Sonicware LZ1

Sonicware LZ1  ·  Quelle: Sonicware

Bisher kennen wir dieses Format mit den Sondertasten und dem Display noch am besten von Teenage Engineerings OP1 Mini-Synthesizer. Aus Japan kommt eine Art Konkurrenz, der Sonicware ELZ1.

Die Abbildung von 2,5 Oktaven und die Anordnung der Bedienelemente sind anders, jedoch auch unverkennbar die spezielle Kategorie der Tascheninstrumente. Der ELZ1 kann 8-Bit Sampling, 4 Operatoren FM-Synthese,  LoFi und Standard Oszillatoren und Granular-Effekte herstellen. Letzteres nennt der Hersteller Sigrinder.

Sonicware ELZ1

Eine weitere Option ist der DNA Explorer. Das ist ein kleines Programm, welches sich einen Sound anhört und dann eine einfache digitale Basiswellenform daraus macht. Das kann man nicht Sampling nennen, sondern eine Art Essenzsucher im Irgendwo zwischen Sampling und dem, was man in frühen Synthesizern wie dem Ensoniq ESQ1 oder noch deutlicher dem Korg DW-8000 als untere Stufe oder dem D50 als maximale Lösung gemacht hat. Man erhält eine Basis statischer Wellen, kann diese in die Synthese bauen, verbraucht wenig Speicher und behält dennoch den Charakter eines solchen Klanges.

Neben den schon genannten ist auch ein Morphing zwischen diesen digitalen Wellenformen möglich. Das Ergebnis könnte man mit aufwendiger Wavetable-Synthese vergleichen. Nur nutzt das Verfahren eben komplexere Wellenformen als nur eine Halbwelle eines einzigen Durchgangs, was keine schlechte Idee ist.

Die japanische Webseite sagt, dass der ELZ1 keine Untermaschine sei. Das ist so niedlich, dass wir das nicht übersetzen oder erklären wollen.

Preise oder einen Shop findet man nicht, dafür aber ein Formular, welches sich offenbar an Vertriebe richtet. Somit wird man als Interessent wohl dort anfragen müssen.

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