von  Julian Schmauch  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 4 Min
Mooer Meta FX: Futuristischer Dreifach-Multieffekt für Reverb, Delay oder Modulation

Mooer Meta FX: Futuristischer Dreifach-Multieffekt für Reverb, Delay oder Modulation  ·  Quelle: Mooer

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Wie eine Kreuzung zwischen Polyend Endless und Boss PX-1 wirkt das Mooer Meta FX. Ihr könnt drei unterschiedliche Firmwares auf das Pedal laden und so virtuelle Effekte tauschen. In diesem Fall aber weder mit Prompts noch mit vermeintlich versteckten Microtransactions. Das Meta FX bietet Reverb, Delay und Modulation, jeweils mit zig Algorithmen.

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Mooer Meta FX: Entweder oder oder

Schön bunt und futuristisch kommt das Mooer Meta FX daher. Die Gehäusegröße ist dabei scheinbar ähnlich zum Prime M2. Die Idee beim Pedal: Je nach Wunsch lädt man eine andere Firmware auf das Meta FX. Ein wenig muss ich da an das Arcades von Cooper FX denken. Sprich, will ich eher einen Reverb-Rundumschlag, kommt die Reverb-Firmware drauf.

Meta FX
Meta FX · Quelle: Mooer

Brauche ich eine Delay-Wundertüte, wird es eben diese Firmware und bei Modulationseffekten dann die entsprechende. Ein Clou an der Sache: Mooer verspricht auf der Produktseite, dass man laufend neue Firmwares mit weiteren Effektkategorien entwickeln werde. Das Pedal wächst also mit der Zeit in seinen Möglichkeiten!

Welche Effekte sind auf dem Meta FX?

Schauen wir uns das im Detail an. Entweder Reverb, Delay oder Modulation bietet das Mooer Meta FX. Bei der Reverb-Firmware sind 14 Algorithmen dabei: Room, Hall, Church, Cave, Plate, Spring, Studio, Aethertide, Shimmer, Dream, Warp und Crush. Außerdem kommen werksseitig 20 Presets, sodass ihr direkt loslegen könnt.

Stereoausgänge
Stereoausgänge · Quelle: Mooer

Rein von der Bezeichnung her ist hier scheinbar wirklich alles abgedeckt, was man an Reverb-Timbres brauchen könnte. Normale Hallsounds, Spring und Plate für Clean-Gitarre, Shimmer und Dream gehen in Richtung Ambient, Warp und Crush dann eventuell in Richtung Shoegaze und Sounddesign.

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Auch für Delay sind es 14 Algorithmen: Digital, Analog, Tape, Dynamic, Galaxy, Ping Pong, Crystal, Rainbow, Low-Bit und Fuzzy, mit wieder 20 Presets für den Einstieg. Der zweite Footswitch dient hier als Tap-Tempo-Pedal zum Abstimmen des Echos an das Songtempo.

Die Modulation-Firmware beinhaltet sogar 15 Algorithmen, namentlich Chorus, Phaser, Flanger, Vibrato, Tremolo, Rotary, 60Vibe, Harmony, SlowEngine, LofiMachine – wieder 20 Presets, wieder Tap Tempo.

Der Workflow vom Mooer Meta FX

Wer jetzt von epischen Multieffektketten träumt, der sollte eher in Richtung Zoom-Pedale oder Chroma Console schauen. So, wie ich den Workflow des Mooer Meta FX verstehe, lädt man immer genau eine Firmware auf einmal und darin genau einen der Algorithmen. Aber das ist ja nicht verkehrt!

Alles schön bunt!
Alles schön bunt! · Quelle: Mooer

Im Gegenteil, ist man bei Distortion-Effekten und Amp-Pedalen gut ausgestattet, reicht ja vielleicht auch einfach ein Effekt wie das Mooer, um alle Reverb- oder Delay-Angelegenheiten abzudecken. Dazu bietet das Pedal eine Reihe praktischer Funktionen, wie „Infinite Sustain„, bei dem ihr den rechten Footswitch gedrückt haltet. Dann wird das ausklingende Signal geloopt und verwischt.

Perfekt, um Übergänge zwischen Songs zu füllen oder die Ambient-Session zu starten. Auch eine „Trail„-Funktion ist dabei, damit wird das ausklingende Reverb- oder Delay-Signal beim Bypass oder Preset-Wechsel nicht einfach abgeschnitten. Beim Signalfluss bringt das Mooer Meta FX Stereoein– und ausgänge mit, dazu einen USB-C-Anschluss zum Laden und Verwalten von Firmwares und Presets. Und praktischerweise noch einen Miniklinke-Kopfhörerausgang. So könnt ihr direkt zu Hause loslegen.

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Einstellungen macht ihr über den 1,28-Zoll-Touchscreen, die beiden Regler und drei Buttons.

Fazit und Preis

Die Grundidee des Meta FX geht in eine andere Richtung als PX-1 oder Endless: lieber einen Effekt auf einmal digital richtig gut emulieren, als sich im Multieffektdurcheinander verlieren. Und was man in den Videos so zu hören bekommt, klingt hervorragend!

Bleibt zu hoffen, dass man hier auch auf längere Sicht mit neuen Firmwares und weitere Funktionen hoffen darf. Was mir konkret noch fehlt und wo ich auf Nachbesserung hoffe, ist die Möglichkeit, das Pedal über den USB-C-Anschluss per MIDI mit anderen Pedalen zu synchronisieren. Denn Tap Tempo kann auf Dauer dann doch etwas mühsam sein. Hoffen wir auf Updates!

Ihr bekommt das Mooer Meta FX ab sofort für 149,- Euro bei Thomann*. In ein bis zwei Wochen ist es lieferbar.

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Mooer Meta FX Effects Pedal
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Infos über das neue Pedal von Mooer

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