkbar macht.

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FabFilter bringt überarbeiteten Kompressor

Im Zentrum stehen 14 überarbeitete Kompressor-Algorithmen, die von transparent bis charakterstark reichen. Ob Clean, Opto oder Vari-Mu – jede Variante hat ihren eigenen Klangfokus und reagiert individuell auf unterschiedliche Signale. Besonders auffällig ist die neu integrierte Upward-Kompression, die in Kombination mit der klassischen Downward-Dynamik neue Möglichkeiten zur Klangformung bietet. Hinzu kommt ein intelligentes Auto-Gain-System, das Pegelverhältnisse automatisch ausgleicht und so eine konstante Dynamikstruktur im gesamten Signalfluss sicherstellt. Auch die Sidechain-Sektion wurde grundlegend erweitert. Sowohl der interne als auch der externe Sidechain können nun mit Filtern aus dem hauseigenen Pro-Q gestaltet werden, inklusive All-Pass- und Brickwall-Slopes bis zu 96 dB pro Oktave.

Für komplexe Projekte wie Surround-Produktionen oder Dolby-Atmos-Mischungen unterstützt der Pro-C 3 Setups bis 9.1.6. FabFilter hat außerdem ein Host-Tempo-Triggering integriert. Damit lassen sich rhythmische Kompressionsbewegungen synchron zum Projekttempo gestalten. Der neue Auto-Threshold-Modus sorgt dafür, dass die Kompression unabhängig vom Signalpegel konstant bleibt – eine Funktion, die besonders bei wechselnden Dynamikverläufen ihre Stärke zeigt. Dank Lookahead bis zu 20 Millisekunden, Hold-Parameter und variablem Knee reagiert der Kompressor exakt auf jede noch so feine Transiente.

FabFilter Pro-C 3
FabFilter Pro-C 3 · Quelle: FabFilter

Pro-C 3 ist auf dem neuesten Stand – moderne Features und mehr!

Auch visuell zeigt der Pro-C 3, dass modernes Design und technische Präzision Hand in Hand gehen können. Das skalierbare Interface bietet sowohl ein detailliertes als auch ein reduziertes Layout, das sich je nach Workflow anpassen lässt. Die grafische Anzeige liefert ein präzises Echtzeit-Feedback zu Gain-Reduktion, Attack und Release und vereinfacht so die Arbeit am Sound. Der neue Character-Modus mit analogen Sättigungsoptionen wie „Tube”, „Diode” und „Bright” bringt zudem mehr klangliche Tiefe und harmonische Farbnuancen ins Signal. Damit wird der Pro-C 3 zu einem vielseitigen Werkzeug, das eine perfekte Balance zwischen chirurgischer Genauigkeit und musikalischem Ausdruck findet – und sich damit als neuer Standard in der modernen Dynamikbearbeitung etabliert.

Ein weiterer spannender Aspekt des neuen Pro-C 3 ist die nahtlose Einbindung in das modulare Channel-Strip-Konzept von FabFilter. Über die neue Instanzverwaltung in Pro-Q 4 lassen sich alle geöffneten Plugins wie Pro-C 3, Pro-DS und Pro-G zentral steuern. Das ermöglicht einen schnellen Überblick über sämtliche Bearbeitungsketten und spart vor allem beim Start einer Mix-Session wertvolle Zeit. Anstatt mühsam zwischen einzelnen Fenstern zu wechseln, können Parameter mehrerer Instanzen direkt aus einer Ansicht angepasst werden. Dieser Workflow erweist sich besonders in komplexen Projekten als enorm effizient. Sehr cool!

Ab sofort könnt ihr FabFilter Pro-C 3 hier bei Thomann* zum Preis von 169,00 Euro kaufen. Das Upgrade könnt ihr ebenfalls hier bei Thomann* für 84,00 Euro kaufen. Falls ihr Besitzer anderer FabFilter Plugins seid, solltet ihr in eurem Account auf der Website des Herstellers nachschauen, denn hier erhaltet ihr einen auf euch zugeschnittenen Deal-Preis.

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Der nächste große Kompressor steht wohl kurz vor dem Release!

[13. Januar 2026] Mit einem neuen Teaser in den sozialen Medien scheint FabFilter das Kompressor-Plugin Pro-C 3 anzukündigen, die nächste Generation des beliebten Kompressors Pro-C 2. Seit Jahren gilt Pro-C 2 als Standardwerkzeug im Mixing und Mastering. Ob in professionellen Studios oder bei ambitionierten Produzenten, kaum ein anderes Plugin vereint solch präzises Verhalten mit musikalischer Transparenz. Dass FabFilter jetzt einen Nachfolger vorbereitet, sorgt deshalb sicher für großes Interesse. Denn kaum ein Unternehmen versteht es besser, technische Raffinesse mit intuitivem Workflow zu verbinden. Der mögliche Nachfolger dürfte also nicht einfach nur ein Update werden, sondern einen weiteren Schritt in Richtung smarter, kreativer Dynamikbearbeitung darstellen.

FabFilter Pro-C 3 – alles, was bisher über den neuen Kompressor bekannt ist

Was Pro-C 3 auszeichnen könnte, ist eine Weiterentwicklung der intelligenten Analysefunktionen, die schon in anderen FabFilter-Plugins wie Pro-Q 4 oder Pro-R 2 eingesetzt wurde. Eine mögliche Neuerung wäre ein automatisches Gain-Matching, das die Lautstärke nach der Kompression automatisch an das Ausgangssignal anpasst. So ließe sich der Effekt schneller und objektiver beurteilen, ohne den Output-Level ständig manuell nachjustieren zu müssen. Ebenso wahrscheinlich ist eine verbesserte visuelle Darstellung der Dynamikprozesse. FabFilter ist bekannt dafür, komplexe Vorgänge grafisch klar und flüssig abzubilden. Dazu können KI-gestützte Vorschläge für Attack- und Release-Zeiten, die Möglichkeit Verläufe einzuzeichnen oder ein Spektrum-Overlay, das die tatsächlichen Kompressionsbereiche anzeigt, hilfreich sein.

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Auch im Bereich der Sidechain-Bearbeitung dürfte FabFilter ansetzen. Der Pro-C 3 könnte beispielsweise erweiterte Filtermodelle bieten, die das Steuersignal noch präziser formen. Denkbar wären auch adaptive Sidechain-Modi, die sich automatisch an das Eingangsmaterial anpassen. Im kreativen Bereich wäre ein Multiband- oder Parallel-Modus denkbar, der die Funktionalität des klassischen Pro-MB (von dem ebenso kein Update in Sicht ist) mit dem Workflow des Pro-C 3 vereint. So ließe sich der Kompressor flexibler in modernen Produktionen einsetzen, etwa beim Stem-Mixing oder im Mastering, wo subtile Dynamikkontrolle und maximale Transparenz entscheidend sind.

Mehr Intelligenz, mehr Kontrolle, mehr Sound oder doch etwas anderes?

Spannend wäre zudem, ob FabFilter das GUI überarbeitet, ohne die klare Struktur zu verlieren. Ein konfigurierbares Interface, das sich an verschiedene Arbeitsweisen anpasst, könnte Produzenten entgegenkommen. Auch eine Integration von intelligenten Preset-Vorschlägen wäre denkbar, ähnlich wie bei KI-basierten Assistenten anderer Hersteller – allerdings ohne den typischen Automatismus, der den Sound vorgibt. FabFilter setzt traditionell auf Kontrolle statt auf Vorgaben – und das dürfte sich auch beim Pro-C 3 fortsetzen. Des Weiteren ist eine Anzeige aller Plugin-Instanzen in einem Fenster interessant, wie wir es vom Pro-Q 4 kennen.

Obwohl bisher keine offiziellen Details bestätigt wurden, deutet das Teaser-Bild darauf hin, dass FabFilter einmal mehr den Spagat zwischen Ingenieurskunst und musikalischem Feingefühl wagt. Wann Pro-C 3 tatsächlich erscheinen wird, steht leider noch nicht fest. Es bleibt also spannend, ob FabFilter erneut einen Kompressor präsentiert, der – wie seine Vorgänger – den Standard für modernes Mixing und Mastering neu definiert. Wir halten euch definitiv hier auf dem Laufenden.

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