von  Dirk  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 7 Min
KORG, Synapse Audio, Native Instruments, Ableton: Sound-Boutique

KORG, Synapse Audio, Native Instruments, Ableton: Sound-Boutique  ·  Quelle: KORG

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Na, bist du auch ordentlich am Schwitzen? Oder hast du es in deinem Studio angenehm kühl und verbringst dort ein bisschen Zeit mit deinen Synthesizern? Dann haben wir hier ein paar News über neue Sounds. Mit dem Materials Sound-Pack für KORG opsix steigen wir ein, dann berichten wir über die für Hans Zimmer entwickelte Version des Minimoog und cinematischen Patches dafür. Richtig spannend ist auch das kostenlose Kontakt-Instrument mit den Sounds von einem Cembalo aus dem Jahr 1547. Zum Abschluss liest du über einen Poly-Synth als Max for Live Device, das auch mit Push Standalone funktioniert.

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Materials Sound-Pack für KORG opsix von Limbic Bits

korg-opsix
KORG opsix gibt’s nicht nur in Form verschiedener Hardware, sondern auch als Plugin · Quelle: Korg

Mit einem neuen Soundsets für den KORG opsix starten wir heute durch. Der als Hardware und Plugin erhältliche digitale Synthesizer arbeitet mit einer speziellen Form der FM-Synthese, die KORG als „Altered FM“ bezeichnet.

Die klassische Frequenzmodulation wird am KORG opsix nämlich mit zusätzlichen Wellenformen, Waveshapern, einer üppigen Auswahl an Filtermodellen und mehreren Hüllkurven, LFOs sowie umfangreichen Möglichkeiten für Modulation aufgebohrt. Und genau deshalb deckt der opsix ein deutlich breiteres Klangspektrum ab als traditionelle FM-Synthesizer. Das ergänzt KORG mit 30 Effekten in drei FX-Blöcken und Features wie Arpeggiator und Sequencer.

Klanglich hat KORG opsix einiges auf dem Kasten und setzt beim Sounddesign auf eine recht intuitive Bedienung mit farbcodierten Reglern und einem großen OLED Display.

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­Limbic Bits hat für den KORG opsix bereits einige sehr schöne Soundsets herausgebracht, das neue Materials Sound-Pack wurde sogar exklusiv für den Hersteller entwickelt und ist aktuell noch für einen reduzierten Preis zu haben.

32 neue Presets liefert das Preset-Pack dem opsix, alle Sounds legen einen Schwerpunkt auf elektronische Musik und Scoring. Dabei stehen speziell Pads im Vordergrund, die hier von warmen Atmosphären für den Hintergrund bis zu kalten FM-Pads für Transition-Sounds reichen. Dazu kommen aber auch ein paar Arpeggios, Bässe, komplexe Leads und ein paar warme Dub-Chords.

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Für maximalen musikalischen Ausdruck mit dem KORG opsix setzen die Patches auf Modulation mit Aftertouch, Velocity und das Modwheel.

  • Aktuell bekommst du das Soundset hier bei KORG für 5 US-Dollar (regulär 10 US-Dollar). Die Sounds funktionieren mit der Hardware- und der Software-Version des Synthesizers. Die Hardware-Modelle des KORG opsix bekommst du bei Thomann*, die Software-Variante gibt‘s auch bei Plugin Boutique*, aktuell sogar im Angebot.
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Korg opsix Module
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Korg opsix MKII
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KORG opsix native
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150 cinematische Presets von The Unfinished für Synapse Audio The Legend HZ

Wenn Hans Zimmer sich eine besondere Edition von einem Synthesizer wünscht, sind einige Hersteller gerne zur Stelle. So gab’s von u-he die mit neuen Filtern und jeder Menge Presets von Howard Scarr versehene Version von Zebra 2 und Synapse Audio entwickelte The Legend HZ, eine kräftig erweiterte Emulation von Hans Zimmers Lieblingsinstrument, dem Minimoog.

Nicht nur Hans Zimmer kann sich freuen, denn die Minimoog-Emulation mit 12-facher Polyphonie, sechs Oszillatoren, einer Moog-Filterbank, MSEGs, Effektsektion, 10-Band-EQ und vielen weiteren Goodies ist ganz offiziell für alle verfügbar.

Und was passt gut zu einem Synthesizer, der extra für einen der größten Komponisten von Filmmusik entwickelt wurde? Richtig, ein Soundset mit vielen cinematischen Presets! The Unfinished hat sich darum gekümmert:

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Obelisk heißt dieses Sammlung mit insgesamt 150 neuen Presets für The Legend HZ. Damit richtet sich The Unfinished vorzugsweise an alle, die Musik für Film, Fernsehen, Games und Trailer machen. Aber natürlich passen viele der Sounds auch in heutige Pop- und Tanz-Musik. Jede Wette!

Die Sounds nutzen das volle Spektrum der Möglichkeiten, die The Legend HZ bietet. So werden der Sequencer genutzt, die Multisegment-Hüllkurven und generell die erweiterte Modulations-Architektur des Synthesizers.

Enthalten sind lebendige und sich ständig entwickelnde Sequenzen, pulsierende Basslines, rhythmische Drum-Loops, cinematische Texturen und manchmal auch ein paar aggressive Sounds. The Unfinished verspricht uns dabei mächtige und tiefe Bässe und eine „schmutzige“ analoge Attitüde!

Die Sounds benötigen Legend HZ v2.1 (oder neuer).

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Synapse Audio The Legend HZ Download
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1547 Trasuntino Harpsichord: kostenlose Library für Native Instruments Kontakt

Das hier ist ein wirklich spannendes Projekt und das Ergebnis steht sogar als kostenloser Download zur Verfügung. Bei dem NEMUS-Projekt (Numerical Restoration of Historical Musical Instruments) handelt es sich um ein EU-gefördertes Forschungsprojekt mit Sitz in Italien, das alte und oft nicht mehr spielbare Instrumente wieder in virtueller Form zum Leben erweckt. Dabei kommen die unterschiedlichsten Technologien zum Einsatz, angefangen von mathematischen Modellen und Physical Modeling bis hin zu Sampling.

Ein aktuelle zentrales Projekt stellt das 1547 Trasuntino-Cembalo dar, ein 1547 von Alessandro Trasuntino gebautes Instrument, das wegen des schlechten Zustands nicht mehr restauriert und gespielt werden kann.

1547 Trasuntino
1547 Trasuntino · Quelle: NEMUS Project

Anstatt das historische Original durch eine Restaurierung zu verändern, entschieden sich die Projektverantwortlichen für einen anderen Weg: Sie schufen sowohl einen originalgetreuen Nachbau aus Holz als auch ein digitales Modell des Instruments.

Der Cembalo-Experte Roberto Livi baute eine genaue Nachbildung mit identischer Geometrie, gleicher Beschaffung des Resonanzbodens und einer gleichen Intonation, die auch als Basis für diese Kontakt-Library dient und von Simone Coen in seinem Studio aufgenommen wurde.

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1547 Trasuntino Harpsichord bietet zwei Kontakt-Presets enthalten, die sich primär in der Belegung der Bassoktave unterscheiden:

Bei Harpsichord Ottava Corta geht es um eine italienische kurze Oktave (Ottava Corta, Typ C/E), bei der die Tasten der Bassoktave nicht chromatisch angeordnet sind und sich genau wie bei dem historischen Original verhalten.

Harpsichord Esteso arbeitet mit den gleichen Samples, bietet aber eine vollständig chromatisch spielbare Bassoktave und ist in dem Sinne die moderne Interpretation des Instruments. Die Stimmung ist übrigens auf A4 = 415 Hz eingestellt.

Das Kontakt-Instrument bietet Features wie einen Switch, mit dem du zwischen dem unbearbeiteten Orginal-Sound pder einer mit Denoiser bearbeiteten Version wechselst. Dazu kommen zwei Register-Schalter und Regler für Geräusche der Spielmechanik.

Wenn du mehr Details über dieses Projekt lesen willst, findest du hier auf der Website des NEMUS-Projekts einige Infos.

  • Den knapp 1,2 GB umfassenden, kostenlosen Download findest du hier. Die Vollversion von Native Instruments Kontakt 7 ist erforderlich. Den Sampler kannst du bei Thomann* kaufen – auch als Teil der neuen Komplete Bundles*.
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Polygrab: 16-stimmiger Synthesizer für Ableton Live mit Max for Live und Push 3 Standalone

Von Techtronix wurde dieser Poly-Synthesizer für Max for Live entwickelt, der nicht nur in Ableton Live funktioniert, sondern auch mit der Standalone-Version von Push 3 kompatibel ist.

Das Instrument kombiniert virtuelle Analogsynthese mit FM-Klangerzeugung und richtet sich an alle, die klassische Synthesizer-Sounds mit modernen digitalen Klangfarben im Zusammenspiel nutzen wollen. Und dabei soll Polygrab trotz 16-stimmiger Polyphonie die CPU schonen.

Die Klangerzeugung basiert auf einer Virtual-Analog-Engine mit drei Oszillatoren, die sich mit FM-Synthese kombinieren lässt. Der Synthesizer eignet sich also für warme, klassische Synthesizer-Sounds ebenso wie für komplexe, metallische Texturen und Glocken-Sounds (wer mag keine Glocken-Sounds?).

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Ein schönes Feature von Polygrab ist die One-Note-Chord-Funktion. Mit nur einer MIDI-Note lassen sich so komplette Akkorde spielen, so lassen sich schnell ein paar Ideen entwickeln!

Stilistisch eignen sich die Sounds gut für Musik wie Synthwave, EDM, Trance und diverse andere elektronische Tanzmusik. Als ich den Synthesizer ausprobiert habe, wurden einige Parameter etwas zu dunkel dargestellt, aber das wird bestimmt mit einem zukünftigen Update korrigiert.

  • Knapp 24 Euro kostet der Synthesizer hier bei Isotonik Studios. Ableton Live 11 (oder neuer) mit Max for Live ist erforderlich – ebenso läuft das Device mit Push 3 Standalone. Die Max for Live Erweiterung ist in der Ableton Live Suite enthalten und die bekommst du natürlich auch bei Thomann*, genau wie Push 3*.
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Ableton Push 3 Standalone
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