FabFilter Pro-C 3 kommt: Der nächste große Kompressor steht wohl kurz vor dem Release!
Neue Generation des beliebten Kompressors steht wohl bevor
Mit einem neuen Teaser in den sozialen Medien scheint FabFilter das Kompressor-Plugin Pro-C 3 anzukündigen, die nächste Generation des beliebten Kompressors Pro-C 2. Seit Jahren gilt Pro-C 2 als Standardwerkzeug im Mixing und Mastering. Ob in professionellen Studios oder bei ambitionierten Produzenten, kaum ein anderes Plugin vereint solch präzises Verhalten mit musikalischer Transparenz. Dass FabFilter jetzt einen Nachfolger vorbereitet, sorgt deshalb sicher für großes Interesse. Denn kaum ein Unternehmen versteht es besser, technische Raffinesse mit intuitivem Workflow zu verbinden. Der mögliche Nachfolger dürfte also nicht einfach nur ein Update werden, sondern einen weiteren Schritt in Richtung smarter, kreativer Dynamikbearbeitung darstellen.
FabFilter Pro-C 3 – alles, was bisher über den neuen Kompressor bekannt ist
Was Pro-C 3 auszeichnen könnte, ist eine Weiterentwicklung der intelligenten Analysefunktionen, die schon in anderen FabFilter-Plugins wie Pro-Q 4 oder Pro-R 2 eingesetzt wurde. Eine mögliche Neuerung wäre ein automatisches Gain-Matching, das die Lautstärke nach der Kompression automatisch an das Ausgangssignal anpasst. So ließe sich der Effekt schneller und objektiver beurteilen, ohne den Output-Level ständig manuell nachjustieren zu müssen. Ebenso wahrscheinlich ist eine verbesserte visuelle Darstellung der Dynamikprozesse. FabFilter ist bekannt dafür, komplexe Vorgänge grafisch klar und flüssig abzubilden. Dazu können KI-gestützte Vorschläge für Attack- und Release-Zeiten, die Möglichkeit Verläufe einzuzeichnen oder ein Spektrum-Overlay, das die tatsächlichen Kompressionsbereiche anzeigt, hilfreich sein.
Auch im Bereich der Sidechain-Bearbeitung dürfte FabFilter ansetzen. Der Pro-C 3 könnte beispielsweise erweiterte Filtermodelle bieten, die das Steuersignal noch präziser formen. Denkbar wären auch adaptive Sidechain-Modi, die sich automatisch an das Eingangsmaterial anpassen. Im kreativen Bereich wäre ein Multiband- oder Parallel-Modus denkbar, der die Funktionalität des klassischen Pro-MB (von dem ebenso kein Update in Sicht ist) mit dem Workflow des Pro-C 3 vereint. So ließe sich der Kompressor flexibler in modernen Produktionen einsetzen, etwa beim Stem-Mixing oder im Mastering, wo subtile Dynamikkontrolle und maximale Transparenz entscheidend sind.
Mehr Intelligenz, mehr Kontrolle, mehr Sound oder doch etwas anderes?
Spannend wäre zudem, ob FabFilter das GUI überarbeitet, ohne die klare Struktur zu verlieren. Ein konfigurierbares Interface, das sich an verschiedene Arbeitsweisen anpasst, könnte Produzenten entgegenkommen. Auch eine Integration von intelligenten Preset-Vorschlägen wäre denkbar, ähnlich wie bei KI-basierten Assistenten anderer Hersteller – allerdings ohne den typischen Automatismus, der den Sound vorgibt. FabFilter setzt traditionell auf Kontrolle statt auf Vorgaben – und das dürfte sich auch beim Pro-C 3 fortsetzen. Des Weiteren ist eine Anzeige aller Plugin-Instanzen in einem Fenster interessant, wie wir es vom Pro-Q 4 kennen.
Obwohl bisher keine offiziellen Details bestätigt wurden, deutet das Teaser-Bild darauf hin, dass FabFilter einmal mehr den Spagat zwischen Ingenieurskunst und musikalischem Feingefühl wagt. Wann Pro-C 3 tatsächlich erscheinen wird, steht leider noch nicht fest. Es bleibt also spannend, ob FabFilter erneut einen Kompressor präsentiert, der – wie seine Vorgänger – den Standard für modernes Mixing und Mastering neu definiert. Wir halten euch definitiv hier auf dem Laufenden.
Mehr Informationen
*Hinweis: Dieser Artikel enthält Werbelinks, die uns bei der Finanzierung unserer Seite helfen. Keine Sorge: Der Preis für euch bleibt immer gleich! Wenn ihr etwas über diese Links kauft, erhalten wir eine kleine Provision. Danke für eure Unterstützung!