Fender-Limited-Edition-Meteora

Meteora = Jazzmaster meets Telecaster  ·  Quelle: Fender / Wunjo

Gerade ist durchgesickert, dass Fender auf der NAMM einen Knaller vorstellen will: Meteora. Ein Mix aus Jazzmaster und Telecaster. Entweder man liebt oder hasst sie.

Fender Limited Edition Meteora

Es geht klar mehr in Richtung Jazzmaster mit Hals, Headstock und Bodydesign als zur Telecaster. Dennoch ist bei der Telemaster alles etwas mehr lang gezogen und wirkt kantiger. Ein bisschen in Richtung der alten Performer-Modelle. Die Custom Shop Vintage-Style Pickup-Bestückung kommt klar von der Telecaster, PU-Wahlschalter und Regler erinnern mich an einen Mix aus Jaguar und Stratocaster.

Eschebody mit Nitrolack in Butterscotch Blonde und American Vintage 65 Jazzmaster C-Profil Ahornhals mit fetten, schwarzen Block Inlays sind nicht jedermanns Sache. Hätte der Hals keine Inlays, würde ich wohl schnell schwach werden. Weitere Besonderheiten sind das Vintage Style Spaghettilogo in Gold und die staggered Tuner. Vintage meets Modern.

Die Meteora wirkt auf mich wie eine moderne Inkarnation der Telemaster, die zu lange neben dem Voyager-Prototyp von 2012 gestanden hat. Aber das ist nicht schlimm. Besser ein Versuch in die Richtung, als nur die alten 5 Modelle in den verschiedenen Serien zu veröffentlichen. Oder?

Preislich soll die Fender Limited Edition Meteora bei umgerechnet 1800 Euro liegen. Das geht für einen Special Run sicher in Ordnung, wenn er in den USA gefertigt wird. Im Lieferumfang ist auch ein Koffer enthalten. In England ist es schon gelistet, hierzulande wird es wohl auch nicht mehr lange dauern.