Meris Ottobit X: Shoegaze, Lofi, Game Music, 80s Vibes – alles in einem Pedal
Glitch, Stutter, Bitcrushing und vieles mehr!
Ein bisschen hat man das ja kommen sehen, nach dem Enzo X, dem LVX und dem Mercury X. Und hier ist das Meris Ottobit X! Das Multieffektpedal vereint einen mächtigen Bitcrusher mit den schwindelerregenden Modulationsmöglichkeiten, die man schon aus den anderen X-Pedalen von Meris kennt. Sprich, im Kern ein Ottobit Jr., aber aufgebohrt zum ultimativen Lofi-Shoegaze-Pedal.
Wie klingt das Meris Ottobis X?
Für Fans von Glitch-Sounds, von VHS-Lofi-Effekten, für alle, die Shoegaze, Ambient, Video-Game-Musik oder anderen digital kaputtklingenden Krach produzieren, dürfte das Meris Ottobis X so etwas wie der heilige Gral sein.

Was das kleine Ottobit Jr. schon an komplexen Lofi-Sounds aus der Kombination Bitcrusher und Sequencer erzeugte, hatte in den letzten Jahren eine wachsende Fangemeinde gewonnen. Mit dem Ottobit X werden die klanglichen Möglichkeiten in vollkommen neue Dimensionen aufgeblasen. Da schickt man drei Noten auf der Gitarre oder dem Synth in das Pedal und bekommt epische, düstere, glicht-ige Klangwelten zurück, minutenlang.
Neue Effekte und noch mehr Modulationsmöglichkeiten erlauben euch, das Meris Ottobit X fast schon als Effektinstrument zu „spielen“. Dazu sind 99 Presets dabei, die eine große Bandbreite an Glitch- und Lofi-Sounds abdecken.
Wie ist der Workflow des Meris Ottobit X?
Alle, die eines der anderen X-Pedale von Meris besitzen, dürften sich blitzschnell zurechtfinden. Ich entdecke zwar bis heute immer noch Neues in meinem liebgewonnenen LVX, aber durch das Tutorial-Video von Meris zum Ottobit X konnte ich sehr schnell nachvollziehen, wie ähnlich der Workflow ist.
Preamps, Bitcrusher, Modulation, Delay, Reverb, Stutter-Effekte, Pitch-Shifter – alles mit dabei. Und das in eine Qualität und Einzigartigkeit, dass es oft den Glitch-Sequencer, der Effektparameter rhythmisch verstellt noch nicht einmal braucht.

Kaputte Kassetten-Sounds, Tape Stops, Vinyl Scratches, ein nostalgischer VHS-Delay und viele mehr sind dabei. Über die durchdachte Menüführung und die Regler des Meris Ottobit X sind selbst komplexe Effekte äußerst zugänglich auf eigene Bedürfnisse einzustellen. Mit dem „Preset/Pages“-Regler navigiert ihr durch die Menüebenen, die zwei Regler unter dem Farb-Display verändern die gewählten Parameter.
Die Intensität des Bitcrushing und des integrierten Filters stellt ihr direkt mit den dezidierten Poti ein, dazu den Ausgangspegel. Mit drei der vier Footswitches navigiert und wechselt ihr durch die Presets, und der rechte Footswitch dient dazu, den Looper zu aktivieren.

Was kostet das Meris Ottobit X?
Meris listet das Ottobit X mit 599,- Dollar, dort auf der Website gab es kurzfristig auch eine Version in „Multidimensional-Pink“, die aber bereits ausverkauft ist. Noch ist das Pedal nicht bei Thomann gelistet, Sobald es dort verfügbar ist, erfahrt ihr es hier.