von  Marcus Schmahl  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 3 Min
Mac Studio M5 Max und M5 Ultra: Apples stärkster Chip aller Zeiten ist da

Mac Studio M5 Max und M5 Ultra: Apples stärkster Chip aller Zeiten ist da  ·  Quelle: Apple

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Apple hat neben dem neuen Mac mini heute neue Modelle des Mac Studio M5 Max und M5 Ultra vorgestellt, letzterer ist der bislang leistungsstärkste Chip, den Apple je gebaut hat. Der M5 Ultra bringt eine CPU mit bis zu 36 Kernen (12 Super Cores, 24 Performance Cores) und liefert laut Apple bis zu 1,25-fach höhere Single-Thread- und bis zu 1,3-fach höhere Multithread-Performance gegenüber dem M3 Ultra der Vorgänger-Generation.

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Mac Studio M5 Ultra: GPU mit Neural Accelerator in jedem Kern

Die GPU des M5 Ultra bringt bis zu 80 Kerne mit, und in jedem einzelnen Kern steckt jetzt ein Neural Accelerator, das soll bis zu 4,5-fach höhere GPU-Rechenleistung für KI-Aufgaben gegenüber dem M3 Ultra liefern, verglichen mit dem M1 Ultra sogar mehr als das Sechsfache. Laut Apple sorgen die neueste Shader-Core-Technologie, kombiniert mit Dynamic Caching der zweiten Generation, hardwarebeschleunigtem Mesh Shading und Ray Tracing der dritten Generation, für bis zu 40 Prozent schnellere Grafikleistung gegenüber dem M3 Ultra.

Auch die Media Engine wurde ausgebaut: dedizierte Hardware für H.264, HEVC, gleich vier ProRes-Encode- und Decode-Engines sowie hardwarebeschleunigtes AV1-Decoding, dazu eine 32-Core Neural Engine für KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät.

Zwei M5-Max-Chips als ein Prozessor: So entsteht der Mac Studio M5 Ultra

Technisch entsteht der M5 Ultra durch die Verbindung von zwei Dual-Die-M5-Max-Chips über Apples UltraFusion-Technologie der nächsten Generation. Diese erhöht die Bandbreite zwischen den Dies auf über 4,4 TB/s und die Verbindungsdichte um mehr als das Sechsfache, wodurch die vier Dies effektiv als ein einziger Prozessor arbeiten.

Der neue Mac Studio mit M5 Ultra unterstützt bis zu 512 GB Unified Memory und bis zu 1,2 TB/s Speicherbandbreite, eine Steigerung von 50 Prozent gegenüber dem M3 Ultra. Laut Apple erlauben der zusätzliche Speicher und die höhere Bandbreite, große Datensätze lokal zu speichern, die Tokens pro Sekunde zu erhöhen und große Sprachmodelle mit hunderten Milliarden Parametern komplett auf dem Gerät laufen zu lassen.

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Mac Studio M5 Max: Die kleinere Alternative

Der Mac Studio ist außerdem weiterhin mit M5-Max-Chip erhältlich, mit 18-Core-CPU, bis zu 40 GPU-Kernen, bis zu 256 GB Arbeitsspeicher und bis zu 8 TB Speicherplatz. Für alle, die nicht ganz an die Spitzenleistung des Ultra-Modells heranreichen müssen, aber trotzdem deutlich mehr Power als beim Mac mini wollen, ist das die naheliegende Option.

Der neue Mac Studio erscheint am 22. September, das Modell mit 512 GB Unified Memory kommt allerdings erst Ende Oktober. Vorbestellbar ist das Gerät bereits jetzt ab einem Preis von 2999 Euro, bzw. 6599 Euro.

Fazit

Mit dem M5 Ultra bringt Apple offiziell seinen leistungsstärksten Chip aller Zeiten auf den Markt, und die Zahlen dahinter sind wirklich beeindruckend: 512 GB Unified Memory, bis zu 80 GPU-Kerne und die Fähigkeit, komplette Sprachmodelle mit hunderten Milliarden Parametern lokal laufen zu lassen.

Für professionelle Anwendungen im Bereich KI, 3D-Rendering oder wirklich extrem umfangreicher Audioproduktion mit Dutzenden gleichzeitig laufenden Instanzen ist das ein ernstzunehmendes Upgrade. Und das sicher auch für die nächsten Jahre. Gleichzeitig bleibt der Mac Studio mit M5 Max eine solide, günstigere Alternative für alle, die nicht ganz an die Ultra-Spitze müssen, aber trotzdem nicht auf Power verzichten wollen.

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