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Es gibt nicht viele Filme über Synthesizer, deshalb zog Dave Spiers aus, um einen Film zu machen. Etwas mysteriös wurde er angekündigt und hier ist er – Bright Sparks handelt von allen wichtigen Herstellern der ersten Stunde.

Auf den Spuren von Moog, ARP und Buchla reiste Dave Spiers, der Mann hinter der bekannten Software-Schmiede GForce, um Originaltöne einzufangen und die Geschichten der ersten Synthesizerpioniere zu erzählen. Für Fans schon bekannter Dokumentationen ist besonders interessant, dass auch mal Alan R. Pearlman (ARP) und die Leute hinter EDP und EMS zu Worte kommen. Im Verlauf des Films wird auch viel über Firmen wie Mellotron, Chamberlin, Moog, Freeman und Buchla gesprochen, quasi eine filmische Version von Mark Vails Buch „Synthesizers“ aus britischer Sicht. Es bringt einige interessante Details zu den wichtigsten Entwicklungen hervor, die in den Klassikern wie der Moog-Dokumentation oder I Dream of Wires mit modularem Schwerpunkt nicht erwähnt wurden.

Da es keine DVD oder irgendeinen Tonträger zu finanzieren gilt, kann man sich über den wirklich günstigen Preis freuen. Für 12 Euro erhält man mehr als 6 GByte Filmmaterial (etwas mehr als 2 Stunden Spielzeit), für 19 Euro bekommt man noch ein Album mit liebevoll untypischen Musikdemos zu den einzelnen Synthesizern dazu. Beteiligt sind die Musiker von I Monster und im Interview kommen Daniel Miller, Portishead, Underworld, Alessandro Cortini und Ultravox zu Wort.

Wie so oft vergeht die Zeit sehr schnell beim Gucken. Und alle, die einfach eine Menge Sachen von Mute Records gekauft haben, erfahren von Daniel Miller höchstpersönlich, dass Korg und Roland deutlich mehr Punk waren als Moog und weshalb.

Zur Bestellung des Films und/oder des Albums dazu geht es hier lang: http://brightsparks.movie/shop

Hier ein kleiner Eindruck mit Vorwort von Vince Clarke: