Strymon La Brea Analog Tape Drive: Deco-Preamp für vollanaloge Bandwärme
Kompakt, analog, pechschwarz
Das Strymon La Brea ist ein analoges Tape-Drive-Pedal, das vom Deco inspiriert ist; es ist zu 100 % analog und kann, wenn man es richtig aufdreht, von Overdrive bis hin zu vollwertigem Fuzz reichen.
Erster Eindruck zum La Brea
Wer Effekte aus der Serie A von Strymon wie Canoga und Fairfax liebt, einer rein analogen Reihe von Pedalen, dem sollte bei, Strymon La Brea das Herz aufgehen. Und wer ein Deco hat, hatte oder auf dem Radar hatte wegen seiner wunderschönen Bandsättigung, der dürfte sich schnell mit dem La Brea anfreunden.
Dazu haben wir es hier mit einem Effekt für Analogpuristen zu tun: kein USB, kein MIDI, vollanaloger Signalweg. Bei der wachsenden Digitalisierung der Effekt- und Ampwelt gibt es ja nicht wenige, die sich ganz bewusst dem Analogen zuwenden. La Brea kratzt, wärmt und sättigt so analog, wie es geht.
Deco lässt grüßen
Das Deco ist ein Phänomen. Strymons Effekt für Tape Saturation, Tape Echo, Tape Chorus und Tape Flanger gehört zu den beliebtesten des Herstellers. Klanglich ein absoluter Volltreffer für alles, was irgendwie nach Bandmaschine und Bandecho klingt, ist der Effekt so erfolgreich, dass ihm Strymon gleich auch eine V2* und ein Plugin gewidmet hat.

Aber nicht wenige nutzen das Pedal vor allem für den „Anwärm“-Teil, weniger für die Delays und Modulation. Und bei knapp 400 Tacken ist ein reiner Sättiger dann noch vielleicht ein wenig zu boutique-ig. Mit dem Strymon La Brea bekommt ihr genau diesen Teil des Pedals als eigenständigen Effekt.
Hier wird sanft gewärmt, wohlig angekratzt und bei Bedarf auch fauchend verzerrt – vollanalog.
Einfacher Workflow
Grundsätzlich bietet das Strymon La Brea einen sehr simplen Workflow. Drei Regler, zwei Schalter, ein Footswitch, kein USB oder MIDI, Ein- und Ausgang auf der Kopfseite – that’s it. Der Sättigungsteufel liegt im Detail.

Je nach Klangfarbe und Sättigungsgrad wählt ihr zwischen „norm“ und „high“ beim Gain-Charakter und stellt dann bei „Tape Sat“ die Intensität ein. Von ganz zarter Sättigung bis fast schon High-Gain-Brüllen gibt es eine Vielzahl von Stufen.
Über den „Shift“-Schalter könnt ihr dazu wahlweise eine Anhebung der Höhen oder Mitten im Signal dazuschalten, je nachdem, was eurem Gitarrensound in der Band guttut. Und ist der Sound gefunden, bestimmt ihr über „Level“ den Ausgangspegel.

Der „Dry“-Regler macht das Strymon La Brea auch für Bassistinnen und Bassisten interessant oder alle an den Sechssaitern, die mehr Defintion im gezerrten Signal möchten. Hier haben wir es mit einer Dry/Wet-Regelung zu tun, die den Effektanteil bestimmt und gerade links der 12-Uhr-Stellung so viel trockenes Signal durchlässt, dass jeder Attack noch gut zu hören ist.
Und wer befürchtet, dass das La Brea zu schnell zu viel zerrt: Strymon läuft mit mächtigen 24-Volt-Headroom. Hier darf Pegel reingejagt werden bis zum Mond.
Preis und Verfügbarkeit
Das neue Strymon La Brea kann bei Thomann* für 229,- Euro bestellt werden.
Infos über das neue Pedal von Strymon
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