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Im Gegensatz zur iPad-Version hat man im Rack alle Regler auf einen Blick  ·  Quelle: Youtube / Fiedler Audio

Keine Einschränkungen auf der Rückseite  ·  Quelle: Youtube / Fiedler Audio

Schon der Name lässt auf einen alten Bekannten schließen: Lexicon 480. Dieser hat für so viele Jahre die großen Produktionen mit Reverbs versorgt, dass es nicht verwunderlich ist, wenn andere diesen Effekt nachbauen. Der AD 480 von Fiedler Audio orientiert sich an genau den Klängen, die den Lexicon so berühmt gemacht haben.

Die Einstellmöglichkeiten sind so vielfältig, dass ich etwas traurig bin, dass er nur für iPad und als Rack Extension (RE) vorhanden ist. Die Hauptregler sind schnell erklärt: Size, Rev. Ing (Wand-Härte), Dimension (Raumgröße, ohne die Reflexionen an sich zu ändern). Die weiteren erklären sich selbst: Predelay, Cross Fader, Cross Delay, Dry Distortion, Spread, High Damp Frequency, High Damp Amount, Low Damp Frequency, Low Damp Amount und zum Schluss die obligatorischen High und Low Cuts. Dazu werden noch Regler für Mix und Effekt-Volume spendiert. Für aufwändigere Mixe gibt es zwei Arten von Bypass: In und Out. Beim In-Bypass wird das Inputsignal gemutet und der Hall-Effekt klingt aus. Out-Bypass hingegen schaltet den effektierten Sound sofort ab.

Auf der Rückseite befinden sich für jeden Regler ein Steuereingang nebst Regler. Natürlich gibt es auch einen Stereo-Input und Stereo-Output (gemischtes Signal), zusätzlich ein Dry- und Wet-Out, auf denen nur das jeweilige Signal anliegt.

Das Fiedler Audio AD 480 Reverb ist bereits im Propellerhead-Shop für 69 Euro erhältlich. Mehr Infos dazu gibt es auch der Herstellerseite. Wer noch unentschlossen ist, kann in die beiden unten verlinkten Videos reinschauen oder auf Soundcloud in die Samples reinhören.

Jetzt fehlen nur noch die üblichen VST, AU und AAX Versionen – also Fiedler Audio, ran an den Speck!

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