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von Dirk Behrens | 4,7 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Future Audio Workshop SubLab XL

Future Audio Workshop SubLab XL  ·  Quelle: Future Audio Workshop

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Future Audio Workshop veröffentlicht SubLab XL, ein großes Update der Geheimwaffe für tiefste Subbässe. Zu den Features gehören neue Effekte, eine überarbeitete Synth-Engine, Modulationen über LFOs und jede Menge frische Sounds. Zur Feier gibt es ein kurzweiliges Angebot, wer den Vorgänger besitzt kann relativ günstig upgraden.

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Future Audio Workshop SubLab XL

Schon der Vorgänger ließ die Wände wackeln, Future Audio Workshop hat sich aber gedacht: „Da geht noch was.“ Für noch mehr Flattern in der Magengrube sorgen nun einige Ergänzungen und Verbesserungen.

Frischen wir noch mal die Erinnerung auf: Es handelt sich hierbei um einen virtuellen Synthesizer, dessen Aufgabe sich ausschließlich um das Erzeugen von tiefen Subbässen dreht. Du kannst ja nicht immer nur mit einem gestimmten 808-Kick-Sample arbeiten. Manchmal soll es ja doch auch ein bisschen mehr sein, so dienen diverse Kick- und Drumsamples als Basis.

Um auf das bereits recht erfolgreiche Konzept noch einen draufzusetzen, steckt in dem XL-Update ein neuer Oszillator. Und das ist nicht irgendein Oszillator, sondern gleich ein Super-Oszillator. Der ermöglicht dir, die Schwingungsformen Sägezahn, Dreieck und Rechteck so im Layer zu verwenden, dass „Supersaws“ entstehen – so sagt es der Hersteller. Die einzelnen Oszillatoren lassen sich dabei einzeln in der Tonhöhe einstellen, um das Ergebnis beliebig „fett“ zu machen. Mit der Width-Kontrolle steuerst du die Stereobreite, dazu gibt es einen Mix-Regler für das Dry/Wet-Verhältnis.

Dazu kommen einige neue Effekte. Sechs Verzerrungstypen, ein Waveshaper, die Zugabe von Tape-Hiss (inklusive Wobble-Steuerung), ein Bitcrusher sowie ein Kompressor mit Sidechain-Eingang und Mix-Regler. Die FX kannst du nach deinem Gusto in der Reihenfolge ändern, sehr schön!

Und um auch den Bass selbst ein bisschen zum „wobblen“ zu bringen, gibt es nun LFO-Modulation. 18 Modulationsziele lassen sich zuweisen, als Schwingungsformen stehen Sinus, Dreieck, Sägezahm, Rechteck und sogar Rauschen zur Verfügung. Die LFO-Rate kann manuell eingestellt werden oder synchron zum Tempo der DAW laufen.

Ansonsten sind die wichtigsten Funktionen wie beim Vorgänger geblieben, zum Ausprobieren der neuen Features gibt es einige neue Presets und eine Macro-Page. Für das unkomplizierte Erstellen tiefer Subbässe gibt es wahrscheinlich kein umfangreicheres Plug-in – wenn du genau das suchst, solltest du dir SubLab XL unbedingt mal anschauen.

Spezifikation und Preis

Future Audio Workshop SubLab XL läuft als VST2, VST3, AU und AAX auf macOS (10.12 oder neuer – nativer Support für Apple Silicon) sowie Windows (7 oder neuer).

Zur Einführung liegt der Preis 50 US-Dollar, später wird dieser auf 80 US-Dollar angehoben. Wer die Vorversion besitzt, bekommt aktuell ein Crossgrade für 20 US-Dollar. SubLab XL bekommst du auch Plugin Boutique.*

Weitere Infos über Future Audio Workshop SubLab XL

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