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baloran the machin

baloran the machin  ·  Quelle: Baloran

Baloran Synthesizer Test

Baloran Synthesizer Test  ·  Quelle: Baloran

Baloran „The River“ ist aktuell „eine Art Geheimtipp“ unter den analogen Synthesizern. Dahinter steht Laurent Baloran und der zeigt erste Klänge eines neuen Synthesizers im frühen Stadium. Interner Name „The Machin“. Der finale Name wird noch geheim gehalten.

The Pool vs The Machin von Baloran

Das Gerät ist aktuell noch im Test-Status ohne Gehäuse und finales Design aber mit riesigem Display und mit neuem Konzept mit seinen vier Oszillatoren. Der Synth ist nicht gerade arm an Parametern. Es ist gar nicht so häufig, dass ein einzelner Entwickler sich an das Thema „Polyphoner Synthesizer“ herantraut, denn auch heute mit neuen CEM Chips ist es nicht ganz einfach einen solchen vollständig zu entwickeln und ihn so attraktiv zu machen, dass er gegen die schon vorhandenen Angebote konkurrieren kann. Das Konzept erinnert ein bisschen an den Jomox Sunsyn, aber nur weil er diese zwei digitalen Oszillatoren hat. „The River“ konnte das was 2-OSC-Synths können bereits. Er ist inzwischen unter Synthesizer-Freunden ein gern gehörter Name. Clevere Zuschauer können versuchen die Parameter anhand der Struktur zu erraten und Teile der Möglichkeiten. Neue Bilder zeigen ihn noch viel detailierter:

Er hat zwei analoge und zwei digitale Oszillatoren und einen Sequencer, der vertikal angeordnet ist. Er bietet ein Formant Filter. Insgesamt sind es 3 Filter. Sie sind offensichtlich analog aufgebaut, denn sie werden mit VCF 1-3 bezeichnet. Gesteuert wird alles mittels vier ADSR-Hüllkurven und 3 LFOs. Er ist mächtig in der Erscheinungsform und bietet zwei VCAs.

Es handelt sich noch um einen Status vor dem Prototypen und dient dazu, die grundsätzliche Schaltung zu prüfen. Das scheint bereits gelungen zu sein und geht nun über in ein System aus mehreren Stimmen-Karten. Der vermutlich finale Name könnte „The Pool“ werden.

The Machin?

Denkbar ist ein günstigerer Aufbau, denn „The River“ war leider auch nicht besonders „günstig“. Es geht jedoch in die andere Richtung – der neue Synth kann mehr und ist eher noch aufwendiger. Einzelkämpfer sind oftmals nicht in der Lage günstig oder in großen Mengen zu produzieren, da dafür eine Menge Eigenkapital notwendig ist. Deshalb sind die Entwürfe auch eher für die Boutique-Abteilung, also jene Klientel, die auch ein bisschen Geld ausgeben kann. Sicher kann man aber von mindestens vier komplexen Oszillatoren ausgehen und drei oder vier Filtern (Formant). Eine Kopie von „The River“ ist der aktuell „The Machin“ genannte Synth nicht, sie sind deutlich zu unterscheiden. Und aktuell ist auch „The Pool“ im Gespräch in der Nerdkammer.

Was kann er?

Dem Klang nach lassen sich interessante FM- und Modulationsklänge herstellen. Es ist also davon auszugehen, dass der neue Synthesizer eine große Anzahl von Fähigkeiten mitbringen wird. Erstmals auf dem Synthfest, was leider meist parallel zum Modularmeeting Happy Knobbing stattfindet, soll er gezeigt werden. Es könnte sich übrigens auch um einen digitalen oder hybriden Synthesizer handeln. Die Klänge sind zumindest vielversprechend bezüglich Vielfalt. Aber mit 4 Hüllkurven und 3 LFOs und dem Monsteraufgebot an Oszillatoren und Filtern kann man eine Menge anstellen.

Weitere Information

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Eine Antwort zu “Angriff der Baloraner II – Baloran „The Pool“”

  1. Schubidu sagt:

    Der Synth nennt sich neuerdings Pool, keine Ahnung warum. Scheint aber max. 4 Stimmig zu werden.
    Hier ein Bild vom Pool. https://media.joomeo.com/large/602bfc85b84de.jpg

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