Mobiles Beatmaking: Dieses Gear ist ein Perfect Match!
Portables Equipment für mobile Beatmaker
Mobiles Beatmaking – unser Thema für die heutige Ausgabe von Perfect Match. Wir zeigen dir wieder mal drei interessante Produkte, die aus unserer Sicht gut zusammenpassen und dich hoffentlich inspirieren. Und wie gewohnt, gehen wir auch auf ein paar Alternativen ein. Los geht’s!
Inhalt:
Mobiles Beatmaking: Was brauchst du dafür?
Wenn es um Musik-Equipment geht, leben wir heute ja in rosigen Zeiten. Wer zum Beispiel in den 1990ern Musik im Stil von DJ Premier, Pete Rock, Dr. Dre, DJ Shadow oder Beastie Boys machen wollte, war auf verhältnismäßig teures Equipment angewiesen. Heute gibt es im Vergleich bereits sehr günstige und im Vergleich wesentlich leistungsfähigere Hardware.
Durch das Fortschreiten der Digitalisierung wurde das Gear nicht nur günstiger und komfortabler, sondern oft auch kleiner und portabel. Im Prinzip ist es heute sogar möglich, einen komplettes Stück Musik nur mit dem Handy zu produzieren. Die Frage ist nur, wie viel Spaß dir das macht.
Wir schauen uns hier stattdessen Hardware an, bei der ein DJ Premier oder Dr. Dre in den 1990ern wahrscheinlich komplett aus dem Häuschen gewesen wäre und die zudem keine Tausende von Euro kostet. Mobiles Beatmaking!
AKAI Professional MPC Sample: Oldschool-Vibes im kleinen und tragbaren Format
Die AKAI MPC Sample ist noch nicht lange erhältlich und schon jetzt ein durchschlagender Erfolg. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die neue MPC ist klein, ist mit einem integrierten Lithium-Ionen-Akku optimal für mobiles Beatmaking ausgerüstet und verfügt sogar über ein integriertes Mikrofon und einen eingebauten Lautsprecher.
Über den Stereo-Audioeingang kannst du sampeln – nicht jeder „Sampler“ verfügt ja heute noch über Eingänge! MPC Sample setzt aber noch einen drauf und bietet sogar die Möglichkeit, direkt über USB-C zu sampeln, zum Beispiel mit deinem Smartphone als Quelle. 100 Factory-Kits sind übrigens bereits vorinstalliert, du hast also sofort Sounds zum loslegen.
Im Vergleich zu den „großen“ MPCs speckt die Mini-Version etwas ab und kommt frühen Oldschool-Samplern damit deutlich näher. Das ist durchaus positiv gemeint, denn bei der neuen MPC Sample geht es wieder mehr um einen unmittelbaren Workflow.
Die wichtigsten Features sind alle da: Du bekommst 16 anschlagdynamische RGB-Pads, drei Regler zur Echtzeitkontrolle und auch auf MIDI In/Out verzichtet der Sampler nicht, zudem steckt hier noch ein Sync-Ausgang drin.

Im Vergleich zu den frühen MPC-Klassikern gibt es hier natürlich Features, von denen du früher nur träumen konntest: 2 GB RAM, ein interner Speicher mit 8 GB und ein Slot für microSD-Karten machen Freude und sind im Vergleich zu früheren Samplern ein Quantensprung. Das gilt natürlich auch für das 2,4-Zoll-Farbdisplay, was die Bedienung spürbar komfortabler macht.
Vier FX-Prozessoren bieten insgesamt 60 Effekte an, in Kombination mit dem internen Resampling lässt sich eine Menge anstellen. Ein Master-Kompressor sorgt für genug Punch – auch das gefällt.
Kurzum: Die AKAI MPC Sample ist ein absolut cooles Tool für mobiles Beatmaking. Die aktuell interessantesten Alternativen ist schnell genannt: Roland SP-404MKII* ist ebenfalls ein großartiger tragbarer Sampler und absolut einen Blick wert und Teenage Engineering EP-133 K.O. II* setzt auf im Vergleich auf etwas weniger Funktionen, kommt aber mit einem coolen Style daher. Wobei die MPC Sample schon ziemlich lässig aussieht.
Hier bei Thomann* bekommst du den Sampler – rechne bei der Bestellung mit ein bisschen Wartezeit, weil die Nachfrage groß ist.
KORG handytraxx play als portabler Turntable
Bleiben wir doch ein bisschen oldschool: Früher war das „Crate-Digging“ einfach ein fester Bestandteil der Sampling-Kultur – heute ist es eigentlich purer Wahnsinn, Musik anderer Artists zu sampeln und damit dann auch noch eine Veröffentlichung anzustreben (siehe hier).
Trotzdem macht es natürlich riesigen Spaß und wenn du die Beats nur für dich und ein paar Freunde machst, interessiert es doch auch niemanden. Und wenn wir schon eine portable Version der MPC zeigen, warum dann nicht auch einen batteriebetriebenen Plattenspieler?
KORG handytraxx play stellt eine Art Neuauflage eines Klassikers dar, in diesem Fall ist es der Vestax Handy Trax. Mehrere Varianten gibt es von dem handytraxx, für mobiles Beatmaking ist das play-Modell am interessantesten.
Der kleine Turntable wurde für Scratching- und Portablism-Performances optimiert, macht also auch ohne Sampler schon ganz viel Spaß. Du kannst hiermit überall deine Scratch-Techniken ausfeilen, beim Jagen von Platten auf dem Trödel direkt reinhören (wenn es dir erlaubt wird) und eben auch die AKAI MPC Sample direkt mit Sounds füttern.

Es geht aber im Prinzip auch andersherum: Über den Aux-Eingang am handytraxx play (und so ein Kabel*) spielst du einen Beat aus der MPC Sample und scratcht dann dazu! Dabei ist auch der interne Looper des handytraxx play eine sehr nützliche Ergänzung, alleine schon damit kannst du sehr kreativ werden!
Der portable Turntable unterstützt den Betrieb mit Batterien, verfügt über einen eingebauten Lautsprecher und bietet zudem einen Tragegriff und eine Abdeckung für den Transport. DJs und Beatmaker freuen sich über Pitch-Regler, drei unterschiedliche Filtertypen, einen austauschbaren Crossfader und das integrierte Digital-Delay mit Fader-Steuerung.
Wer eine günstigere Alternative sucht, sollte sich mal Numark PT-01 Scratch* anschauen, in Bezug auf den Style-Faktor, Sound und die Features lieg aber KORG handytraxx play vorne. Hier bei Thomann* bekommst du den portablen Plattenspieler.
Kopfhörer für mobiles Beatmaking
Um dieses Perfect Match mal wieder richtig rund zu machen – schließlich geht es ja immer um drei aufeinander abgestimmte Produkte – muss jetzt noch etwas zum Abhören dazu. Klar, sowohl MPC Sample als auch handytraxx play verfügen über eingebaute Lautsprecher. Aber wir wollen ja „ordentlichen“ Sound haben!
Jetzt machen wir uns es mal leicht und machen für das dritte Element nicht einen, sondern zwei direkte Vorschläge. Was du davon bevorzugst, hängt von dir und deinen Vorlieben ab. Natürlich kannst du dir auch beides zulegen.
Vorschlag Nummer 1 ist ein Kopfhörer, um komplett in der Musik zu versinken und ganz für dich zu sein. Ein Studiokopfhörer wie Audio-Technica ATH-M50 X* schirmt dich mit dem geschlossenen Design gut von der Umwelt ab, lässt sich auch längere Zeit bequem tragen und passt mit seinen leichten Betonungen auf dem Bass- und Höhenbereich einfach gut in ein Set für mobiles Beatmaking.

Praktisch sind auch die um 90 Grad schwenkbaren Ohrmuscheln, um ATH-M50x auch mal beim Djing zu benutzen. Und mit der recht niedrigen Impedanz ist der Kopfhörer auch laut genug für Endgeräte wie die MPC Sample oder den Korg handytraxx play.
Vorschlag Nummer 2 richtet sich mehr an Leute, die vielleicht nicht so gerne mit Kopfhörern arbeiten und auch gerne die Mitmenschen an ihrem musikalischen Treiben teilhaben lassen. Und da schlagen wir einen akkubetriebenen Lautsprecher wie beispielsweise LD Systems ANNY 8* vor.
Bei den HHD-Varianten dieser portablen Box mit 8-Zoll-Tieftöner und 1-Zoll-Hochtöner gehört sogar ein Funkmikrofon zur Ausstattung, so kannst du sogar direkt eine kleine Blockparty steigen lassen! Die kleine PA-Box bietet die passenden Eingänge für Sampler und Plattenspieler, mit dem integrierten 5-Kanal-Mixer hast du den Sound voll im Griff. Bluetooth ist natürlich auch dabei. Wenn du nicht voll aufdrehst, reicht die Akkuleistung für bis zu 11 Stunden Betrieb.
Fazit: Dieses Trio ist ein Perfect Match für mobiles Beatmaking
Beatbastler, die sich unterwegs – vielleicht sogar im Urlaub – wie Dr. Dre, Pete Rock oder DJ Shadow fühlen wollen, bekommen heute fantastische Möglichkeiten geboten. Ein ganz heißer Kandidat für mobiles Beatmaking ist die neue AKAI MPC Sample, die einen Oldschool-Vibe mit modernen Features im kompakten und tragbaren Format kombiniert.
Als stylischen Zuspieler für Vinyl-Samples und Scratches bietet sich ein portabler Plattenspieler an. KORG handytraxx play ist ein Turntable, der sich auch mit Batterien betreiben lässt und ebenso wie die MPC Sample sogar sehr cool aussieht.
Zum Komplettieren dieses Setups bietet sich ein Kopfhörer wie Audio-Technica ATH-M50x oder ein akkubetriebener PA-Lautsprecher wie LD Systems ANNY 8 an. Zusammen ergibt sich ein kleines Setup, mit dem du überall Beats bauen kannst und sogar für eine kleine Performance gewappnet bist. Ein Perfect Match!
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