von  Dirk  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 8 Min
Elektron, Spitfire Audio, Native Instruments, Ableton: Sound-Boutique

Elektron, Spitfire Audio, Native Instruments, Ableton: Sound-Boutique  ·  Quelle: Elektron

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Die neue Ausgabe der Sound-Boutique ist mal wieder ganz prall gefüllt. Mit Elektron Digitone II und dem neuen VintageVault Soundset von Dissonant Witchcraft geht’s los, danach schauen wir uns ein Synthesizer-Plugin an, den Spitfire Audio zusammen mit BT präsentiert. Mit Bambusflöten geht es dann weiter. Die wurden für ein neues Kontakt-Instrument aufgenommen, das recht günstig zu haben ist. Komplett kostenlos hingegen ist eine Sammlung von Max for Live Devices, die sich bekannte Module von Mutable Instruments vornehmen.

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VintageVault Soundset für Elektron Digitone II

Elektron Digitone II
Elektron Digitone II · Quelle: Elektron

Der Elektron Digitone II ist weitaus mehr als „nur“ ein FM-Synthesizer. Aber das weißt du ja bestimmt, schließlich wurde das Gerät hier bei uns ja wirklich schon oft genug besprochen. Ich gestehe, dass ich weder das erste noch das zweite Modell bei mir stehen habe, der Elektron Digitone II aber ganz weit oben auf meiner „Hole-ich-mir-noch-mal-irgendwann“-Liste steht.

Tatsächlich macht es mir Elektron nicht ganz einfach. Mit Syntakt, Analog Four und Analog Rytm besitze ich schließlich schon drei „Kisten“ von dem Hersteller und auch der immer noch sehr neue Tonverk ist extrem verlockend. Naja, aber ich will hier gar nicht so viel über mein Gear Acquisition Syndrome reden, sondern viel lieber über dieses neue Soundset von Dissonant Witchcraft für Elektron Digitone II.

Und da läuft mir beim Anhören der Demos mal wieder das Wasser im Mund zusammen. Wohlgemerkt nicht unbedingt bei diesem Video, denn an Axel F habe ich mich nun wirklich sattgehört. Aber die Snippets auf Soundcloud, die du weiter unten findest, machen richtig Lust auf Digitone II. Trotzdem Respekt für dieses Cover:

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Das VintageVault genannte Sound-Pack enthält 182 Presets und 15 Bonus-Patterns für Elektron Digitone II. Alle sind an Klänge aus den 1970ern und 1980ern angelehnt.

Das Soundset bietet Brass-Sounds, Strings, Pads, Leads und Plucks, dazu kommen Nachbildungen der kompletten Drum-Sounds von Mini Pops 7 und CR-78. Die Patches eignen sich für Electronica, Musik im Stil der Berliner Schule, Synthwave, kosmische Musik, Synth-Pop und mehr.

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Das klingt alles ganz toll, hier das Demo von Soundcloud:

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Elektron Digitone II
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Phoenix: Synthesizer-Plugin von Spitfire Audio in Zusammenarbeit mit BT

Spitfire Audio Phoenix
Spitfire Audio Phoenix · Quelle: Spitfire Audio

Brian Wayne Transeau – auch bekannt als „BT“ – hat neben seiner Musik auch schon an so einigen Plugins mitgearbeitet. Am bekanntesten dürften BreakTweaker und Stutter Edit sein, die für iZotope entwickelt wurden. Aber auch bei TAILS von Unfiltered Audio hatte der Mann zum Beispiel seine Finger im Spiel. Für Spitfire Audio gab es bereits eine Zusammenarbeit für Phobos, jetzt gibt es mit Phoenix ein neues gemeinsames Projekt.

Dafür hat BT quasi seine eigenen Soundarchive durchforstet und gemeinsam mit Spitfire Audio einen Hybrid-Synthesizer daraus erstellt. Vintage-Synthesizer, Sampler, Vinyl und Tapes von BT kommen hier mit Orchesteraufnahmen von Spitfire Audio zusammen. Und das in einem Standalone-Plugin.

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Phoenix basiert auf BTs „New Primitives“ genanntem Konzept, das Synthese nicht nur über klassische Oszillatoren und Presets denkt. Auffällig ist der konsequente Stereo-Aufbau: Für jeden Sound stehen zwei unabhängige Synthesewege zur Verfügung – einer pro Stereokanal. Dadurch lassen sich unter anderem Modulationen, das Tuning oder spektrale Veränderungen direkt im Stereobild gestalten.

Für die Klangerzeugung stehen sechs Synthese-Engines bereit, darunter Wavetable-, FM- und Sampling-Engines sowie Subharmonic- und Noise-Synthese. Zusätzlich gibt’s umfangreiche Optionen für Modulation sowie acht Meta-Sequencer, einen Probability-Arpeggiator und 37 integrierte Effekte.

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Das Sample-Material umfasst rund 50 Instrumente aus Bereichen wie Streicher, Bläser, Chöre, Gitarren, Klaviere und Percussion. Darunter befinden sich auch ungewöhnlichere Klangquellen wie gefrorene Streicher, Viertelton-Cluster und stark verfremdete Streichertexturen. Die Samples sollen dabei weniger als klassische Orchesterinstrumente dienen, sondern als Ausgangsmaterial für die weitere Resynthese und Klangbearbeitung.

Das alles verpackt dieses Plugin mit einem Interface, bei dem eine 3D-Darstellung der entstehenden Schwingungsform den erzeugten Klang in Echtzeit visualisiert.

  • Phoenix ist bis zum 25. Oktober 2026 für 239 Euro (statt 299 Euro) zu haben. Das Plugin läuft als VST3, AU und AAX auf macOS 15 (oder neuer) sowie Windows 10. 32 GB RAM sollte der Rechner haben und 40 GB Speicherplatz benötigt das Instrument auf der Festplatte. Weitere Infos bekommst du hier bei Spitfire Audio.

Liminal µ: Bamboo Winds – Bambusflöten in Native Instruments Kontakt

Hier mal ein recht günstiges Sample-Instrument für die Vollversion von Native Instruments Kontakt. Liminal µ: Bamboo Winds beschäftigt sich mit dem Sound von Bambus-Querflöten. Das hört sich vielleicht erst mal etwas langweilig an, klingt aber in dem Teaser-Video sehr ansprechend:

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Mit Großmembranern wurde der Klang der Flöten eingefangen und dafür nur wenige Zentimeter vor den Instrumenten platziert. Dadurch sollen auch kleinste Details und die Luftbewegung innerhalb der Flöten hörbar werden. Das Ergebnis beschreibt der Entwickler Crocus Soundware als warmen und luftigen Klang.

Das Kontakt-Instrument wurde laut dem Entwickler weniger für schnelle Passagen oder weit ausschwingende Melodien gemacht. Stattdessen versteht sich die Library eher als Sammlung natürlicher Klangflächen mit langen und sich entwickelnden Artikulationen. Und dabei stehen auch eine gewisse Unvorhersehbarkeit und bewusst zugelassene Ungenauigkeiten im Vordergrund.

Die Sounds lassen sich über das Interface miteinander mischen. Das sogenannte Crossfade Gizmo ermöglicht dabei das Überblenden verschiedener Klangebenen über farbcodierte Bedienelemente. Über LFOs lässt sich die Lautstärke der einzelnen Layer zum Tempo modulieren und über die Randomize-Funktion erstellst du zufällige Kombinationen von Samples, Layern und Modulationen.

Insgesamt handelt es sich hier um ein verhältnismäßig einfaches Kontakt-Instrument, das aber nicht viel kostet und deshalb auch durchaus einen Blick wert ist.

  • Knapp 1,65 GB beansprucht die Library, die Vollversion von Kontakt 6.7 (oder neuer) ist erforderlich. Aktuell bezahlst du noch 15,43 Euro, danach steigt der Preis auf 24 Euro. Weitere Infos gibt’s hier bei Loot Audio. Native Instruments Kontakt kannst du in der neusten Version bei Thomann* kaufen – auch als Teil des Komplete Bundles*.
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Mutable Devices: Mutable Instruments Module kostenlos für Ableton Live mit Max for Live

Mutable Devices für Max for Live
Mutable Devices für Max for Live · Quelle: Chris / Gumroad

In der Eurorack-Welt gelten die Module von Mutable Instruments fast schon als Kult, dabei werden sie schon seit 2022 nicht mehr hergestellt und sind neu nur noch als Nachbauten erhältlich. Da fast alle Schaltpläne und die DSP-Codes als Open Source zugänglich gemacht worden sind, tauchen die innovativen Module in der einen oder anderen Form in diversen Klonen sowie verschiedener Hardware und Software auf.

Auch für Max for Live gab es schon diverse Umsetzungen, heute möchte ich gleich eine ganze Sammlung vorstellen, die es als kostenlosen Download gibt. „Mutable Devices“ versammelt insgesamt sechs Devices, von denen sich fünf direkt Module von Mutable Instruments vornehmen, dazu kommt ein weiteres Device, das sich auf ein Reverb konzentriert.

Zum Inhalt gehören Versionen von Clouds (Granular- und Textur-Effekt), Rings (ein Resonator), Grids (Sequencer), Elements (Modal-Synthesizer) und Warps (Cross-Modulator). Spaces nimmt sich den Reverb aus Elements vor.

In diesem Video geht es ausschließlich um Rings, dabei wird das Max for Live Device mit dem Original verglichen:

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Wir leben ja jetzt im beginnenden Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Das macht sich auch zunehmend in der Welt von Software bemerkbar. Fast jeden Tag bekommen wir mittlerweile mehrere Mails zu irgendwelchen neuen (und meistens kostenlosen) Plugins.

Dazu gesellen sich neue Firmwares und ständig neue Emulationen von bekannter Hardware. Diese Devices ordne ich in einer ähnlichen Richtung ein. Wie gesagt, gibt es schon einige Umsetzungen der Mutable Instruments Module. In diesem Sinne ist diese Sammlung jetzt nicht mehr so eine Sensation wie noch vor einigen Monaten.

Wer aber schon immer großes Interesse an Mutable Instruments hatte und keinerlei Berührung mit der Eurorack-Welt hat, freut sich aber vielleicht über diese Umsetzungen. Ganz besonders, weil sie kostenlos zu haben sind. Und auch wer die Module oder Klone besitzt, kann bestimmt etwas damit anfangen. Wir leben wirklich in einer aufregenden Zeit!

  • Hier auf Gumroad bekommst du die Sammlung. Ableton Live mit Max for Live ist erforderlich. Die Erweiterung ist in der Ableton Live Suite enthalten und die bekommst du in der neuesten Version auch bei Thomann*.
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Ableton Live 12 Suite Download
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Weitere Infos über Elektron, Spitfire Audio, Native Instruments und Ableton

Weitere Videos über Elektron Digitone II

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