Fender John Osborne Telecaster: Bluegrass-Sounds und ein B-Bender!
B-Bender und Americana-Sound inklusive!
Die Brothers Osborne (nicht zu verwechseln mit den Osborne Brothers) sind seit 2012 einer der wichtigsten Acts im Bluegrass und Americana. Neben der unverwechselbaren Stimme von Sänger T. J. ist es vor allem das Gitarrenspiel von John, das viele verzaubert. Damit ist die John Osborne Telecaster Signature nur konsequent. Und die bringt den B-Bender wieder, eine längst vergessene Modifikation für Country-Teles!
Alles über die neue Gitarre von Fender:
Wer sind die Brothers Orborne?

Da die Bluegrass- und Americana-Szene hierzulande vergleichsweise klein ist, hier ein kleiner Exkurs über die Brothers Osborne. T.J. und John Osborne sind seit 2012 unterwegs, mal als Duo, mal mit Backing-Band. Neben der für Bluegrass und Country ungewöhnlich kraftvollen Stimme von T. J. machte vor allem Johns gefühlvolles Gitarrenspiel Welle.
Er verbindet Slide-Guitar-Elemente und „Twangy“-Licks zu einem Sound, der die Tradition des Genres in die Moderne holt. Brothers Osborne gewannen 2022 dazu einen Grammy in der Kategorie „Best Country Duo/Group Performance“ für ihren Song „Younger Me“.
2021 hatte sich T. J. als erster Country/Bluegrass-Artist bei einem Major-Label geoutet. Mit „Younger Me“ schrieb er einen Song an sein jüngeres Ich, das bei vielen einen Nerv traf.
Was bringt der B-Bender in der John Osborne Telecaster?
Kaum ein Modell ist so eng mit dem Sound von Country und Bluegrass verbunden, wie die Tele. John spielt seit seinen Anfängen ein von ihm modifiziertes Modell, basierend auf diesem hat Fender die John Osborne Telecaster Signature entwickelt. Größte Besonderheit: der B-Bender!
Die Idee: Im Korpus der Tele ist eine Konstruktion verankert, die H-Saite (also B im Englischen) in Echtzeit quasi automatisch um einen Ganzton nach oben stimmt. Damit lassen sich Slide-Guitar-ähnliche Sounds erzeugen. Die Konstruktion ist mit dem oberen Gurthalter verbunden, drückt man also den Hals nach unten, wird die H-Saite hochgestimmt.

Entwickelt wurde das System in den Fünfzigern von den Country-Musikern Clarence White und Gene Parsons, die es bis in die späten Achtziger selbst anboten. Fender lizenzierte den B-Bender und brachte 1996 die American Standard B-Bender Telecaster auf den Markt. Seit Mitte der Nuller gibt es kein Serienmodell mehr mit B-Bender. Die John Osborne Telecaster bringt es zurück!

Welche Komponenten wurden für die Fender John Osborne Telecaster verwendet?
Bei den Klanghölzern der Signature fährt Fender einen klassischen Kurs: Erle für den Korpus, Ahorn für Hals (Bolt-on im John-Orborne-Custom-Profil) und Griffbrett. Der Hals wurde für den Vintage-Vibe im „Road Worn“-Verfahren handgeölt. Was die Optik betrifft, kommt die John Osborne Telecaster im schicken Finish „Olympic White“ in einer Road-Worn-Nitro-Lackierung, schwarzem Pickguard und Nickel-Hardware.

Seitens der Hardware verbaut man neben dem B-Bender eine Drei-Sattel-Tele-Bridge im Modified-Vintage-Style-String-Through-Stil samt Compensated-Messing-Barrel-Saitenreitern. Bei den Mechanikern setzt man passend auf Vintage-F-Stamped-Tuner.

Zwei John-Osborne-Signature-Singlecoils sind als Pickups mit von der Partie, Tele-typisch am Hals und angeschrägt in der Bridge verbaut. Drei-Wege-Schalter, Master Volume und Master Tone: Das kennt man, da braucht es keine Experimente.
Was kostet die John Orborne Telecaster von Fender?
Die John Osborne Telecaster von Fender ist ab sofort bei Thomann* für 2.069,00 Euro erhältlich. Ein Vintage-Style-Hardshell-Koffer liegt der Lieferung bei.
Infos über die neue Signature von Fender
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