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Die besten digitalen Synthesizer  ·  Quelle: gearnews

Es ist wieder Zeit für eine Liste: die besten Synthesizer in 2017 mit ausschließlich digitaler Klangerzeugung. Maßgeblich ist, dass diese noch zu kaufen sind und Schwerpunkt auf „Neues“.

Digital ist, woran man Neuerungen am meisten erwarten kann oder könnte, es ist aber doch eher schwer geworden. Dafür werden aber die Angebote als solche besser, man bekommt einfach keinen „Schrott“ mehr und das prangere ich an.

Hier gibt es alles von digital bis hybrid. Deshalb haben wir nur Synthesizer gefunden, die definitiv auch absolut relevant und vorwiegend weiß sind. Zufall? Und los geht’s …

1. Tasty Chips GR1

Ein granularer Sampler. Das baut niemand, kein Yamaha, kein Roland, kein Korg. Niemand traut sich, also müssen es die ganz kleinen Firmen machen. Was mit einer Cloudfunding-Aktion begann, kann man nun für 800 Euro kaufen. Das, was beim V-Synth noch etwas mit Artefakten versehen war, ist jetzt reifer und – es hat Fader und Knöpfe – und ein Display. Und das alles ist offenbar mit einfacher Technik realisiert worden. Schon aus Dankbarkeit sollte man das anschauen. Kaufen. Dafür sorgen, dass wir wieder mit Samples live spielen können – oder besser gesagt: endlich mal –, denn Knöpfe hatten Sampler ja nie. Weiß der Geier– er ist weiß.

Tasty Chip - GR1

Tasty Chip – GR1

2. Modor NF1 und NF1m

Der belgische Außenseiter ist ein real-digitaler Synthesizer, der nicht einmal versucht, „analog“ zu sein. Deshalb kann man mit seinen vier 7-Parameter-Hüllkurven und einigen Oszillatormodellen in 3 Oszillatoren Texturen und Schichtenklänge bauen und hebt sich damit deutlich ab. Denken Sie anders! Und: Es gibt das Teil in klein fürs „halbe Geld“ und in niedlich-klein. Und weiß.

Modor NF1

Modor NF1

3. Yamaha Reface DX und CS

Der Preis ist groß, die Tastatur klein, aber supergut. Die beiden Reface-Synthesizer sind für den jetzt aktuellen Preis von 280 Euro absolut kein Fehler, zumal der DX einen enormen Druck erzeugt, den kein anderer FM-Synthesizer je zustande gebracht hätte. Beim CS sind ist es das SciFi-Delay und 8 Stimmen. Und kleiner kann ein Synthesizer mit so vielen Möglichkeiten mit spielbarer Tastatur kaum sein. Vielleicht kann man bemängeln, dass die Anschlagdynamik nur beim DX auf die Klangerzeugung wirkt. Hochwertig. Hier in einer sehr speziellen Modifikation. Und auch weiß.

43 Reface Robot

4. Roland SH-01A

Es wäre unfair, diese Maschinen nicht zu würdigen, weil Roland hat es geschafft, dass Digital richtig gut klingen kann. Faktisch symbolisch sind hier alle Offspring-Synths aus der Boutique-Serie wie auch System-8 und 1m gemeint. Davon ist allerdings kein einziger weiß, es gibt aber einen grauen SH-01A, der mit intuitivem Sequencer und Klang glänzt. Roland hat echte Schwierigkeiten, sie zu liefern, die Beliebtheit spricht also für den SH-01A. Sequencer – so einfach aber so sinnvoll kann das sein – die erste Serie hatte noch eine nicht so brauchbare Vorstufe davon. Jetzt klappt’s. Leider nicht ganz weiß. Weiß ich.

Roland SH-01A Front Rot Blau Grau

Die neuen SH-01A Modelle

5. Korg Microkorg S

Der Microkorg ist ein Dauerbrenner, es gibt ihn schon 15 Jahre, und er hat einen positiv-rauen Sound, der sich nicht nur in der Drum-and-Bass-Ecke großer Beliebtheit erfreut. Es gab in der letzten Zeit kaum irgendeine Bühnenperformance, bei der nicht mindestens ein Act mit mindestens einem Microkorg auf die Bühne ging. Außerdem ist er weiß und hat doppelt so viele Speicherstellen. Bei der Gelegenheit kann man noch sagen, dass der MS2000 sämtliche Patches mit Namen in den Microkorg und umgekehrt lesen und schreiben kann und somit als „Programmer“ geeignet ist. Die großen Versionen MS2000 und Radias als Gegenpart zum Microkorg XL und XL+ sind zuerst nicht mehr angeboten worden. Kompakt und livetauglich – das war neu. 3 Oktaven und dynamisch und MIDI.

microkorg s

Korg Microkorg S

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