von  Julian Schmauch  | |   Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen   |  Lesezeit: 7 Min
Thomann Woodpicker: So findest du blitzschnell die perfekten Drumsticks

Thomann Woodpicker: So findest du blitzschnell die perfekten Drumsticks  ·  Quelle: Thomann

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Nicht nur für Pedalfans gibt es tolle Tools, sondern auch für die Schlagfraktion! Thomann führt derzeit 756 verschiedene Produkte in der Kategorie Drumsticks. Wie soll man die alle bloß auseinanderhalten? Sind das nicht einfach nur Stöcke, mit denen man auf ein Drumset einprügelt? Hier kommt der Thomann Woodpicker ins Spiel, ein einfach zu bedienendes Tool, mit dem du die perfekten Drumsticks findest!

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Das Wichtigste in Kürze

  • Thomann Woodpicker bietet verschiedene Filteroptionen, um schnell und einfach die passenden Drumsticks zu finden
  • Wähle eine Stickgröße und bestimme Länge, Spitzenform und Preis zum Sortieren
  • Alle Signature-Drumsticks auf einen Blick
  • Wähle zwischen verschiedenen Holzarten

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Drumsticks: Alles, was du wissen musst

Wenn es um Drumsticks geht, ist es bei den meisten Drummern und Drummerinnen ähnlich wie bei der Saitenfraktion in Bezug auf Plektren und Saiten: Hat man einmal das Richtige gefunden, bleibt man dabei. Es gibt also zwei Szenarien für die Nutzung von Woodpicker: Entweder du stehst am Anfang und brauchst Input und bist noch dabei, herauszufinden, was dir gefällt, oder du suchst nach Abwechslung.

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Grundsätzlich unterscheidet man bei Drumsticks zwischen vier Stick-Größen: 7A, 5A, 5B und 2B. Je niedriger die Zahl, desto dicker (und schwerer) ist der Stick. Welcher aber für dein Spiel und deine Hände perfekt ist, hängt von vielen Faktoren ab.

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An erster Stelle stehen dabei deine Hände selbst! Ein riesiger 2B-Stick wird sich in kleineren Händen schlicht überdimensioniert anfühlen. Und schnelle Snare-Rolls sind damit ein echtes Fitnessprogramm. Auf der anderen Seite könnten sich kleinere 7A-Modelle in großen Pranken wie Essstäbchen anfühlen, die schon beim bloßen Ansehen zerbrechen.

Die Hauptunterscheidung bei Woodpicker bei den vier Sticktypen bezieht sich auf die Dicke: Ein 7A hat einen Durchmesser von etwa 13,5 mm, ein 5A von etwa 14,4 mm, ein 5B von etwa 15 mm und ein 2B von knapp 16 mm. Die meisten Sticks haben eine ähnliche Länge von ca. 40-41 cm, wobei einige XL-Versionen teilweise 1 bis 2 cm länger sind.

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Wenn du mit deinen bisherigen Sticks nicht zufrieden bist, halte dich an diese Faustregel: Wenn du deine Hände beim Spielen fester zusammendrücken musst, als es sich auf Dauer gut anfühlt, um den Stick sicher zu halten, ist er wahrscheinlich zu dünn. Umgekehrt gilt: Wenn deine Hand sich verkrampft oder sich der Stick bei schnellen Passagen unhandlich anfühlt, ist er wahrscheinlich eher zu dick.

Außerdem kann die generelle Balance eines Sticks (die von Holzart und Verjüngung beeinflusst wird) einen großen Unterschied machen. Eher frontlastige Sticks eignen sich für kraftvolles Drumming, während Drumsticks, die im hinteren Bereich schwerer sind, sich besser für schnelleres Spiel eignen und Doubles oder Ghost Notes hier leichter zu kontrollieren sind.

Falls du zu schwitzigen Händen neigst, schau dir die Oberflächenbeschaffenheit der Sticks an: Lackierte Sticks können schnell rutschig werden, während unbehandelte oder strukturierte Modelle einen besseren Halt bieten.

Woodpicker: Verjüngung, Holzart und Spitze

Wenn du in Woodpicker verschiedene Drumsticks vergleichst, wirst du drei Unterschiede feststellen: die Verjüngung (Taper), Form und Material der Spitze sowie die Holzart. Die mit Abstand am häufigsten für Drumsticks verwendete Holzart ist Hickory, ein relativ dichtes Holz, das den Aufprall auf das Trommelfell gut abfedert und äußerst stabil ist.

Im Vergleich dazu ist Ahorn viel leichter und weniger dicht, wodurch es sich besser für einen weicheren Anschlag und leisere Umgebungen eignet. Eiche hingegen ist schwerer und härter, was jedem Schlag mehr Schwung verleiht und eine längere Lebensdauer gewährleistet. Dazu gibt es auch Modelle aus Carbon, Nylon und sogar Aluminium, doch diese Varianten sind eher selten und teuer.

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Die Verjüngung oder der Taper eines Drumsticks spielt dabei eine große Rolle. Hierbei handelt es sich um den Winkel und die Länge des Übergangs vom dünnen zum dickeren Teil des Drumsticks. Je nachdem, an welcher Stelle und wie lang die Verjüngung ist, können sich zwei gleich große Drumsticks beim Spielen komplett unterschiedlich anfühlen. Eine kürzere Verjüngung verlagert beispielsweise mehr Masse in Richtung der Spitze, dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt in Richtung Spitze, sodass der Anschlag deutlich lauter ausfällt – perfekt für Heavy-Metal-Drumming.

Im Vergleich dazu macht eine längere Verjüngung einen Stick flexibler. Wenn du also Ghost Notes und Rolls liebst, achte auf einen langen „Taper“. Was die Spitze eines Sticks angeht, gibt es zwei Unterscheidungsmerkmale: Material und Form. Was das Material angeht, gibt es Spitzen entweder aus derselben Holzart wie der Rest des Stocks oder aus Nylon. Falls du zu den Drummern oder Drummerinnen gehörst, die das Ride-Becken oder die geschlossene Hi-Hat lieben, sind Nylon-Tips das Richtige für dich. Sie erzeugen einen helleren Sound und halten auch noch länger.

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Was die Form betrifft, sind Tropfenformen weitaus häufiger. Sticks mit dieser Form am Tip erzeugen durch die größere Kontaktfläche einen dunkleren, volleren Sound (insbesondere auf Becken). Kleinere, kugelförmige Tips sorgen dagegen für einen spitzeren, dynamischeren Sound.

Was ist der perfekte Drumstick für mein Genre?

Natürlich gibt es auch bei den uns so geliebt-verhassten Genres typischere und untypischere Stickgrößen. Es ist zum Beispiel viel einfacher, sanfte Jazz-Grooves mit leichteren 7A-Sticks zu spielen. Und monströse Metalcore-Breakdowns ballern mit 2B-Sticks einfach auf einem ganz anderen Level.

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Wer zum Unterricht geht, in der Schule oder bei Freunden und Freundinnen mal probespielt oder sein erstes Set kauft, fängt fast immer mit 5A-Sticks an, die gängigste Größe. Und hat man eine Weile gespielt, wird man sehr deutlich merken, ob Stickgröße und Handgefühl zusammenpassen.

Ich kann gar nicht oft genug betonen, wie viel wichtiger das Handgefühl ist als irgendeine Empfehlung für ein Genre. Eine passende Anekdote am Rande: Ursprünglich bezogen sich die Buchstaben neben den Zahlen der Sticktypen auf den Verwendungszweck der Sticks. „A“-Sticks (also 7A und 5A) standen für Orchester-Drumsticks, die leichter und dünner waren. „B“ stand für Band-Drumsticks (oft für Marching-Bands), die schwerer und dicker waren. Heutzutage sieht das natürlich ganz anders aus. Hier ist eine kleine Orientierungshilfe, falls du eine Startpunkt brauchst.

  • 7A: Jazz, Swing, für Kinder und Jugendliche
  • 5A: Pop, Funk, Punk, Blues und Allround
  • 5B: Rock und Prog
  • 2B: Heavy Metal, Metalcore, Industrial

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Wie funktioniert der Thomann Woodpicker?

Bei Thomann’s Drumstick-Tool Woodpicker gibt es eine ganze Reihe an Auswahlmöglichkeiten, um die große Masse an Stickmodellen neu zu sortieren oder die Auswahl einzuschränken. Als Startpunkt kann es sinnvoll sein, einfach eine der Größen auf der rechten Seite auszuwählen: S, M, L, XL oder XXL.

Ihr werdet sehen, dass sich die Anzahl der Produkte in Woodpicker unten dadurch allerdings nicht ändert (hat mich anfangs etwas verwirrt), aber eben die Sortierung. Sprich, sobald du eine andere Stick-Größe auswählst oder einen der vier Parameter änderst, ändert sich auch die Reihenfolge.

Hier trifft man die Auswahl
Hier trifft man die Auswahl · Quelle: Thomann

Mit den fünf Filterreglern im Woodpicker unter der Größeneinstellung könnt ihr die Suche nach den perfekten Sticks weiter verfeinern. Über die Merkmale „Länge“, „Schlagkraft“, „Punch“, „Durchmesser“ und „Preis“ passt ihr die unten angezeigte Auswahl immer weiter an, bis ihr die perfekte Auswahl gefunden habt.

Parameter zum Verfeinern
Parameter zum Verfeinern · Quelle: Thomann

Falls du auf diesem Weg immer noch nicht fündig wirst, kannst du die Suche weiter verfeinern, indem du die Auswahl auf einen bestimmten Hersteller, einen bestimmten Drummer oder eine Drummerin, Art der Stick-Spitze, sowie die Holzart auswählst. Dazu kannst du Sticks mit schlechten Bewertungen von der Auswahl ebenso ausschließen, wie diejenigen, die es nur auf Vorbestellung gibt.

Pick your Wood!

Natürlich gibt es in Woodpicker auch einfach die Möglichkeit, eine Drummerin oder einen Drummer aus den vielen Signature-Stick-Modellen auszuwählen. Denn, sind wir mal ehrlich, wegen einer solchen Heldin oder eines solchen Heldens haben doch die meisten von uns mit dem Drumming angefangen!

Signature-Drum-Helden und -Heldinnen noch und nöcher
Signature-Drum-Helden und -Heldinnen noch und nöcher · Quelle: Thomann

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