von claudius | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

So wird es auf der NAMM vorgestellt.  ·  Quelle: Quelle bekannt

So sieht der Blues Cube mit Time Capsule aus  ·  Quelle: Quelle bekannt

Und nochmal von ganz nah.  ·  Quelle: Quelle bekannt

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Was macht ein Musiker, wenn er mit einem Amp nicht zufrieden ist? Er sucht sich einen anderen. Wenn man aber berühmt ist, dann fragt man einfach die Firma, ob sie den Amp nicht einfach für einen umbauen – warum auch nicht?! So auch Eric Johnson bei Roland im Bezug auf seinen Blues Cube.

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Die Tone Capsule ist ein vermutlich DSP-Chip in Röhrenform, der in den Blues Cube einen Fender Deluxe Reverb Clean und einen 69er Marshall Super Lead (Plexi) Crunch- und Zerround nachreicht. Dabei hat man die vorhandenen Vorteile vom analogen Aufbau des Blues Cubes und den verschleißfreien und flexiblen Digitalsounds aus einem DSP. Und nicht erst seit dem Kemper Profiler und Axe FX Amps wissen wir, dass die Modeler-Sounds im Blindtest nicht vom Original zu unterscheiden sind.

Die Tone Capsule wird einfach in den Blues Cube eingesetzt und verändert den Sound komplett. Ob dafür ein Addon am Blues Cube notwendig ist, konnte ich noch nicht herausfinden. Meine Anfrage bei Roland läuft noch. Bisher ist über die interne Technik noch nichts Genaues bekannt.

UPDATE: Mich hat eine Antwort von Roland erreicht. Das ging schneller als gedacht. :) Die TC-Röhre wird in die vorhandene Röhrenfassung im Blues Cube gesteckt und funktioniert quasi wie ein Plugin in der DAW. Die genaue Technik darin wird vor Marktstart noch nicht bekannt gegeben. Kann ich verstehen.

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Je nach Kanal werden dann andere Sounds abgerufen, die aber mit der vorhandenen Ampschaltung zusammenarbeiten und diese nicht ersetzen. Eine ziemlich interessante Idee, die in meinen Augen Zukunft hat. Einfach eine Röhre als Zusatz für den Amp kaufen und den Sound komplett verändern – und trotzdem die Vorteile und Ansprache des Grundmodells haben, weswegen man sich auch für diesen entschieden hatte.

Vielleicht sind diese DSP-Röhren ja auch mit normalen Amps nutzbar. Dann wird vermutlich die Ansteuerung schwer. Aber wie geil wäre das denn: „Mein Fender kann nicht gut zerren, vielleicht bau‘ ich mir eine Plexi-DSP-Röhre für den zweiten Kanal ein“. Und selbst wenn es nur für Rolands eigene Blues Cube Modelle passt, damit erhält man mehr als nur einen Amp.

Mehr Infos über die Roland Eric Johnson Tone Capsule erfahrt ihr auf der Produktseite. Wann und für wieviel die Blues Cube Erweiterung auf dem Markt erscheint, ist noch nicht bekannt.

UPDATE 21.04.: Es ist verfügbar. UVP ist 875 Euro. Da musste ich mich erstmal setzen. Bei Thomann wird es allerdings für 297 Euro verkauft, bzw. es ist vorbestellbar.

https://www.youtube.com/watch?v=DrxP74c-2NA

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