von  Dirk  | |  Lesezeit: 8 Min
Moog, Arturia, Native Instruments, Ableton: Sound-Boutique

Moog, Arturia, Native Instruments, Ableton: Sound-Boutique  ·  Quelle: Moog

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Moog, Arturia, Native Instruments und Ableton – das sind die großen Namen in der heutigen Sound-Boutique. Für Moog Messenger gibt’s 200 neue Presets von Ultimate Patches, MPE spielt bei einem neuen Soundset für Arturia Pigments 7 eine ganz große Rolle. Native Instruments hat die dystopisch klingende „Bloodplant“-Library für den Kontakt Player veröffentlicht – hoffen wir, dass die Zukunft des Herstellers rosig aussieht. Und wer Max for Live nutzt, kann sich über kostenlose Umsetzungen von Mutable Instruments Rings freuen.

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200 Presets für Moog Messenger von Ultimate Patches

Mit dem Messenger schlägt Moog unter der Führung von inMusic ein paar neue Töne an – und das ist fast wörtlich zu nehmen. Denn mit dem Wavefolder holt der „Kleine“ mehr aus den zwei Oszillatoren heraus, die sich ansonsten sehr Moog-typisch geben. Du kannst zwischen Dreieck, Sägezahn und Rechteck überblenden, für die Rechteck-Schwingung steht eine variable Pulsbreite zur Verfügung, zudem ist auch FM und Hard Sync vorgesehen. Ein Rauschgenerator gesellt sich ebenfalls dazu.

Moog Messenger
Quelle: Moog

Im Zusammenspiel mit dem Multimode Ladder Filter (mit schaltbarer Resonanz-Pegelkompensation) und der Option für regelbares Feedback, den zwei ADSR-Hüllkurven und LFOs bietet Moog Messenger schon so einige Möglichkeiten für neue Sounds. Einen Arpeggiator und Sequencer gibt’s ebenfalls, CV und MIDI runden das Gesamtpaket ab. Optisch sieht der kompakte Synthesizer mit den 32 halbgewichteten Tasten vielleicht nicht unbedingt nach einem Moog aus, aber für aktuell nicht mal 700 Euro ist der Messenger äußerst attraktiv.

Wenn du mal hören willst, was der Moog Messenger so auf dem Kasten hat oder du ihn mit neuen Sounds füttern willst, kommt dieses neue Sound-Pack von Ultimate Patches gerade recht:

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200 Presets verpackt diese auch in zwei einzelnen Packs erhältliche Sammlung für Moog Messenger. Die Patches decken Sounds wie Pads, Gitarren, Bässe, diverse Blasinstrumente, Flöten, Orgeln, Drums, Plucks, Leads, Stimmen und auch ein paar FX ab – der Messenger zeigt sich dabei von seiner besten Seite.

Stilistisch gibt’s keine Grenzen, von elektronischer Musik und Ambient über R’n’B, Soul, Jazz und Chiptune bis Rock, Pop, Disco und Reggae – die Next-Level Synth-Patches sollen alle glücklich machen. Und ganz ehrlich: Das Demovideo macht so richtig Lust auf diese Sounds und den Moog Messenger.

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  • In zwei Paketen bekommst du die Presets: je 100 (erhältlich in zwei Packs) kosten im aktuellen Winter-Sale je 19,99 US-Dollar, die komplette Sammlung ist für 29,99 US-Dollar im Sale zu haben. Du bekommst die Sounds im Standard-Format des Messenger und ebenso im Preset-Editor-Format. Ein PDF mit der Anleitung zur Installation gehört ebenfalls zum Download. Alle Infos findest du hier bei Ultimate Patches. Und Moog Messenger bekommst du bei Thomann*.
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Moog Messenger
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MPE Expressions für Arturia Pigments 7

Arturia Pigments 7 ist noch ziemlich frisch und wurde mit dem letzten Update wieder an einigen Stellen ausgebaut – auch wenn man sich manchmal fragt, was bei so einem üppigen Synthesizer denn noch zugefügt werden kann.

Ein Plugin wie Pigments bietet mit seiner riesigen Sound-Engine und den vielen Möglichkeiten für Modulation natürlich eine tolle Grundvoraussetzung für MPE und Expressive E Osmose darf in dieser Hinsicht als einer der aktuellen Platzhirsche bezeichnet werden.

Marc Barnes Sounds hat sich einen Osmose Controller zugelegt und direkt ein paar MPE-Presets für Arturia Pigments 7 zusammengestellt. Das Soundset heißt MPE Expressions und hier ist ein kleiner Teaser:

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32 Presets enthält diese Sammlung, die im Hinblick auf Osmose entwickelt wurden, aber mit ein paar kleinen Anpassungen natürlich auch mit anderen MPE-Controllern funktionieren. Die Sounds reagieren auf den Druck (Pressure), Pitch-Steuerung und Gesten – so wird der Sound unter deinen Fingern richtig lebendig. In dem Teaser-Video kommt das sehr überzeugend rüber.

Inhaltlich gibt es eine Mischung aus Pads, Strings, Brass-Sounds, Bell-Sounds, Texturen, Bässen, Leads und Synths geboten. Fast alle Presets nutzen die vier Macro-Regler von Pigments, das Modwheel ist ebenfalls immer mit einer Modulation belegt.

Expressive E Osmose 61
Expressive E Osmose 61 · Quelle: Expressive E

Die Sounds klingen nicht nur schön, sondern in der Tat auch sehr ausdrucksstark – in Anbetracht des günstigen Preises sind die Presets eine lohende Anschaffung für alle, die Pigments 7 benutzen und einen Osmose Controller besitzen.

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Arturia Pigments 7 Download
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Expressive E Osmose
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Expressive E Osmose 61
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Native Instruments Scene: Bloodplant für Kontakt

In der letzten Woche machte die News über finanzielle Probleme von Native Instruments die Runde und zurecht war die Aufregung groß. Dass dieser deutsche Hersteller – aus welchen Gründen auch immer – von der Bildfläche verschwindet, ist einfach unvorstellbar. Denn Native Instruments ist ein Riese, der nicht nur viele geschätzte Produkte im Portfolio hat, sondern mit diesen auch die Grundlage für viele Dritthersteller bietet. Dabei denke ich speziell an alle, die für Reaktor und Kontakt Librarys entwickeln.

Nun gab es aus verschiedenen Richtungen eine kleine Entwarnung: Für die Kunden und Kundinnen geht erst mal alles weiter wie bisher. Und das ist eine erfreuliche Nachricht. Dass ich in dieser Sound-Boutique-Ausgabe etwas zu Scene: Bloodplant – einer von Native Instruments selbst veröffentlichten Kontakt Library – schreibe, passt auf eine etwas ironische Art zu den aktuellen Schlagzeilen. Tatsächlich habe ich die Library aber schon für heute ausgewählt, als die Insolvenz-Meldung noch nicht bekannt war.

Native Instruments Scene: Bloodpaint
Native Instruments Scene: Bloodpaint · Quelle: Native Instruments

Willkommen in einer futuristischen Metropole, die der Verwüstung preisgegeben ist. Scene: Bloodplant bietet alle Elemente, die du benötigst, um raue, industrielle Texturen für düstere, dystopische Science-Fiction-Soundtracks zu schaffen.“ Mit diesen Worten präsentiert Native Instruments die neue Library – hoffen wir, dass die Zukunft des Herstellers eher bunt und optimistisch aussieht, und schon mal gar nicht wie ein Blutbad.

Scene: Bloodplant vereint verzerrte Gitarren mit Samples von Synthesizern und „warped“ Sounds. Mit dem X/Y-Pad blendest du zwischen Texturen, Effekten und Sound-Layern über, insgesamt 16 Klangquellen lassen sich layern. Polyphoner Aftertouch bringt zusätzliche Bewegung in den Sound, der dann beispielsweise auf Lautstärke, Tonhöhe oder die Modulationen selbst wirkt.

120 Presets sind in dieser Library enthalten, mit einer Auswahl an Tonleitern und Modi sollst du immer im Takt und „in Tune“ bleiben. Eine schöne neue Library für schnelle Ergebnisse, die bereits im kostenlosen Kontakt Player läuft.

  • 1,49 GB umfasst der Download, Kontakt Player 8.8 (oder neuer) oder die Vollversion des Samplers ist erforderlich. 29 Euro kostet die Library, weitere Infos findest du hier bei Native Instruments. Soundbeispiele findest du ebenfalls auf der Produktwebsite. Die Vollversion von Native Instruments Kontakt bekommst du auch bei Thomann*.
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Native Instruments Kontakt 8 Download Bisher keine Kundenbewertung verfügbar
Native Instruments Komplete 15 Standard
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Kostenlos: Hannes d’Hoine Strike bringt Mutable Instruments Rings in Ableton Live mit Max for Live

Das Eurorack-Modul Mutable Instruments Rings ist ein Resonator, der tolle Physical-Modeling-Sounds erzeugt und als Effekt oder auch Instrument funktioniert. Das Modul ist schon lange nicht mehr erhältlich und Mutable Instruments ist nicht mehr tätig – aber weil ein Großteil der Entwicklungen quasi als Open Source verfügbar ist, landen viele der Algorithmen in neuen Produkten oder diversen Nachbauten.

Jetzt bietet uns Hannes d’Hoine mit Strike den Zauber von MI Rings kostenlos in Ableton Live an, Max for Live ist dafür erforderlich. Hier der Trailer:

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Strike ist in zwei Versionen kostenlos erhältlich. Strike Resonator dient als Audio-Effekt, bei dem das eingehende Signal den Resonator anregt. Strike MIDI hingegen funktioniert wie ein Instrument, also wie ein eigenständiger Physical-Modeling-Synthesizer.

Genau wie das „Original“ beherrscht dieses Max for Live Device drei Modi. So lassen sich Saiten, Membranen und Röhren im Stil modaler Synthese umzusetzen, ebenso gibt es den Sound von gekoppelten Saiten, was über parallele Kammfilter realisiert wird. Und auch Physical Modeling mit einer erweiterten Karplus-Strong-Synthese kommt hier zum Einsatz.

Weil Strike auf dem Orginal-Code der Module basiert, sind die Ergebnisse prinzipiell identisch. Genau wie bei dem Modul sind hier die Regler Frequency, Structure, Brightness, Damping und Position zu finden. CV-Eingänge und Attenuverter fehlen hier natürlich, dafür lassen sich die Parameter aber natürlich auf Modulationsquellen zuweisen.

Kurzum: Mit Strike macht uns Hannes d’Hoine ein riesiges Geschenk, vielen lieben Dank dafür!

  • Strike Resonator und Strike MIDI bekommst du als kostenlosen Download bei Hannes d’Hoine. Ableton Live 11 (oder neuer) mit Max for Live ist erforderlich. Die Erweiterung ist in der Ableton Live Suite enthalten und die bekommst du natürlich auch bei Thomann*.
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Ableton Live 12 Suite Download
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Weitere Infos über Moog, Arturia, Native Instruments und Ableton

Weitere Videos über Moog Messenger und Max for Cats Modulators Plus

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