Top5 Analoge Synthesizer

Sind das auch eure Lieblinge?  ·  Quelle: Gearnews / Moogulator

Hier ist jetzt Zeit für die ultimative und sagenumwobene Top 5 Liste der analogen Synthesizer. Es hatten nur die Instrumente eine Chance, die es aktuell noch zu kaufen gibt. 

Rang 1 – Minimoog

Lange wird er die Liste nicht mehr anführen können, da er schon wieder abgekündigt ist, der neue Minimoog. Dennoch ist er einfach der Synthesizer™. Dies weniger wegen des Kults, sondern noch immer wegen seines kraftvollen Klanges und seiner bewährten Bedienung. Deshalb hat er sich auch heute diesen ersten Platz verdient.

Moog Minimoog Neo Synthesizer

Moog Minimoog Neo Synthesizer

Rang 2 – ARP Odyssey

Obwohl es unglaublich viele analoge Synthesizer gibt, sollte jener, der den Sound von DAF und Herbie Hancock prägte, den zweiten Rang bekommen. Der Synthesizer kling gut für FM, Sync und Grundsound und hat auch das Zeug dazu, organisch zu klingen. Er hat nur einen Nachteil – die MIDI-Umsetzung ist nicht optimal und daher kommt Rang 1 noch nicht in Frage, dazu müsste er mehr als nur Note an und aus empfangen können in 2017. Die Wahl des Platzes 1 und 2 hätte wohl auch im Jahr 1975 stattfinden können. Es hat sich im analogen Bereich keine Revolution mehr ergeben, die viel besser klingende Maschinen brachte. Aber anders gut gibt es schon.

Die Famlie v.l.n.r.: Korg ARP Odyssey, Rev. 1 (Limited Edition), Rev. 3 und Rev. 2 (Limited Edition)

Rang 3 – DSI Prophet 6 & OB 6

Eigentlich gehört sich das nicht, einen Rang an zwei Geräte zu verleihen. Aber die Basis ist die Gleiche. Müsste ich für ALLE entscheiden, müsste es wohl der P6 sein, da er etwas universeller wäre, jedoch klingt der Dave Smith OB6 sehr breit und hochwertig und wäre daher meine private Wahl. Der P6 ist mit seinem 24 dB Filter dem sehr schön und strahlend klingenden morphbaren Oberheim-Filter emotional unterlegen Verkaufszahlen können da nicht berücksichtigt werden.

Rang 4 – Behringer DeepMind 6 & 12

Er ist auf Platz 1 der Verkaufsliste der Analogen. Das ist unbestritten. Dies ist so, seit er auf dem Markt ist. Da kann man nicht dran vorbei mit seriöser Subjektivität. Aber er ist doch stark inspiriert und zwar vom Juno. Der kleinere DeepMind 6 hat eine sehr attraktive Größe und Form mit seiner 3-Oktaven-Tastatur und wird daher gern bevorzugt. Die meisten werden jedoch den 12-stimmigen “großen” Synthesizer bevorzugen. Weshalb der vier statt fünf Oktaven Tastenwerk anbietet, wissen wir nicht so genau.


Rang 5 – Baloran the River

Ein offensichtlich gut klingender, fast unbekannter Synthesizer aus Frankreich ist genau genommen erst in Kürze wirklich zu haben. Er wurde bereits gezeigt und deshalb findet er den Platz hier. Analog und polyphon ist noch immer die Königsklasse, so sie puristisch ist und alle Vorteile dieser Technik zeigt. Das tut er. Deshalb gehört er hier her.

  • synthfreak

    Schön, dass ihr Balorans Synth hier berücksichtigt. Es gibt ein/zwei echt schöne neue Demovideos, die darauf echt lust machen…

  • threecordsandyoureintojazz

    Was ist mit dem Schmidt? Eigentlich gebührt ihm doch der Thron, da kommt lange Zeit erstmal nichts.
    Zudem würde ich den Voyager (XL) dem Minimoog jederzeit vorziehen.