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Behringer Syncussion SY-1

Behringer Syncussion SY-1  ·  Quelle: Behringer / Facebook

Behringer zeigt einen angeblichen Prototypen des Syncussion SY-1 Drum-Synthesizers, einst von Pearl am Ende der 1970er Jahre veröffentlicht. Für das Gerät mit den typischen Disco-Sounds gibt es mit Sicherheit eine Nachfrage, auch wenn die vielleicht nicht so groß ist wie bei den Drumcomputern von Roland.

Behringer Syncussion SY-1

Den Pearl Syncussion SY-1 nur auf Disco-Drums zu reduzieren, wird dem ungewöhnlichen Drum-Synthesizer nicht gerecht. Die kleine „Kiste“ mit zwei Channels und jeweils sechs umschaltbaren Oszillator-Modellen bietet nämlich genug Parameter, um vielfältige Sounds zu machen. Das Video unten vermittelt schon einen ganzen guten Eindruck, warum das Teil so begehrt ist und Gebrauchtpreise um die 2000 Euro abruft.

So kostspielig wird der Klon von Behringer mit Sicherheit nicht, falls der Hersteller diesen wirklich baut. Der Behringer Syncussion SY-1 würde dann in dem „typischen“ Formfaktor erscheinen, wie wir ihr schon von einigen anderen Nachbauten des Herstellers kennen. Das bedeutet, dass ihr den Drum-Synthesizer auch in ein Eurorack schrauben könnt.

Die Kontrollen sehen aus wie bei dem Original. Regler für Tune, Decay, Width, dazu die Speed- und Range-Regler für den Sweep (umschaltbar zwischen Up und Down) sowie ein LFO mit Kontrollen für Speed und Depth. Als Schwingungsformen stehen dafür Rechteck und Dreieck parat. Sample & Hold ist ebenfalls mit einem Switch aktivierbar.

Behringer Syncussion SY-1

Behringer Syncussion SY-1

Das Original besaß lediglich Trigger-Eingänge, die hier um zwei (!) MIDI-Eingänge und USB ausgebaut werden. Neben zwei separaten Ausgängen für Channel 1 und Channel 2 bekommt ihr auch einen Kopfhörer-Anschluss.

Das Tuning lässt sich anscheinend über CV steuern – schade, dass Behringer ansonsten mal wieder recht „konservativ“ an den Nachbau herangeht. Ein paar zusätzliche CV-Eingänge für die Steuerung einiger weiterer Parameter wäre doch klasse! Wenn der Hersteller also fragt, ob wir eine Syncussion haben wollen, sollten wir sagen: „Ja, aber bitte mit mehr CV-Steuerung!“

Preis und so weiter ist natürlich noch nicht bekannt – im Grunde wissen wir noch nicht einmal, ob der Clone wirklich erscheint. Aber der sogenannte „Prototyp“ sieht schon dermaßen fertig aus, dass es vielleicht sogar noch dieses Jahr etwas werden könnte. Es bleibt irgendwie spannend.

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37 Antworten zu “Behringer zeigt Nachbau des Pearl Syncussion SY-1 Drum-Synthesizers”

  1. Tom Eigner sagt:

    „Ja, aber bitte mit mehr CV-Steuerung“

    Ohhhh ja!!

  2. Wolfgang sagt:

    JA, ganz klar ‚JA‘!
    Aber da ist noch etwas PLATZ auf der Front – und der will & sollte gefüllet werden mit weiteren Schaltern und Reglern … deswegen “Ja, aber bitte mit MEHR weitern Funktionen wie CV-Steuerung‘!!
    Und das Layout der Front könnte noch verbessert werden – die Beschriftungen oberhalb der Fader sind Lichtjahre von denen entfernt (und auch nicht sehr übersichtlich) … und der Schalter unter LFO/Depth muss nun wirklich nicht ‚um die Ecke‘ angebracht sein – das sind fast schon Todsünden im Design!

  3. Kai sagt:

    Mehr Gear! Meine Gier ist noch lange nicht befriedigt

  4. Todesmelodie sagt:

    Ist so gut wie gekauft! Mich würde aber mal interessieren, welche CV-Steuerungen genau Ihr Euch dazu wünscht. Das wäre doch mal eine direkte Ansage an Behringer!

  5. Thomas Martin sagt:

    Ist Behringer nicht mal angetreten, um den Markt komplett umzukrempeln? Ich sehe da seit einer Weile nur noch Nachbauten alter Liebhaberstücke. Ist schön für die Fans der Originale, ohne Ironie, aber das Gros der Menschen, die gerne „Musik mit Synthies“ machen wollen, erreicht man so nicht, oder,‘? Das bleibt am Ende doch wieder beim Bedienen des harten Nerdkerns. Leute, die bei Thomann oder MusicStore reinschnuppern, sind nicht die Zielgruppe, so scheints…

  6. Nik sagt:

    Behringer kündigt gefühlt täglich neue Synthesizer oder Drum-Maschinen an. Ich warte seit 2 Jahren auf deren Solina-Nachbau.

  7. jerd sagt:

    Elektronische Musik lebt von ständiger Weiterentwicklung und Innovationen.Das gilt auch für die Hardware.
    Es ist vielleicht für die Zuspätgeborenen interessant Uralttechnik mal auszuprobieren aber letztendlich werden diese Nachbauten auf dem Ramschtisch enden (wie z.b.die Behringer TD-3).

    • August B. Raring sagt:

      Wie wahr, wie wahr!!!

      • Schubidu sagt:

        Warum gibt es dann Firmen wie Moog ? Dort wird die Transistorkaskade nostop zu Tode geprügelt, auch wenn sie schon längstens Tod ist. Die Innovation ist das ende der elitären Altherrenclubs , man braucht nicht mehr gut betucht zu sein um sich ein System 55 zu kaufen.:D

    • Sonja Dammriss sagt:

      Wow, welche Innovationen höre ich denn in den aktuellen Charts, welche musikalische Höhenflüge dürfen wir hier erwarten? Ich sehe nur Arschgewackel und höre Autotuneblabladreitöneundeinakkordgeplänkel und jetzt immer mehr mit KI. Scheint mir eher eine dekatente Rückbildung zu sein. Ich schätze, dass die Leute sich nach den alten Geräten sehne, weil sie eine Zeit repräsentieren, in denen noch wesentlich mehr Wert auf Arrangement, Inhalt und interessante Harmonien gelegt wurde, selbst bei den billigsten Popsongs.

  8. Todesmelodie sagt:

    Wenn die Leute mal so kreativ wären, dass sie mit den bereits vorhandenen elektronischen Mitteln auch gut klingende Musik erzeugen könnten.
    Seien wir mal ehrlich; die Kreativität hängt der elektronischen Entwicklung in weiten Teilen hinterher.
    Selbst mit den modernsten Geräten wird es nichts mit der Musik, wenn es an Talent mangelt.
    Es kommt nicht auf die Technik an, ob sie uralt oder neu ist. Der davor sitzt, der ist das Problem!
    Es gibt alte Synthies, die ihren Charme durch den eigenartigen Sound oder ein optimales Bedienfeld erhielten. Jeder soll sich das kaufen, was ihn am meisten bewegt.
    Hier wird nach mehr CV-Steuerung geschrien, aber ich bin mal gespannt, ob die Leute auch wirklich wissen, was sie genau wollen.

    • Bernie sagt:

      Ich bezweifel mittlerweile daß viele Kommentare echt sind. Da sitzen m.M.n. Leute die den Absatz ganz gezielt fördern und auf der Gehaltsliste von Thomann & Co. stehen. Bei Aktien gibt es bezahlte Pusher und Basher, warum nicht auch hier.

      • moogulator sagt:

        Da wir einige User hier auch kennen können wir klar sagen – Das sind engagierte Leute, die keinen Cent sehen für ihre Kommentare – die nicht selten sehr kritisch sind und auch uns definitiv NICHT schonen. Beim Thema Behringer sowieso nicht. Deshalb gibt es aktuell auch 20-Seiten Diskussion im Sequencer.de Forum nur um das Reden über Behringer – die Meinungen über die Firma und deren Produkte wird aktiv sehr stark diskutiert – davon ist niemand auf einer Gehaltsliste – das wäre nicht zu schaffen. Weder für die eine noch die andere Seite.

        • Schubidu sagt:

          Und du profitierst indirekt durch Klicks auch davon ;) Essentiell ist glaube ich die Loslösung von all diesen Besserwisserforen und Hochglanzmagazinen. Auf FB wo ja über 600000 User sind ( mehr als auf GS ) ist es erstaunlicherweise recht Hater-arm, keine selbsternannten Prophet und andere Fanatiker. Aber schlussendlich zählt wohl nur eines, diese regelmäßigen Bestseller, gab es vorher nicht in dieser Form. Da spielt jemand ordentlich RockandRoll mit dem Markt, oder besser gesagt macht seinen eigenen.

        • Bernie sagt:

          Das mag sein und die Diskussion im Sequenzer verfolge ich nicht. Dennoch ist diese gefühlte ewige Aufmerksamtkeit für einen Hersteller fast nicht mehr erträglich und erklärbar. Ich brauche eine Behringer-Pause. :)

          • Schubidu sagt:

            Schalt das Internet ab, es wird nicht besser. Entweder mag man Synthesizer oder Marken. Ich mag Synthesizer.

      • Thomas Martin sagt:

        Thomann, Amazon, oder gar die CIA?
        Hinter 9/11 steckte am Ende ja auch die Nagelfeilenindustrie…
        Du bist da ’ner ganz heissen Sache auf der Spur. 🧐😶

  9. Klaus sagt:

    Als „hauptamtlicher“ Gitarrist und nur „gelegentlicher“ Beatbastler ist es für mich höchst interessant zu sehen, dass die Synthies offensichtlich den gleichen Weg gehen, wie die ehemals auch so innovative E-Gitarre … (oder das Saxophon, das Akkordeon und viele andere anfangs innovative Instrumente). Irgendwann bleibt das, in der „goldenen Zeit“ stecken und alles dreht sich dann nur noch drum diese Zeit wieder und wieder zu beschwören. Könnt bei Synthies auch schon soweit sein? 70ies, 80ies Nachbauten, Rückkehr der Modularsysteme, (immer noch) kein Ersatz für MIDI, Vergötterung des „analogen“ … Was meint Ihr?

    • Sonja Dammriss sagt:

      Ich denke, es gibt drei Hauptarten von Musikmachermenschen:

      1. Musiker, die Sounds in ihren Songs einsetzen, verwenden VSTs, da man im fertigen Master eh keinen Unterschied mehr hört.

      2. Sammler, die die Originalgeräte als Anlage sehen und die kein Interesse an Wegwerf-Klonen haben

      3. Konsumenten, die denken, wenn Sie einen Wegwerfklon für ein paar Kröten kaufen können, dass sie die Hits von früher automatisch damit hinbekommen.

      Ja und jede Menge Leute irgendwo dazwischen… :)

      • superweb sagt:

        4. Konsumenten, die einfach Spaß an der Musik mit richtiger Hardware haben wollen weil:
        a) sie auf der Arbeit sowieso den ganzen Tag vor dem PC sitzen
        b) man mit den vielen Knöpfen und Schaltern sich mehr wie ein Musiker fühlt, als mit der Maus in der Hand
        c) die Hardware auch nach beliebig vielen Win/Mac OS-Updates immer noch einwandfrei funktioniert.
        d) es sicher noch ungenannte weitere Gründe gibt ;-)

    • Larifari sagt:

      Edit: Hatte das Original natürlich auch, aber nicht so schön großflächig wie hier. Man hätte ja evtl. auch das Crave Gehäuse nehmen können.

    • Tai sagt:

      MIDI war mit das beste, was uns in den letzten 40 Jahren erschien. Es funktioniert nach wie vor hervorragend und ist bereits in 2.0 vorgestellt und abgesegnet. Allerdings wird es fast nirgendwo verwendet. Wahrscheinlich, weil es nicht gebraucht wird. Falls sich deine Kritik an MIDI auf MIDI Gitarren bezieht. Das ging noch nie und ich sehe in absehbarer Zeit auch keine Änderung

      • Klaus sagt:

        Ich will MIDI nicht kritisieren! Funktioniert tatsächlich seit fast 40 Jahren bei mir (heut z.B. um Gitarreneffekte mit der Drum Machine zu synchronisieren). Es ist für mich ein Beispiel für technologischen Stillstand der sich dann ereignet, wenn alle mit dem Status Quo zufrieden sind. Ein bisschen wie hochohmige E-Gitarren-Tonabnehmer technisch heute „überholt“ sind, aber trotzdem alle noch PAFs verwenden (ja die Analogie hinkt ein klein wenig). MIDI ist ein wenig so, als wenn Du heute Deinen Drucker noch mit einem Centronics I/F ansteuern würdest … Dass diese „alte“ Technologie nicht funktioniert sag ich ja nicht … Nur dass da eine Instrumentengattung „erwachsen“ geworden ist und innerhalb derselben wenig Innovation mehr stattfindet

  10. Larifari sagt:

    Vielleicht sollte man noch den Elefanten im Raum erwähnen…es handelt sich um zwei Stimmen/syncussion in einem.

  11. Sonja Dammriss sagt:

    Ich kündige hiermit meine eigene Version von einem Klon des Synclavier II an: das Sinklavier II. Hier ein erster Entwurf (Design): https://de.share-your-photo.com/6c6e4b5fd2

    Was denkt ihr? Soll ich das realisieren? Wenn sich genug potentielle Käufer finden, lässt sich das machen!

    • Schubidu sagt:

      Das macht du ganz toll, evtl können deine 2 weiteren Alias auch etwas ähnliches vorstellen, wie wäre es mit einem Bode Frequency Shifter für 200.-, bist du da dabei oder erwärmt sich nur die Luft ? So nebenbei @Moogulator oder wer auch immer, Behringer Bode Frequency Shifter !

      • Thomas Martin sagt:

        Wir wissen doch alle, dass du beim Behringer Praktikant bist… 😏

        • Schubidu sagt:

          Darum habe ich einen Jupiter8, der war Lohn für all die Anschläge und Fressorgienkommandos. Überlege mal selber, warum sollte Uli das nötig haben wenn er so oder so am meisten Synths von allen verkauft. Was soll der Nutzen sein, gerade hier wo der Trafic eher bescheiden ist oder auch auf dem sterbenden GS.
          Nee er hat eine Facebookseite, die kostet nichts und es gibt genügend Fans die die frohe Botschaft kostenlos weltweit verteilen.
          Vergiss sein Credo nicht, kein Geld für Werbung, keine kostenlosen Samples für Fachmagazine. Ist halt kein Old Fashion Roland oder so, keine gigantische Messepaläste auf der Namm.

  12. Todesmelodie sagt:

    Unterschiedliche Epochen mit dem selben Inventar können auch sehr verschiedene Musikstile hervorbringen.
    Beispiel: ich liebe den einzigartigen Sound des Maxi-Korg, den ich in meinem Leben halt ‚verpasst‘ habe und der mir gebraucht heute zu hoch gehandelt wird. Die Kiste hätte ich wahnsinnig gerne für meinen speziellen Sound. Dabei orientiere ich mich nicht an Musikstilen und Stereotypen, weil mir das alles zu begrenzt ist. Oder Stringer der 70er sind meine Vorliebe. Was andere Leute mit diesen Instrumenten damals nicht umsetzten, möchte ich tun. Hätten sie es umgesetzt, würde ich mir einfach deren Alben besorgen.
    Es ist also völlig falsches Denken, grundsätzlich davon auszugehen, dass man mit Anno Tobak Technik auch nur altes, bekanntes Zeug kreieren kann, bzw. sich alles gleich oder wie damals anhört. Wer sowas behauptet, und daher über die „alte Technik“ motzt, der hat wohl zu wenig Fantasie. Darum sollten sich diese Motzer eher zurückhalten und sich selbst mal fragen, ob sie nicht das Problem sind.
    Den Sound eines Polymoog 203a finde ich auch fantastisch. Wenn ein unbegabter Mensch aber vor dem Teil sitzt, dann kann es auch langweilig klingen. Es liegt also nie am Instrument, sondern am unreflektierten Meckerer.
    Viele schreien in ihrer Unwissenheit überheblich nach Innovationen, also würde dies so einfach funktionieren.
    Sollen die doch erstmal mit ihrem vorhandenen Equipment was musikalisch Gefälliges zaubern. Aber gerade die sind es, die die Schuld für das eigene Nichtkönnen anderen anlasten.
    Analog finde ich toll, aber genauso begeistert bin ich von Wavestate, Opsix und Modwave. Die Leute sind m. E. in einer Konsumblase gefangen, in der sie nichts mehr richtig wertschätzen können und durch die eigene Dekadenz dann auch den Respekt im Umgang mit Andersdenkenden verlieren.
    Für jeden ist heute doch so eine große Auswahl zu einem erschwinglichen Preis da, dass es unnötig ist, sich über das Angebot zu beschweren, wobei ostentative Moralität nur die eigene Widersprüchlichkeit kaschieren soll.
    Was wäre man früher froh gewesen, in solchen Zeiten zu leben, in denen man so günstig ins Musikhobby einsteigen kann.
    Gitarren mag ich eigentlich nicht, wenn es um die typischen Klänge geht. Aber es gibt so geile Effektgeräte, dass es eine Freude ist, mit der Gitarre zu experimentieren.
    Und für den Syncussion habe ich auch schon tolle Ideen im Verbund mit anderen Geräten. Behringer macht es möglich. Diese intolerante Hetze gegen Andersdenkende zeigt nur auf, wie unzufrieden und widersprüchlich diese arg begrenzten Doppelmoralisten mit sich selbst sind, und wie nötig sie es haben, vom eigenen Misthaufen abzulenken.

    • Thomas Martin sagt:

      tl/dr

      Es geht um einen Drumcomputerklon, nicht um ein Heilmittel gegen Krebs…

    • superweb sagt:

      Diese ewigen Nörgler hießen früher in den 80er „Musikerpolizei“, die sich über Equipment und musikalisches Können aller anderen grundsätzlich negativ und herablassend geäußert haben. Allerdings ohne einen Deut besser zu sein. Das wird sich wohl nie ändern ;-)

    • Schubidu sagt:

      vielleicht sollte man eines bedenken, das einzige was sogenannte Haters erreichen ist der Niedergang der Foren. Niemand der großen Mehrheit findet das auf Dauer wirklich toll.
      Konsequenz ist, man verlässt das Forum . Danach können die Haters Wüstenbüsche beim Wachstum beobachten.

  13. jerd sagt:

    Würde Behringer einen VW Käfer (9999,-Euro) klonen,stünde die Nation Kopf und würde „dem Uli“ die Fahrzeuge aus der Hand reißen.Käfer-Novizen würden schnell merken,dass ein 34 PS Heckmotor nicht mehr zeitgemäß ist.Oder kann sich noch jemand vorstellen mit einem beherzten Tritt auf einen Gummiball im Fussraum die Scheibenwaschanlage in Gang zu setzen?
    Es ist durchaus reizvoll einen Uralt-Synthesizer für wenig Geld mal auszuprobieren.Aber eine 303 klingt wie 80er/90er und eine Novation Circuit Tracks (Wahlloses Beispiel) klingt nach Heute.
    Charts und Arschgewackel (gab`s schon bei Elvis) haben mit Innovativer elektronischer Musik nichts zu tun.

    • Bernie sagt:

      In den 80ern haben Musiker die Analogteile verzweifelt durch den Effektsumpf gezogen um moderner zu klingen. Heute kaufen Musiker ein mono dry Signal und flippen aus. :)

  14. Erich sagt:

    Witzige Idee, wenn man sich die RD6 mal anschaut, dann hat die 2 Trigger-Out. Diese Schaltungen waren teilweise auch in Elektronik-Zeitschriften und reichten von total simpel mit wenige ICs bis hin zu ganz komplexen Schaltungen mit seltenen ICs. Ich selbst hatte mal in den 90ern die Disco-Drum aus der Elektor von 1984 nachgebaut und mein Neffe hat damit die Familie genervt. :) Welch ein Spaß. Die Basisschaltungen sind so einfach, dass sie sich eigentlich wunderbar für den Einstieg in die Elektronik eignen. http://www.drummachines.de/beatboxer/beatboxer/discod.htm

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