XLN Audio DB-30 Drum Butter: Drum-Processing wie noch nie zuvor?
Das neue Wundermittel für perfekte Drums?
XLN Audio DB-30 Drum Butter ist das neuste Plugin der schwedischen Entwickler, die sich besonders mit Addictive Drums und RC-20 Retro Color einen Namen gemacht haben. DB-30 wurde speziell für das Bearbeiten von Drums gemacht, um für mehr Punch und Charakter zu sorgen. Ab sofort ist das neue Plugin zum Einführungspreis erhältlich.
Alle Infos zu XLN Audio DB-30 Drum Butter:
XLN Audio DB-30 Drum Butter
Hinter DB-30 Drum Butter steckt laut XLN Audio eine grundlegende Idee: Drums sollen Spaß machen. Damit ist gemeint, dass die Bearbeitung von Schlagzeugspuren sich nicht wie ein nerviger Mixing-Job anfühlen soll, sondern stattdessen zu einem schnellen und kreativ ansprechenden Prozess wird.
XLN Audio DB-30 Drum Butter setzt dafür auf sechs einzelne Effekt-Module, mit denen du ganz easy den Drum-Sound formst und unmittelbar die Ergebnisse spürst. Das Interface soll sich intuitiv anfühlen und auch zum Experimentieren einladen.
Sechs Module für die Klangformung
Die Module kümmern sich jeweils um spezifische Aspekte bei der Soundgestaltung. Boom Shack sorgt für Charakter der Drums, verstärkt den Bassbereich und ebenso die Höhen – besonders den geräuschhaften Anteil. Shift ändert das Timbre und „verschiebt“ sozusagen Frequenzbereiche und Formanten – ein Effekt der auf die 1970er zurückgeht. Space fügt einen Raumanteil zu dem Drum-Sound und bietet dafür verschiedene Optionen, die von natürlichen Drum-Räumen bis hin zu künstlichen Reverb-Sounds reichen.
Das Compress genannte Modul bietet sechs Kompressor-Modi, die in Hinblick auf Drum-Processing gestaltet sin. Saturate hingegen kümmert sich um Sättigung und Verzerrung – auch hier gibt es sechs Modi. More kombiniert Waveshaper und Clipper, um den Sound noch ein bisschen mehr zu verdichten.

Während die Boom Shack und More Module einen festen Platz am Anfang und Ende der Signalkette in DB-30 Drum Butter haben, kannst du die restlichen Sektionen frei bewegen und so für unterschiedliche Ergebnisse sorgen.
Eine wichtige Rolle spielen außerdem die an einigen Modulen untergebrachten Focus und Target genannten Slider. Focus wählt einen bestimmten Frequenzbereich für eine gezielte Bearbeitung aus, Target wählt die Attack- oder Sustain-Phase (ähnlich wie bei einem Transient Shaper) für das Processing. Clever!
Master-Sektion für den „Feinschliff“

Quasi „on top“ bietet DB-30 Drum Butter noch eine Master-Sektion. Hier wird der gesamte Sound nach der Bearbeitung mit den einzelnen Modulen vorgenommen. Neben dem Justieren der ein- und ausgehenden Level nimmst du hier auch Filtereinstellungen vor, regelst das Transientenverhalten oder gehst mit den Tone und Air Regler an den Sound heran. Mit dem Magnitude-Slider skalierst du die Wirkung aller Module gleichzeitig, um die Gesamtwirkung zu zähmen, falls es doch ein bisschen zu viel war.
In der Master-Sektion findest auch Funktionen wie Undo/Redo oder Slots für Snapshots, um vier Lieblingseinstellungen für eine Konfiguration der Effekte zu speichern. Damit kannst du jederzeit zu festgelegten Einstellungen zurückkehren, falls du doch ein bisschen zu viel herumgeschraubt hast. Neben den Snapshots gibt es natürlich auch eine Reihe von Presets.
DB-30 Drum Butter sieht auf den ersten Blick vielleicht etwas unscheinbar aus, hat aber doch einige Tricks auf Lager. Nachdem sich RC-20 zu einer Art Geheimtipp entwickelt hat, steht dem Erfolg dieses neuen Plugins eigentlich nichts im Wege.
Spezifikation und Preis
XLN Audio DB-30 Drum Butter läuft als VST3, AU und AAX auf macOS (10.13 oder neuer) sowie Windows (10/11).
Du bekommst das neue Plugin hier bei Thomann*. Bis zum 30. April 2026 ist das Plugin für 95 Euro erhältlich, danach kostet es 129 Euro.
Weitere Infos
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