Gibson Thunderbird: Bass-Klassiker bekommt modernes Upgrade
Der Donnervogel ist wieder da!
Mit dem neuen Gibson Thunderbird bringt der Hersteller eine überarbeitete Version seines legendären Bassmodells zurück. Optisch wurde nur im Detail verändert, technisch hat man jedoch einige Anpassungen vorgenommen, die den Klassiker (Bassiker?) zugänglicher machen sollen. Vor allem Halskonstruktion und Hardware wurden modernisiert, natürlich ohne dass der typische Thunderbird-Charakter verloren geht.
Gibson Thunderbird: Wie alles begann
Als der Gibson Thunderbird im Jahr 1963 vorgestellt wurde, hob er sich deutlich von allem ab, was es bis zu diesem Zeitpunkt im E-Bass-Bereich gab. Sein asymmetrisches Reverse-Design stammte vom Automobildesigner Ray Dietrich und wirkte für die damalige Zeit äußerst futuristisch.
Auch was die Bauweise betrifft, ging Gibson neue Wege. Der Thunderbird war einer der ersten E-Bässe mit Neck-through-Body-Bauweise und zugleich das erste Gibson-Modell mit einer Mensur von 34 Zoll. In den folgenden Jahren wurde das Design mehrfach angepasst.
Besonders prägend war die Einführung der sogenannten Non-Reverse-Variante mit verleimtem Hals, die sich deutlich vom ursprünglichen Konzept unterschied. Trotz dieser Änderungen fand der Thunderbird vorwiegend im Rock- und im Alternative-Bereich seinen festen Platz.
Gibson Thunderbird 2026
Die neue Version des Gibson Thunderbird greift das ursprüngliche Reverse-Design wieder auf, kombiniert es jedoch mit einer vereinfachten Konstruktion. Anstelle der Neck-through-Konstruktion verwendet Gibson einen verleimten Mahagoni-Hals mit SlimTaper-Profil. Eine optische Mittelwulst im Korpus erinnert an die klassische Bauweise.

Auch bei der Hardware gibt es sinnvolle Updates. Die Hipshot Ultralite Mini Clover-Mechanismen sollen für eine bessere Balance sorgen und das bekannte „Neck Dive“-Problem reduzieren. Ergänzt wird das Ganze durch eine Hipshot-Supertone-Bridge, die eine präzisere Intonation und flexiblere Einstellungsmöglichkeiten bietet als frühere Konstruktionen.

Doppel-Humbucker und zwei Farben
Klanglich bleibt der neue Gibson Thunderbird seiner Tradition treu. Zwei EB Bass Humbucker liefern den druckvollen, mittigen Sound, für den der E-Bass bekannt ist. Jeder Pickup verfügt über einen separaten Volume-Regler, dazu ein Master-Tone-Regler.

Was die Optik betrifft, gibt es zwei Finishes vom Gibson Thunderbird. Da wäre die nachtschwarze „Ebony„-Ausführung und dann eine eher klassische Farbgebung namens „Tobacco Burst Perimeter„. Bei beiden hat Gibson ein weißes, dreilagiges Pickguard gewählt, was zu beiden Farbtönen hervorragend passt. Wie immer bei den Premium-Modellen von Gibson gilt: Made in USA!

Preis und Verfügbarkeit
Ihr könnt beide Modelle des Gibson Thunderbird ab sofort für jeweils 2.499,00 Euro bei Thomann* bestellen. Ein Koffer liegt bei.
Infos über die neuen Bassmodelle von Gibson
*Hinweis: Dieser Artikel enthält Widgets und Werbelinks, die uns bei der Finanzierung unserer Seite helfen. Keine Sorge: Der Preis für euch bleibt immer gleich! Wenn ihr etwas über diese Links kauft, erhalten wir eine kleine Provision. Danke für eure Unterstützung!