Polyend Endless: Prompte Dir Dein Lieblingspedal!
Lade deinen Wunscheffekt auf das Pedal, den noch niemand gehört hat!

Da hat aber jemand ganz genau hingeschaut, wie Boss mit dem PX-1 gestolpert ist! Das Polyend Endless ist ein Effektpedal, auf das sich Effekte laden lassen. Hier gibt es nicht nur vorgefertigte Effekte, auch kann man sich per Prompt einen Effekt ganz individuell zurechtschneidern lassen. Ganz ohne Micro-Transactions!
Polyend Endless: Kein Effekt und alle Effekte
Im Herzen des Polyend Endless steckt ein 720-MHz-ARM-Cortex-M7, eine CPU also. Die wandelt und effektiert mit 48 kHz/ 24-bit in Stereo, davor sitzt ein analoger Preamp. Die Idee hinter Endless: Man verbindet sich per USB-C und lädt einen Effekt auf das Pedal. Und das kann dann je nach Facon ein Overdrive, Glitch, Reverb oder Chorus sein.

Polyend sagt, dass es schon jetzt, vor dem Launch des Endless über 30 Effekte zur Verfügung gibt, unter anderem diese:
- Multidrive: Ein Multiband-Overdrive mit mehreren Drive-Modi.
- Tessera: Verwandelt ein Signal in Mikro-Looping-Arpeggios.
- Tape Scanner: Warmer, knirschender Lo-Fi-Tape-Delay.
- VHS Lo-Fi: VHS-Emulation, ähnlich zum Generation Loss von Chase Bluss
- Memory Cloud: Granular Reverb und Delay
- 65’ Sparkle: Amp-Simulation zwischen Cleans und Edge of Breakup
- Glitch Loop: Loopt und sliced das Audiosignal zufällig
- Arp: Ein arpeggierender Pitch Shifter, kann man vm Microcosm
Sobald das Polyend Endless auf dem Markt es, sollen es schon 50 Effekte sein. Der Hersteller verspricht, dass täglich (!) neue Effekte dazukommen. Ganz schön ambitioniert.
Per Prompt zum Wunscheffekt
Auf diese von Polyend erzeugten virtuellen Effekte ist man aber nicht beschränkt. Hier kommt, Überraschung, Überraschung, KI ins Spiel. Denn über eine besondere Website, Playground genannt, kann man sich per Prompting seinen ganz eigenen Wunscheffekt erzeugen und auf das Pedal laden.

Auch soll man, nachdem man einen Effekt erzeugt und auf das Pedal geladen hat, diesen im Playground noch weiter fine-tunen können. Hier gibt es so eine Art Credits-System. Sprich, jedes Effekt-Prompting kostet einen Credit, dann gehört einem der erzeugte Effekt aber auch. Zum Start bekommt jeder Besitzer 20 Token.

Polyend betont deutlich, dass es kein Abosystem, keine Cloud-Gebühren oder ander versteckte Kosten beim Endless gibt. Man kann übrigens auch in der Community stöbern und andere von User bereitgestellte Effekte herunterladen. Und, wer C++ beherrscht, kann sich Polyend’s GitHub SDK ziehen und dann flux kostenlos eigene Effekte programmieren und auf dem Endless nutzen. Das Pedal kann übrigens einen Effekt laden, nicht mehrere.
It’s got the look!
Diese Vielseitigkeit beschränkt sich aber nicht nur auf das Innenleben des Polyend Endless. Dazu kommt das Pedal mit einer ganzen Reihe an Faceplates, die man easy austauschen kann. So passt die Abendgarderobe immer zum geladenen Effekt! Je nach Faceplate bekommen die Regler drei andere Bezeichnungen, passend zum geladenen Effekt. Dem Pedal liegt bei der Lieferung ein leeres Faceplate bei.

Auf der Website von Polyend gibt es aber eine wachsende Zahl von Plates zu bestellen, für 14,99 Euro pro Stück. Was die die Anschlüsse betrifft, bietet das Endless jeweils einen Stereo-Eingang und einen -Ausgang über TRS, den erwähnten USB-C-Anschluss, sowie einen Expression-Eingang. Mit dem rechten Footswitch aktiviert man das Pedal, die Funktion des linken hängt vom geladenen Effekt ab.
Was kostet das Polyend Endless und wann ist es verfügbar?
Ihr könnt das Pedal ab sofort auf der Polyend-Website für 299,- Euro bestellen, zuzüglich 25,- Euro Versandkosten. Laut Hersteller wird es ab dem 22. Februar 2026 ausgeliefert.