von  Julian Schmauch  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 2 Min
Gibson Les Paul Custom Long Scale: 25,5-Zoll-Mensur für die Black Beauty

Gibson Les Paul Custom Long Scale: 25,5-Zoll-Mensur für die Black Beauty  ·  Quelle: Gibson

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Die Hölle gefriert! Eine Les Paul Custom mit Fender-Mensur?! Gibson bringt mit der Les Paul Custom Long Scale erstmals eine reguläre Serien-Paula mit 25,5-Zoll-Mensur, was generell gesehen eine absolute Seltenheit in der Geschichte des Herstellers ist.

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Les Paul Custom Long Scale

Schauen wir kurz zurück. Denn eine 25,5-Zoll-Mensur ist bei Gibson-Solidbodies eine Seltenheit. Die kurzlebige RD-Serie (1977–1981) war Gibsons erster Versuch. Hier trafen Firebird-artige Maple-Bodies mit Fender-Mensur auf Moog-designte aktive Elektronik.

Gibson Les Paul Custom Long Scale
Gibson Les Paul Custom Long Scale · Quelle: Gibson

1991 folgte die Serie M-III, Gibsons Superstrat-Versuch, ebenfalls mit langer Mensur und 24 Bünden, 1993 dann Nighthawk. Alle kommerziell erfolglos, alle irgendwie Kultstatus. Mit der Les Paul Custom Long Scale kommt die erste reguläre Serien-Les Paul mit 25,5 Zoll, im höchsten Preissegment von Gibson.

Was eine längere Mensur bringt? Gerade bei Drop-Tunings bekommt man deutlich mehr Definition und Attack im Vergleich. Wer also schon immer von einer Doom-Paula geträumt hat, hat mit der Les Paul Custom Long Scale hier ein erstes Serienmodell.

Die Specs

Abseits der Mensur ist die Les Paul Custom Long Scale ein vollwertiges Modern-Collection-Custom-Modell: Mahagoni-Korpus, zweiteilige Ahorndecke, Mahagoni-Hals im Modern-Medium-C-Profil gebundenes Ebenholzgriffbrett mit 12-Zoll-Radius, 22 Medium-Jumbo-Bünde und Perlmutt-Block-Inlays. Zu viel Experiment tut einer Les Paul dann auch nicht gut, hier bleibt Gibson bei bewährten Zutaten.

Split-Diamond-Kopfplatte
Split-Diamond-Kopfplatte · Quelle: Gibson
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Dazu haben wir es mit einer typischen Split-Diamond-Kopfplatte zu tun, der Sattel ist aus Corian, einem Verbundwerkstoff, der optisch Marmor ähnelt, der aber gefräst und gefeilt werden kann, wie ein Knochensattel.

Bei der goldenen Hardware setzt Gibson auf Grover-Mechaniken und eine ABR-1 Tune-O-Matic-Bridge. Bei den Tonabnehmern treffen wir auf das altbewährte Pickup-Duo 490R (Hals) und 498T (Steg), handverdrahtet an CTS-Potis (2x Volume und 2x Tone) samt Switchcraft-Toggle.

Was kostet die Gibson Les Paul Custom Long Scale?

Gibson Custom ist die hochwertigste Serie des Herstellers. Und damit auch die teuerste. Dann kommt die größere Mensur dazu. Damit ein größerer Koffer. Schlägt alles auf den Preis. Aber mal ehrlich, wer schon immer von einer waschechten Metal-Paula geträumt hat, der wird sich davon nicht abschrecken lassen.

Die Gibson Les Paul Custom Long Scale kostet 5.699,00 Euro bei Thomann*. Ein Koffer liegt bei.

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