KORG Filter Ark: Modulares Filter-Plugin mit klassischem Erbe – Angecheckt!
Ein vielseitiges Filterkonzept aus der KORG Collection 6
Mit Filter Ark erweitert KORG seine Software-Sammlung um ein eigenständiges Filter-Plugin, das klassische Filtermodelle mit modernen Ansätzen kombiniert. Der Fokus liegt klar auf Vielseitigkeit: Unterschiedliche Filtertypen, umfangreiche Modulation und die Möglichkeit, mehrere Filter gleichzeitig einzusetzen, bilden die Grundlage des Konzepts. Im Zentrum steht die Idee, die bekannten KORG-Filterklänge nicht nur einzeln nutzbar zu machen, sondern sie in einem flexiblen System zusammenzuführen. Spannend – hier kommt mein Angecheckt!
KORG Filter Ark – Das Wichtigste in Kürze
- Filter Ark ist ein Filter-Plugin, auch in der KORG Collection 6 enthalten
- Enthält klassische Filtermodelle aus MS-20, Polysix, miniKORG 700S und ARP ODYSSEY
- Ergänzt durch moderne Filter wie Vokalfilter und Physical-Modeling-Resonatoren
- Bis zu vier Filter können gleichzeitig kombiniert werden
- Modulation über LFO, Envelope-Follower mit Sidechain und Step-Sequencer
- Integrierter Rauschgenerator und Skalenquantisierung
- Auch als eigenständige Klangquelle nutzbar
- Kostenlose Demo-Version verfügbar
Alles zu KORG Filter Ark
KORG Filter Ark im Angecheckt
Im Studioalltag sind Filter oft Mittel zum Zweck. Sie formen, grenzen ein und zerstören manchmal auch. Mit Filter Ark schiebt KORG dieses Verständnis ein Stück weiter und stellt ein Plugin vor, das Filter nicht nur als Effekt, sondern als eigenständiges Klang- und Strukturwerkzeug versteht. Das Ganze ist Teil der KORG Collection 6 – aber natürlich auch separat erhältlich – und setzt bewusst auf Vielfalt statt Spezialisierung.
Schon auf dem Papier wird klar: Filter Ark soll nicht ein einzelnes legendäres Filter emulieren, sondern mehrere Klangcharaktere bündeln, kombinieren und miteinander in Beziehung setzen. Klassische KORG-Filtermodelle treffen auf moderne Varianten – ergänzt durch Modulation, Routing und die Möglichkeit, das Plugin komplett ohne Eingangssignal zu betreiben. Das klingt nach einer großartigen Sounddesign-Spielwiese.

Klassische Filtermodelle als Fundament
Filter Ark greift tief ins hauseigene KORG-Archiv. Zu den enthaltenen Filtertypen zählen Modelle aus dem KORG MS-20, dem Polysix, dem miniKORG 700S und dem ARP ODYSSEY. Diese Namen stehen für sehr unterschiedliche Filtercharaktere und bilden die klangliche Basis des Plugins. Gerade diese Offenheit ist interessant, denn Filter Ark positioniert sich weniger als nostalgische Emulation, sondern vielmehr als Toolbox. Die klassischen Filter sind Bestandteil eines größeren Systems und nicht dessen alleiniger Zweck.
Wichtig dabei: Es handelt sich nicht um einzelne, voneinander getrennte Plugins, sondern um Filtermodelle, die innerhalb einer gemeinsamen Umgebung bereitstehen. Ihr könnt sie parallel einsetzen, kombinieren und in einem Setup zusammenführen. Diese Modelle sind natürlich so aufgebaut, dass sie nah an den jeweiligen Originalen orientiert sind. Klanglich bin ich mehr als überzeugt – aber es bleibt eben digital.
Moderne Filtertypen und neue Ansätze
Neben den klassischen Modellen integriert Filter Ark auch moderne Filtervarianten und vollständig neue Entwicklungen. Dazu gehören unter anderem Vokalfilter und Filter auf Basis von Physical-Modeling-Resonatoren. Damit erweitert sich das Einsatzspektrum deutlich über typische Lowpass-, Highpass- oder Bandpass-Anwendungen hinaus.
Es handelt sich hier um Neuentwicklungen, die nicht direkt an historische Hardware gebunden sind. Ähnlich verhält es sich mit den Vokalfiltern: Sie sind eigenständige neue Filtermodelle.
Bis zu vier Filter gleichzeitig – modular gedacht
Ein zentrales Merkmal von Filter Ark ist die Möglichkeit, bis zu vier verschiedene Filter gleichzeitig zu verwenden. Diese lassen sich flexibel miteinander verbinden und parallel betreiben. Das Plugin versteht sich somit nicht als einzelner Filter im Insert-Slot, sondern als modulare Filterstruktur. Seriell, parallel oder hybrid – ihr seid hier der Boss. Mehrere Filter können gleichzeitig aktiv sein und ein Klangbild formen.
Gerade für komplexere Sounddesign-Aufgaben eröffnet das zusätzliche Ebenen. Anstatt ein Signal nacheinander durch mehrere Plugin-Instanzen zu schicken, bündelt Filter Ark diese Arbeit innerhalb einer Oberfläche. Das spart nicht nur Instanzen, sondern verändert auch den kreativen Zugriff.
Modulation, Routing und Eigenklang
Für die Modulation stehen mehrere Werkzeuge zur Verfügung: ein morphbarer LFO, ein Envelope-Follower mit Sidechain-Eingang und ein Step-Sequencer. Diese Modulationsquellen können zur Steuerung der Filter eingesetzt werden.
Der Envelope-Follower reagiert auf eingehende Signale und kann zusätzlich per Sidechain gespeist werden. Der Step-Sequencer erweitert diese Funktion um rhythmische Kontrolle. Damit lassen sich Parameter schrittweise modulieren, was besonders für sequenzierte Filterfahrten interessant ist. Die Grundidee ist klar: Filter Ark soll Bewegung erzeugen und nicht nur Klang formen.
Filter Ark als Klangquelle
Ein spannender Punkt im Konzept von Filter Ark ist die Möglichkeit, das Plugin selbst als Klangquelle zu nutzen. Dies wird durch einen integrierten Rauschgenerator sowie eine Skalenquantisierung für den Cutoff-Regler ermöglicht.
Der Rauschgenerator liefert ein internes Signal, das nicht von externem Audiomaterial abhängig ist. In Kombination mit den Filtern, Modulationen und dem Step-Sequencer lassen sich daraus rhythmische oder melodische Strukturen erzeugen. Die Skalenquantisierung sorgt dabei dafür, dass Cutoff-Bewegungen musikalisch gerastert werden können. Filter Ark verlässt damit bewusst die klassische Rolle und bewegt sich in Richtung eigenständiges Klangmodul.
Presets, Makros und Einstieg
Trotz seiner konzeptionellen Tiefe ist Filter Ark von KORG definitiv auch ohne Vorkenntnisse nutzbar. Dafür sorgen Presets und Makros, die einen schnellen Einstieg ermöglichen. Durch die programmierbaren Makros, lassen sich mehrere Parameter gemeinsam steuern. Das ist besonders sinnvoll bei komplexen Filter-Setups mit mehreren aktiven Modulationen. Anstatt jedes Detail einzeln anzupassen, lassen sich so größere Klangbewegungen mit wenigen Reglern erzeugen.

Praxisteil: Der Filter Ark im Studioeinsatz
Drums strukturieren und in Bewegung bringen
Im Drum-Kontext lässt sich Filter Ark als klassisches Insert-Plugin einsetzen, um vorhandenes Audiomaterial zu formen und zu modulieren. Die im Plugin enthaltenen Filtermodelle – sowohl die klassischen als auch die modernen Varianten – können genutzt werden, um Drum-Signale gezielt zu beschneiden oder klanglich umzustrukturieren. Durch die Möglichkeit, bis zu vier Filter gleichzeitig zu kombinieren, lassen sich komplexere Filterverläufe innerhalb einer einzigen Instanz abbilden.
Für Bewegung sorgen dabei die integrierten Modulationsquellen. Der Envelope-Follower kann auf das eingehende Drum-Signal reagieren und Filterparameter dynamisch steuern. Über den zusätzlichen Sidechain-Eingang können diese Bewegungen von einer externen Spur ausgelöst werden. Von Subtil bis absolut extrem bleibt hier kein Auge trocken – hier ist soundmäßig definitiv alles möglich. Und es macht echt Spaß!
Synthesizer-Arpeggios als strukturelles Material
Bei kontinuierlichen, tonalen Signalen wie Synthesizer-Arpeggios könnt ihr Filter Ark sowohl formend als auch strukturierend einsetzen. Durch die Kombination mehrerer Filtermodelle ist es möglich, unterschiedliche Frequenzbereiche parallel zu bearbeiten oder verschiedene Filtercharaktere gleichzeitig anzufahren. Dies erzeugt komplexe Klangverläufe innerhalb eines einzigen Signalpfads. Und das bringt richtig Fahrt in eindimensionale Sounds.
Die Modulation über LFO, Envelope-Follower oder Step-Sequencer sorgt dabei für kontinuierliche Veränderung. Besonders der morphbare LFO bietet hier Potenzial für sich wandelnde Filterbewegungen.
Vocals zwischen Effekt und Klangquelle
Auch bei Vocals, ob Sprache oder Gesang, lässt sich das Plugin sehr gut als gestaltender Effekt einsetzen. Die im Plugin enthaltenen Vokalfilter sind speziell für formantähnliche Filterstrukturen gedacht und können Stimmen klanglich verfremden oder abstrahieren. In Kombination mit den klassischen Filtermodellen entstehen hybride Bearbeitungen, bei denen Vocals nicht nur gefiltert, sondern auch klanglich neu organisiert werden.
Darüber hinaus erlaubt der integrierte Rauschgenerator, Filter Ark vollständig ohne Eingangssignal zu betreiben. In Verbindung mit Modulation und Quantisierung kann das Plugin so selbst Klangmaterial liefern, das mit Vocal-Spuren kombiniert oder rhythmisch ergänzt wird.

Typische Einsatzgebiete für elektronische Musik
- Drum-Bearbeitung und rhythmische Strukturen: Einsatz als Filter-Plugin zur Formung, Modulation und rhythmischen Strukturierung von Drum-Spuren. Es ist besonders geeignet für bewegte Filterverläufe und mehrschichtige Filterkombinationen.
- Sequenzer-artige Filterbewegungen in elektronischen Grooves: Nutzung von Modulation und Step-Sequencer zur Erzeugung wiederholender, rhythmischer Filterverläufe innerhalb elektronischer Patterns und Loops.
- Synthesizer-Lines und Arpeggio-Verläufe: Anwendung auf kontinuierliche, tonale Signale wie Arpeggios oder Sequenzen, um Filterbewegungen, Übergänge und mehrdimensionale Klangverläufe zu realisieren.
- Vocal-Bearbeitung und Formant-Strukturen: Einsatz der enthaltenen Vokalfilter zur klanglichen Umformung von Stimmen, etwa zur Abstraktion, Texturierung oder Einbettung in elektronische Arrangements.
Fazit
Filter Ark ist ein Filter-Plugin, das klassische KORG-Filtermodelle mit modernen Filterkonzepten und umfangreicher Modulation kombiniert. Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist die Möglichkeit, mehrere Filter parallel einzusetzen und das Plugin als Klangquelle zu nutzen. Und das kann das Plugin verdammt gut. Es ist sehr einfach, Modulationen mit den Filterreglern oder den Makros zu verknüpfen. Und genau hier fängt der Spaß an.
Nach den ersten Tests im eigenen Studio wirkt Filter Ark konzeptionell breit aufgestellt. Ein wirklich interessantes und sehr vielseitiges Plugin… Klanglich hat mich Filter Ark im Studio mehr als überzeugt. Die einzelnen Filtermodelle klingen sehr unterschiedlich, aber wirklich gut. Dazu wird die CPU meines Mac Studio M1 so gut wie nicht beansprucht. Dieses Plugin wird sicher mein neues Filter-Tool in meiner DAW!
Preise und Spezifikationen zu KORG Filter Ark
KORG Filter Ark ist ab sofort Teil des KORG Collection 6 Bundles (Deal bis zum 29. Januar 2026) und hier bei Plugin Boutique* sowie ebenso als Einzel-Plugin hier bei Plugin Boutique* zum Einführungspreis für 48,59 Euro (50% Rabatt) verfügbar.
Das Plugin läuft auf Windows 10 oder höher und macOS 11 oder höher in den Formaten VST, VST3, AAX and AU in 64 Bit. Ihr benötigt die Software KORG Software Pass zur Installation und Autorisation. Eine kostenlose Demo-Version ist verfügbar.
FAQ – KORG Filter Ark
Was ist Filter Ark?
Ein sehr umfangreiches Filter-Plugin aus der KORG Collection 6.
Welche Filtermodelle sind enthalten?
Filter aus MS-20, Polysix, miniKORG 700S, ARP ODYSSEY sowie moderne Varianten.
Wie viele Filter können gleichzeitig genutzt werden?
Bis zu vier Filter könnt ihr gleichzeitig miteinander kombinieren.
Gibt es Modulationsmöglichkeiten?
Ja. Das ist das Highlight des Plugins: LFO, Envelope-Follower mit Sidechain und Step-Sequencer stehen euch zur Verfügung.
Kann Filter Ark als Klangquelle genutzt werden?
Ja, durch Rauschgenerator und Skalenquantisierung des Filters könnt ihr dem Plugin eigene Sounds entlocken.
Pro und Kontra KORG Filter Ark
Pro
- Kombination mehrerer klassischer KORG-Filtermodelle in einem Plugin
- Ergänzung durch moderne Filtertypen wie Vokalfilter und Physical-Modeling-Resonatoren
- Bis zu vier Filter gleichzeitig nutzbar und miteinander kombinierbar
- Umfangreiche Modulationsmöglichkeiten mit LFO, Envelope-Follower (inkl. Sidechain) und Step-Sequencer
- Integrierter Rauschgenerator ermöglicht Nutzung als eigenständige Klangquelle
- Skalenquantisierung für den Cutoff-Regler für melodische und rhythmische Anwendungen
- Presets und Makros für schnellen Einstieg
- Kostenlose Demo-Version mit nahezu vollem Funktionsumfang verfügbar
Contra
- nichts.
Filter Ark ist ein Software-Filter-Plugin von KORG. Es enthält klassische und moderne Filtermodelle. Bis zu vier Filter können kombiniert werden. Modulation erfolgt über LFO, Envelope-Follower und Step-Sequencer. Eine kostenlose Demo-Version ist verfügbar.
Mehr Infos zu KORG und Filter Ark
- Produktseite von bei KORG
- Mehr über KORG
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