Fender Studio: DAW, Audiointerfaces und Controller vom Gitarrenhersteller?
Neues Studio-Ăkosystem von Fender mit alten Bekannten

Fender Studio â mit diesem neuen Brand will Fender jetzt die (Heim-) Studios der Welt erobern und stellt gleich mehrere Produkte auf einen Schlag vor. Neben der Fender Studio Pro DAW gibtâs die Quantum und AudioBox Audiointerfaces sowie die Motion 16 und Motion 32 genannten Controller. Dahinter stecken teils alte Bekannte von PreSonus.
Alle Infos zu Fender Studio:
Fender Studio Pro DAW
Aus PreSonus Studio One wird jetzt Fender Studio Pro und mit der Umbenennung erscheint jetzt auch die achte Version der DAW. Und die liefert gleich ein aktualisiertes visuelles Design, native Fender-Amp- und Effekt-Plugins, eine neue KanalĂŒbersicht fĂŒr schnellere Mixing-Workflows, einen ĂŒberarbeiteten Sampler und KI-gestĂŒtzte Funktionen fĂŒr Audio-zu-Noten-Konvertierung sowie eine neue Akkord-Technologie fĂŒr die Komposition.
Fender Studio Pro 8 setzt auf Fenders renommierte Amp- und Effektmodelle, die das Musikmachen in Kombination mit den bewĂ€hrten Features der DAW schneller, inspirierender und vernetzter machen soll als je zuvor. Exklusiv in der Fender Studio App und in Fender Studio Pro verfĂŒgbar, bieten die Mustang- und Rumble-Native-Plugins 57 Gitarren- und Bass-Amp-Modelle sowie Hunderte von Effekten, mit denen du deinen individuellen Sound finden sollst.
Fender bewirbt den Start der âneuenâ DAW direkt mit prominenter UnterstĂŒtzung. Wie in dem Teaser-Bild zu sehen, zeigen sich Nile Rodgers und Alissia Benveniste mit Fender Studio Pro â und laut Pressinfo freuen sich beide ĂŒber den authentischen Sound von Fender Amps und Pedalen direkt in der DAW.
Die MyPreSonus genannte Plattform heiĂt ab heute MyFender, PreSonus selbst bietet aber weiterhin Produkte wie die Eris Monitore, StudioLive Mixer oder Air XD Lautsprecher an.
Parallel gibtâs die Fender Studio 1.2 App, um auf iOS, Android, macOS, Windows und Linux eine kostenlose Einsteigerversion fĂŒr Recording und andere Aufgaben zu bieten. Auch hier sind Emulationen von Amps und Pedalen integriert, ĂŒber das Transit genannte Feature lassen sich angefangene Projekte direkt in die âgroĂeâ DAW exportieren.
95 Euro kostet das Upgrade von Studio One 7 aktuell, wer neu in Fender Studio Pro 8 einsteigen will, bezahlt im Moment 189 Euro. Und natĂŒrlich bekommst du das alles auch bei Thomann*.
Fender Quantum LT, HD und AudioBox Audiointerfaces
Zum Fender Studio Universum gehören auch Audiointerfaces, die sich an die Quantum und AudioBox Modelle von PreSonus anlehnen.

Die Quantum LT Serie verbindet KlangqualitĂ€t, flexible KonnektivitĂ€t und nahtlose Integration mit Studio Pro in drei Modellen. Jedes verfĂŒgt ĂŒber speziell entwickelte Low-Latency-Treiber, MAX-HD-MikrofonvorverstĂ€rker, Fender-optimierte InstrumenteneingĂ€nge, symmetrische AusgĂ€nge, Loopback-Routing und Kopfhörermonitoring. Features wie der Standalone-Mixer-Modus machen die Fender Quantum LT Interfaces fĂŒr Live-EinsĂ€tze, Unterrichtssituationen oder mobile Setups tauglich, der MyFender-Zugang soll Registrierung, Einrichtung und Support vereinfachen.
Quantum LT 16 bietet acht Combo-MikrofoneingĂ€ngen und acht zusĂ€tzliche TRS-Line-EingĂ€nge, MIDI-I/O, DC-gekoppelten AusgĂ€nge fĂŒr Synth- und eine enthaltene Fender Studio Pro Perpetual-Lizenz. Mit dem Mic-Pre-Modus fungiert das Interface auch als 8-kanaliger externer MikrofonvorverstĂ€rker. Quantum LT 2, LT 4 und LT 16 sind bei Thomann* erhĂ€ltlich, inklusive zweier Bundles.

Die Quantum HD Serie setzt auf hochauflösende MAX-HD-VorverstĂ€rker, latenzarme Treiber und Wandler fĂŒr Aufnahmen mit 32 Bit und 192 kHz. Fender-optimierte InstrumenteneingĂ€nge sollen den Sound von Gitarren und BĂ€ssen perfekt im Mix abbilden. Funktionen wie Auto Gain vereinfachen das Setup, wĂ€hrend die Re-Amp-AusgĂ€nge Experimente mit VerstĂ€rker- und Pedal-Setups ermöglichen. DSP-gestĂŒtztes Monitor-Mixing und Loopback-Routing sind fĂŒr fluffige Workflows gedacht. Die wichtigsten Funktionen lassen sich ĂŒber Fender Studio Pro oder die Universal-Control-App steuern.
Quantum HD 2 bietet ein 20-x-24-I/O-Setup, wĂ€hrend HD 8 mit ADAT-Erweiterung auf 26 x 30 KanĂ€le skaliert und sich fĂŒr umfangreiche Recording-Produktionen eignet. Beide sind hier bei Thomann* erhĂ€ltlich.
Fender AudioBox Go stellt ein kompaktes 2×2-USB-C-Audiointerface fĂŒr Einsteiger und Content-Producer dar. Das USB-Interface liefert eine Auflösung von 24 Bit und 96 kHz, einen MikrofonvorverstĂ€rker sowie einen zusĂ€tzlichen Eingang fĂŒr Instrumente und Line-Signale. Bus-powered lĂ€sst es sich problemlos unterwegs einsetzen oder in jedes Desktop-Setup integrieren. Fender AudioBox Go kannst du hier bei Thomann* bestellen.
Motion 16 und Motion 32 Controller
Um die Fender Studio Offensive abzurunden, bietet der Gitarrenhersteller mit Motion 16 und 32 parallel zwei DAW-Controller an â beide sind ab FrĂŒhling 2026 erhĂ€ltlich.
Die Fender Motion Controller bringen die DAW dann âdirekt an die Fingerspitzenâ und ermöglichen sofortigen Zugriff auf Timeline-Navigation und Session-Steuerung. Der Add-Button hilft bei der Aufnahme von Instrumenten und Effekten.
Ăber Studio Pro hinaus sollen die Motion Controller mit dynamische FATAR-Pads, beleuchteten Encodern und Touch-Strips jeden DAW-Workflow auf ein neues Niveau heben. AuĂerdem ermöglichen sie, mit intelligenten Skalen zu improvisieren, neue Akkordfolgen zu erkunden und Sounds in Echtzeit zu formen.
Klingt interessant und beide sehen auch sehr ansprechend aus! Update: Die beiden Controller sind jetzt bei Thomann* gelistet, auf Anfrage können diese bestellt werden. 279 und 349 Euro kosten Motion 16 und Motion 32 jeweils.
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