Update: Native Instruments (wieder) in vorläufiger Insolvenz – Wie geht es 2026 weiter?
Einordnung der aktuellen Entwicklung
Die Situation bei Native Instruments ist für viele Musiker und Produzenten nach wie vor von zentraler Bedeutung, denn die vorläufige Insolvenz betrifft eines der prägendsten Unternehmen der modernen Musikproduktion. Damit steht Native Instruments weiterhin für Unsicherheit, aber auch für die Frage, wie es mit bestehenden Tools und Projekten weitergeht. Gerade weil die Software seit Jahren fester Bestandteil unzähliger Studios ist, wird jede neue Einschätzung sehr genau beobachtet.
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Nach der Insolvenzmeldung: So geht es bei Native Instruments offenbar weiter
Eine der deutlichsten Einordnungen kommt vom Branchenmagazin Music Trades und dessen Herausgeber Brian T. Majeski. Er beschreibt Native Instruments als jüngstes Beispiel eines Unternehmens, das nach einer Übernahme durch den Investor Francisco Partners in Schwierigkeiten geriet. Nach mehreren Jahren unter Finanzkontrolle sanken die Umsätze offenbar, während sich Verluste in dreistelliger Millionenhöhe aufbauten. Gleichzeitig standen hohe Schulden zur Rückzahlung an, was den wirtschaftlichen Druck deutlich erhöhte. Diese Kombination führte schließlich zum Schritt in das vorläufige Insolvenzverfahren in Berlin.
Trotzdem bleibt das erklärte Ziel der Verantwortlichen, Native Instruments als funktionierenden Betrieb zu erhalten. Das Unternehmen verfügt weiterhin über ein starkes Produktportfolio und eine große Nutzerbasis. Dennoch reagieren viele Anwender vorsichtig. Auch wenn offiziell vom normalen Geschäftsbetrieb die Rede ist, verschieben einige geplante Käufe oder warten mit Upgrades. Ihre Sorge gilt vor allem der langfristigen Lizenzsicherheit, dem Support und den zukünftigen Entwicklungen. Für euch als Nutzer bedeutet das, dass Vertrauen und Planungssicherheit in dieser Phase wichtiger sind als neue Features.
Warum viele User jetzt abwarten
Rückblickend sorgten strategische Richtungswechsel zusätzlich für Irritationen. So wirkte die Einführung der Dachmarke Soundwide und die spätere Rückkehr zum Namen Native Instruments auf viele Beobachter widersprüchlich. Gleichzeitig verschwanden etablierte Produkte, während andere Jahre später zurückkehrten. Solche Entscheidungen erschweren eine klare Linie in der Produktentwicklung. Wenn Nutzer nicht erkennen können, in welche Richtung sich eine Plattform entwickelt, entsteht schnell Distanz.
Genau hier liegt nun die eigentliche Herausforderung für Native Instruments. Neben der finanziellen Stabilisierung muss das Unternehmen verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Dies ist nicht durch Ankündigungen, sondern durch verlässliche Updates, transparente Kommunikation und eine klare Produktstrategie zu erreichen. Da viele von euch täglich mit diesen Systemen arbeiten, ist Stabilität wichtiger als große Visionen. Wie konsequent dieser Kurs umgesetzt wird, entscheidet letztlich darüber, wie stark Native Instruments in Studios präsent bleibt.
Update: Die offizielle Stellungnahme von NI
[29. Januar 2026] Die Nachricht von der vorläufigen Insolvenz der Native Instruments GmbH sorgt aktuell für viel Aufsehen in der Musiktechnikszene. Laut offiziellen Unterlagen aus Berlin (siehe den Artikel von Peter Kirn bei cdm) läuft ein entsprechendes Verfahren gegen das Unternehmen. Damit steht ein Hersteller im Fokus, der über viele Jahre hinweg einen festen Platz in Studios, auf Bühnen und in Produktionsumgebungen hatte. Für euch ist das ein Einschnitt, denn Native Instruments gehört für viele längst zum Standardrepertoire digitaler Musikproduktion – und das nicht nur wegen Kontakt, Traktor und Maschine.
Nick Williams, der Chef von Native Instruments, hat gerade offiziell verkündet, dass alles wie gewohnt weiterlaufen wird (übersetzt):
Ich möchte kurz auf die aktuellen Nachrichten zu Native Instruments eingehen.
Seid versichert, dass der Geschäftsbetrieb bei Native Instruments, iZotope, Plugin Alliance und Brainworx wie gewohnt weiterläuft. Unsere Hardware- und Softwareprodukte sind weiterhin erhältlich und können heruntergeladen und aktiviert werden. Unsere engagierten Teams stehen euch wie gewohnt zur Seite. Im Bereich Produktentwicklung und Technik arbeiten wir weiterhin an der Entwicklung und Einführung neuer Produkte und Funktionen. Unser NKS-Partnerschaftsteam kümmert sich weiterhin um Kontakt-Player-Lizenzen und NKS-Partner-Anmeldungen.
Wir arbeiten fleißig und verantwortungsbewusst daran, Native Instruments eine gesunde und finanziell nachhaltige Zukunft zu sichern. Wie ihr vielleicht schon gesehen habt, hat die Native Instruments GmbH in Deutschland einen Restrukturierungsprozess gestartet, ebenso wie drei unserer in Deutschland ansässigen, nicht operativen Holdinggesellschaften. Rechtlich gesehen haben wir für diese Unternehmen Anträge auf Eröffnung eines Vorinsolvenzverfahrens gestellt.
Unser Fokus liegt darauf, Kontinuität für Kreative, Kunden und Partner zu gewährleisten. Wir werden euch weiterhin über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden halten.
Ich bin selbst seit jeher Musiker und seit 25 Jahren ein begeisterter Fan von Native Instruments. Unsere Mission, Kreative zu inspirieren und ihnen zu ermöglichen, sich durch Klang auszudrücken, geht weiter.
Update zur Lage rund um Native Instruments und Plugin Alliance
[28. Januar 2026] Im Zusammenhang mit der Situation bei Native Instruments gibt es nun eine wichtige Einordnung von Seiten Plugin Alliance. Laut einer Stellungnahme, die über die Plugin Alliance Audiophiles Facebook-Seite veröffentlicht wurde, gehören die Plugin-Alliance-Gesellschaften aktuell nicht zu dem laufenden Insolvenzverfahren. Die Standorte in Langenfeld sowie in den USA sollen außerhalb dieser Vorgänge liegen. Für euch bedeutet das zunächst, dass dieser Teil des Unternehmensverbunds organisatorisch getrennt betrachtet wird.
Weiter heißt es, dass der Betrieb bei Plugin Alliance derzeit normal weiterläuft. Produktveröffentlichungen, Support, Installer und alle weiteren Abläufe sollen unverändert fortgeführt werden. Damit bleibt für User der Plugins und Services vorerst der gewohnte Arbeitsalltag bestehen, ohne unmittelbare Einschränkungen. Die Verantwortlichen kündigen an, bei neuen Entwicklungen weitere Informationen zu teilen und betonen ihre Verpflichtung gegenüber Partnern und Kunden.
Native Instruments vorläufig insolvent gemeldet
[27. Januar 2026] In den vergangenen Jahren durchlief das Unternehmen mehrere strukturelle Veränderungen, die nicht immer klar nach außen kommuniziert wurden. Zunächst stieg die Investmentfirma Francisco Partners ein, danach entstand Soundwide als Zusammenschluss von Native Instruments, iZotope, Plugin Alliance und Brainworx. Später erfolgte erneut eine Rückkehr zur Marke Native Instruments als eigenständiger Schwerpunkt. Diese Wechsel zeigten bereits, dass sich das Unternehmen in einer Phase starker Umstrukturierung befand.
Nun läuft ein vorläufiges Insolvenzverfahren und laut den vorliegenden Informationen (siehe cdm) wurde ein Insolvenzverwalter eingesetzt. Solche Verfahren zielen häufig darauf ab, eine Sanierung zu prüfen oder neue Lösungen für die Zukunft zu finden. Dabei geht es oft um Restrukturierung, mögliche Investoren oder den Verkauf einzelner Geschäftsbereiche. Ob und in welchem Umfang Native Instruments auf diesem Weg stabilisiert werden kann, lässt sich aktuell nicht beurteilen, da keine Details zur finanziellen Situation des Unternehmens öffentlich vorliegen.
Im Umbruch?
Rückblickend betrachten viele Beobachter diese Entwicklung als nicht völlig überraschend. In den letzten Jahren (seit 2019 verstärkt) geriet das Unternehmen wiederholt in die Kritik, da Produktstrategien und Entscheidungen oft nicht nachvollziehbar erschienen. Massive X blieb lange hinter den Erwartungen zurück, Absynth 5 wurde eingestellt und das Projekt Sounds.com beendet. Gleichzeitig wuchs das Angebot an Sample Librarys, während einige User das Gefühl hatten, dass echte Innovationen seltener wurden. Solche Punkte führten dazu, dass ein Teil der Community das Vertrauen verlor.
Gleichzeitig gab es zuletzt Versuche, wieder näher an die Anwender heranzurücken. Neue Entwicklungen wie die neue Version von Absynth 6 sowie Updates rund um Maschine und MIDI-Controller deuteten auf eine andere Richtung hin. Dennoch scheint dieser Kurs nicht ausgereicht zu haben, um die Situation grundlegend zu stabilisieren. Dadurch entsteht ein Bild eines Unternehmens, das zwischen strategischen Neuausrichtungen und der Suche nach seinem Kern steht.
Eine Phase der Neuordnung?
Sollte es bei Native Instruments zu größeren Einschnitten kommen, hätte das Folgen über das Unternehmen hinaus. Viele Produktionen, Setups und Arbeitsweisen basieren auf Instrumenten und Effekten aus diesem Umfeld. Veränderungen betreffen somit nicht nur die Software, sondern auch die Menschen, die damit arbeiten – und was ist mit iZotope und Plugin Alliance? Besonders die Mitarbeitenden und Partner befinden sich in einer unsicheren Phase. Wie es konkret weitergeht, bleibt offen, doch die kommenden Schritte im Verfahren werden für die Zukunft von Native Instruments entscheidend sein.
Sobald wir mehr erfahren, werden wir euch hier zum Thema updaten.
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24 Kommentare zu “Update: Native Instruments (wieder) in vorläufiger Insolvenz – Wie geht es 2026 weiter?”
Denke es liegt unter anderem in ihren Preisen die sie Verlangen,wie zb Absynth 6 wollen sie 199€ haben und man muss zusätzliche Software noch Installieren. Dann der Online zwang viele wollen so was einfach nicht besonders bei Free, was bringt es mir Hardware & Software auf den Markt zu bringen bei zu hohen Preisen? Klar man muss Ausgaben durch Einnahmen wieder rein bekommen,aber doch nicht so das ich wenig Einnahmen mache! Das gilt auch für andere großen Unternehmen oder kleinen die grade Gegründet wurden,auch die Abo´s um etwas Nutzten zu dürfen Jagt den Kunden weg Sucht lieber andere Alternativen. Es wird auch mehre noch so Treffen mit Insolvenz…
selbst schuld!
ich habe mich 2022 mit NI in verbindung gesetzt, um ihnen ein innovatives Konzept eines Dj-Controllers anzubieten (umsonst), was es so nicht gibt un m.M.n. den Markt im Sturm erobern würde. Die Arroganz, welche mir entgegen schlug – ohne dass man das Konzept überhaupt gesehen hat – lässt sich kaum in Worte fassen. Verreckt doch mit euren debilen Maschine-Schrott! Wer Hardware für geistig behinderte macht, darf sich auch nicht über Nischen-Umsätze wundern.
Und was spricht jetzt dagegen, so eine Art von Kritik sachlich zu formulieren?
wie wäre es damit: die insolvenz bei native ist vor allem die geistige insolvenz
Du stellst mich hier als geistig behindert hin!!! Ich denke du solltest dich mal hinterfragen weshalb dir Ni nicht Zeit geschenkt hat.
weil du mit denen in der selben werkstatt arbeitest?
Verstehe. NI war nicht an deiner revolutionären Idee interessiert, deshalb haben sie die Insolvenz verdient.
Was ist seit dem aus deiner großen Idee geworden? Du hast doch sicher was ohne NI auf die Beine gestellt, oder?
nein, aber die arroganz von NI(e) sieht man ja an der Produktpalette. Während Produkte die herausstachen wie die S8 eingestampft wurden, wurde den Kunden nur noch „aufgwärmter Gulasch“ serviert. Die Maschine ist auch so ein beispiel: ein Konzept für geistig zurückgebliene, die nicht wissen wie man sich ein z.B. Launchpad mappt. Dann hauen die sows wie den MX2 raus… wooohooo :’D .. sorry, aber mittlerweile haut sogar Hercules NI vom Platz. Dann dieses ewige rumgezicke, Berliner halt. Wer sich auf seinem Ruf ausruht, der hat halt verkackt. Geliefert wie bestellt.
Bei Kommentaren wie diesen erklärt sich schnell weshalb sich niemand herabgelassen hat. Maschine Benutzern zu unterstellen sie sind einfach Menschen die zu doof sind ein Launchpad zu mappen, dass zeugt von totaler Unkenntnis über das Maschine Produkt und unglaublicher Überheblichkeit. Die Maschine war eines der herausragenden Produkte und teils mit wirklich praktischen und innovativen Features…Möglichkeit es als Plugin in einer Daw zu nutzen und per Drag und Drop als Samples Sounds und Patterns zu verewigen. Einbindung von anderen Plugins per NKS. Sie hätten das Gerät nur besser pflegen sollen und die M+ nicht mit dem schwachen Prozessor herausbringen dürfen. Ich find es schade und überleg schon mir auf Warez seiten für alle Fälle nen Backup der wichtigsten Komplete und Maschine Komponenten zu suchen. Auf jedenfall hab ich wie viele User Angst davor bald von den ganzen Investitionen in NI nichts mehr zu haben.
Nun, wenn man so bewertet kommuniziert, ist es nicht überraschend, dass die Resonanz in eine Diskussion führt. Inhaltlich erkenne ich auch, dass die ursprüngliche, native Innovation bei NI, dürch die Übernahme des Investors KKR verloren ging. Auch der weitere Verkauf hat zur Besserung nicht beigetragen. Schade.
Damn! Insolvenz ist eine dreckige Angelegenheit für die Mitarbeiter bzw. Angestellten…
Als Plugin-Alliance bekannt gaben, daß sie von NI übernommen wurden, dachte ich mir schon damals, aaah Schi/t… ob das gut geht!? Immer ätzend wenn mann viel Kohle in ein System investiert (hardware und Software) und dann weiss man nicht ob das bald useless Junk wird…na dann mal schauen
Irgendwie fände ich es schon schade wenn es bei den Berlinern eines Tages bergab gehen sollte. Denn schon allein aus Lokalpatriotismus-Gründen mag ich die Mädels&Jungs eigentlich ganz gern – auch wenn ich nicht all ihre Produkte gut finde.
Es gibt einiges was wirklich gut ist und super funzt, angefangen bei der NKS Integration und auch den großen Komplete Paketen in denen meiner Meinung nach man sehr viel gutes Zeug für’s Geld bekommt.
Auf der anderen Seite waren es oft aber auch Software-Nervereien mit dem Installer und ähnliches die einem manchmal den Spaß verderben konnten, etwa wenn externe HDD’s aus Gründen des Systems plötzlich anders angemeldet wurden und man gefühlt jede Library neu syncen musste etc… Langwierige Updates und Downloads kommen erschwerend hinzu – für Nutzer langsamer Leitungen gewiss eine Qual.
Auch mit der Maschine bin ich nie wirklich warm geworden – da fehlte mir eine übergreifende Integration und man musste schon sehr bereit sein da viel Zeit zu investieren.
Dennoch bleibe ich bei meinem Eingangsstatement:
Irgendwie gehört NI für mich dazu und Komplete Kontrol nebst der entsprechenden Software empfinde ich weiterhin als tolle Spielwiese. Es dürften gern noch mehr zugänglichere Instrumente dazukommen – da gibt es Hersteller (wie z.B. Output mit Arcade) die das irgendwie noch konsequenter angehen für Leute die noch nicht ganz so genau wissen wohin die Reise gehen soll. Tools die inspirieren und dabei ohne steile Lernkurve zugänglich sind darf es gern häufiger geben.
Andere wiederum wollen in den tiefen Menüs und Ebenen eines Absynth oder Massive abtauchen – da lege ich wiederum weit weniger Wert drauf.
Gucken wir also was die Zukunft bringen wird…
ich gehöre zu denen, die super gerne mit Massive X im Sounddesign arbeiten :-)
Auch ich fand es toll, dass eine Firma aus Berlin so einen Einfluss in der Musikszene hatte mit ihren Produkten. Bleibt uns jetzt noch u-he.
Traurig…besonders für all die Künstlerseelen, die dort viel Herzblut, Zeit und vor allem Geld investiert haben. Um Plugin Alliance trauere ich persönlich jedoch nicht, da sie nach dem russischen Angriffskrieg pauschal allen russischen Kunden die bereits gekauften Lizenzen entzogen haben. Solche Praktiken gegenüber Musikerinnen und Musikern halte ich für äußerst fragwürdig. Und ehrlich gesagt sind auch iZotope mit ihren stark überteuerten Produkten nicht unbedingt das Gelbe vom Ei.
Ich persönlich meide die Native-Instruments-Familie seit Jahren.
Es war doch klar. Die Produktpflege war nicht gut. Auch wurde die Kompatibilität der Hardware mit neunen Produkten vernachlässigt.
Ich kaufe schon lange keine Produkte mehr von NI. Ich hoffe nur das Traktor Pro 4 weiterläuft. Das ist noch das einzige Produkt was ich von NI nutze, alles andere habe ich ersetzt. Mal angesehen von der alten Komplette Audio 6, da war der Nachfolger auch schlechter.
Naja, vielleicht findet sich ja ein Käufer für diese Firma der dann die Stümper die dort das sagen haben rauschmeißt und durch fähige Leute ersetzt.
Einer der größten Fehler war, das sounds.com eingestellt wurde. Es wurde kein Grund genannt, sondern nur darauf hingewiesen, da man sich Instrumente kaufen könne. Für mich war die Plattform einfach richtig gut.
da ist die Kommentarspalte einmal alle paar Monate offen und schon muss man wieder mal Popcorn bereitstellen
Leider hat Mensch schon die letzten Jahre deutlich gespürt, dass es bei NI merklich bergab geht.
Im Producer Sektor nur noch Produktpflege und keine Innovation mehr.
Stattdessen hat NI darauf gesetzt, die Community mit Library Angeboten zu überschwemmen.
Im DJ Sektor sieht auch nicht besser aus.
Keine neue IOS Version für das IPad und keine Standalone DJ Controller.
Stattdessen billig wirkende DJ Controller, die völlig an den Bedürfnissen der DJ‘s vorbei designt worden sind.
Tja, was soll ich sagen.
Traurig, aber leider wahr.
Muss gestehen, mit Dynamo fing die Sucht nach Modularen bei mir an. Leider
endete meine Begeisterung an Reaktor schleichend bis zum vollständigem
Wechsel 2009, zu einer universelleren Programmieroberfläche Max/Msp.
Klar gibt’s nicht nur den einen Typ Nutzer, einem gefällt es, sich in Kontakt,
Battery und Ähnlichen die Sample-Packs durchzuhören und neu zu arrangieren,
dem anderen ist Speicherplatz dafür zu schade. Abgesehen davon muss man die
Daten nicht nur sammeln und kategorisieren, sondern auch noch verwalten und die
Erweiterungen kaufen. Der Fokus lag bei mir eher im Spiel mit Klang-Bauklötzchen
und im Verschenken von Zeit und *.ens im Reaktor-Forum. Dort hat man die
Schwarmintelligenz in Echtzeit miterleben dürfen. Bedauerlicherweise aber, wie
schon von dir formuliert, hat NI den Ansatz des Spielerischen nicht ernst genug
genommen. Nun hat die Buchhaltung übernommen und die Nutzer verstummen lassen.
Die anfängliche egeisterung lässt sich nicht mehr wecken. Denn anders als beim
Verkauf neuer Sample-Packs, kostet Programmpflege das Unternehmen, mit Willen
zur Expansion, so richtig Geld. Also entfernt man kurzerhand, die Aufzeichnungsfunktion
der Drehregler aus der Traktor-Software und verkauft ganz einfach ne Hardware-DJ-Konsole,
verprellt dabei den Hobby-Mischer, der doch nur ein bisschen am Computer herumbasteln
will, um anschließend stolz sagen zu können: „Guck mal, das hab ich gemischt.“ Nicht
falsch verstehen, etwas wie Reaktor, dessen Abläufe so verinnerlicht sind, kramt man
immer wieder hervor und strickt sich einen alten Effekt oder ein Instrument entsprechend
um, weil der Sound nur hier auch so einzig und unverwechselbar zu klingen scheint, weil
man sich daran zu erinnern glaubt, dass es so war und ist. :) Auch Cycling ’74 hat lange
gebraucht, um Max von Version 5 auf 9 purzeln zu lassen. Dazu bedurfte es auch der
Entscheidung, ein Risiko einzugehen: Indem man Ableton integrierte. Anders als NI ist
es hier aber gelungen, das Programm den gewünschten Bedürfnissen seiner Benutzer
anzupassen, ohne dem Programm seine Identität und Geschichte zu nehmenn. Meine damit:
Wenn man Kontrolle behalten will, muss man es zulassen, ein wenig davon abzugeben,
wenn auch nur, um zu sehen, was sich daraus entwickeln kann, siehe VCV.
Native Instruments Komplete Kontrol S88 MK2…. das sind 38 Buchstaben.
Das einzige was noch umständlicher ist als die Namensgebung ist das UI deren Software. Warum muss man sich diese komischen Bilder anschauen wenn man die Software benutzt? Warum sind da diese nervigen bunten Bilder und dann nur drei Regler am Plugin? Was soll dieser ganze Komplete, Reaktor, WTF… Kram sein? Wiso diese komplizierte unterteilung in die man sich einarbeiten muss? Wieso findet man auf der NI Website nichts? Wer ist für dieses furchtbare und inkonsistente Design verantwortlich? Warum ist alles so umständlich und sperrig? Was kann NI besonderes was andere nicht können? Warum ist der Maschine Kontroler falsch rum, also die Pads rechts und Jogwheels links? Warum funktioniert die Software nicht? warum ist alles voller Bugs? Was ist das Ziel dieser Firma welche Visoin soll der Kunde teilen? Ich schaue mir seit zwanzig jahren von der Seitenlinie an was diese Firma so macht und denke mir bei jedem Schritt den die machen…. Ihr Klappradfahrer durfted als Kinder vermutlich nur mit Playmobil spielen.
NI ist seit Jahren eine Katastrophe. Veraltete Produkte wie FM8 und Massive werden regilulär völlig überteuert angeboten. Dazu ohne Produktpflege und dann alle paar Monate mal für 19€ anzubieten, was für diese alten Kamellen noch zu teuer ist. Reaktor genauso. Die haben doch lange keine Ahnung mehr was Musiker wollen. Dann dieser verbaute Massive X…was ist das??
KO Kriterien
1. keine freie Wahl der Ordner für die dll plugins
2. Online Zwang
und einige mehr …
Ist das das Ende ?
Alle Instrumente (auch nicht die neuesten) funktionieren erst gar nicht in der Komplete Kontrol Software, auf Mac mit Silicon Chips! So neu sind diese Macs ja nun auch wieder nicht! Somit habe ich ca. 3.000.-€ für PlugIns ausgegeben, die gar nicht mehr funktionieren! Beim Kauf gibt es keinen Hinweis und auf Updates, daß die endlich wieder laufen, wartet man vergeblich! Kein Wunder, daß dieser Laden den Bach runter geht!
Zur Verlässlichkeit gehört auch das man seinen Produkten mal ein Upgrade sogar mit neuen Features gönnt. Und ja ich teile die Meinung das die Innovation sehr nachgelassen.Bin nachwie vor der Meinung das es innerhalb NI ziemlich gekracht haben muss und das viele Innovative Leute und Ideengeber unter anderem Stephan Schmitt entweder gegangenen sind oder entlassen wurden.Vieles wurde versprochen und nicht umgestetzt .Guitar Rig, Massive X, Reaktor, Maschine. Viel Potential, viele versprechen und nix kam.Stattdessen veramschen sie die alten Sachen und bieten eine Library nach der anderen an.Und dann nur entweder für R&B, viel HipHop oder die -xte Orchester Library. (Die Orchester sind meist zudem noch teuer) Und dennoch der xte Player nuf in anderen Variationen. Was wirklich Innovatives war eher selten. Auch Maschine dümpelte vor sich hin obwohl die schon ziemlich durchdacht ist jnd viel Potential bietet.Und ich bin durchaus bereit fpr ein vernünftiges Upgrade was springen zu lassen.
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